hallo, bin total entäuscht von meiner Anwältin, sie ist 2 mal in berufung gegangen in einem fall, der ganz klar war-aber verloren:-( ihre aussage..das nächste mal gewinnen wir für sie...und 1200 soll ich nun zahlen?! Ist das tatsächlich rechtens? Wenn ich ein Dach nicht vernünftig decke, würde mir kein mensch das bezahlen...
Anwältin erbringt keine Leistung?
Antworten (17)
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4Antwort von
Det1965Det1965
Die Anwältin will weiter Geld von dir haben, ob sie gewinnt, ist ihr fast egal. Überleg aber, ob der Fall wirklich so glasklar ist und ob es sich lohnt, weiterzuklagen. Du hast ja nun schon 3mal vor Gericht verloren. Und die Gerichte sind ja auch nicht dumm! Bzw. die Richter!
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4Antwort von
suki11suki11
Du bist aber lustig.
Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand.
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3Antwort von
Phoenix29Phoenix29
Recht haben und Recht bekommen ist eben doch nicht das Gleiche. Weiss doch jeder.
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2Antwort von
magni64magni64
Nun, der Richter sah auch klar, aber er sah es eben klar anders. Wenn du der Meinung warst, daß deine Anwältin ihre Arbeit nicht richtig macht, warum hast du dann nicht nach dem ersten mal gewechselt?
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1Antwort von
MGMGMGMGMGMG
Tja...
Handwerker arbeiten in der Regel aufgrund eines Werkvertrages. Hier ist der Erfolg geschuldet. Heißt in Kern: Kein Erfolg = kein Geld (Teilerfolg = Teilgeld).
RAe arbeiten in der Regel aufgrund eines Dienstvertrages, in der Form eines Geschäftsbesorgungsvertrages. Hier ist der Dienst geschuldet, also gerade kein Erfolg.
Zwar wohl nicht immer toll, aber auch der Artzt bekommt sein Geld für die Behandlung, sogar wenn der Patient stirbt, denn auch der Arzt schuldet keinen Erfolg sondern die Dienste, also die Arbeit.
Auch der kleine Verkäufer im Laden erhält sein Gehalt, auch wenn er nichts verkauft. Denn auch hier ist es ein Dienstvertrag.
Nicht immer ist alles im Einzelfall gerecht. Frag Deinen Anwalt das nächste mal nach einem Erfolgshonorar.
Wenn Du denkst, du hast aufgrund der Schlechtleistung einen Schaden, mache Schadensersatz geltend. Aber dafür suche Dir wohl lieber wieder einen Rechtsanwalt.
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1Antwort von
jockljockl
2 . Antwort. Sorry Gf, aber einen ganzen Berufsstand hier in den Dreck ziehen zu lassen ist der Sache nicht würdig.
Ich bin nicht unbedingter REA-Freund.
Bitte die 20 Punkte streichen.
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1Antwort von
jockljockl
2 Mal Berufung in einem Fall ? Das würde ja normal bedeuten, dass der Fall vor einem OLG entschieden wurde ????
Diese Sache würde ich hier nicht beantworten wollen, selbst wenn ich dürfte.
Kommentar von
MeandorMeandor Wenn die Sache bis vor's OLG ging, dann war die Sache eben nicht ganz klar, oder irgendjemand hat massiv Mist gebaut.
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1Antwort von
adavanadavan
"Bis dass der Tod euch scheidet"...wieviel leut haben das schon geschworen? :)) Tja, Anwälte sind keine Handwerker. Die Rechnung musst du begleichen. Wenn du berechtigte Zweifel an ihrer Kompetenz hast, kannst du natürlich die Anwaltskammer einschalten, aber... such dir lieber einen anderen Anwalt
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0Antwort von
Enzo557 ja, ich geh mal davon aus, dass Du diesen Betrag zahlen musst, wenn Du der Anwältin keine Rechtsfehler nachweisen kannst. Leider ist es so, dass die Nachweisung von Rechtsfehlern sehr schwierig und kostenaufwendig ist. Gute Anwälte zu finden, die einem dann auh mal sagen, ich würde es nicht auf einen Rechtsstreit ankommen lassen, sind wohl eher selten, die meisten sehen nur ihren Verdienst durch ein neues Mandat. Bist du eventuell Rechtsschutzversichert?
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0Antwort von
Bruno01Bruno01
In unserem Staat ist der Bezahlung eines Anwaltes unabhängig davon, ob ein Fall gewonnen oder verloren wird.
Der Richter hat entschieden, die Gebühren werden für die Arbeit fällig, nicht für einen gewonnenen oder verlorenen Prozess!
Wenn Du Dir sicher bist, dass Du den Fall gewinnen kannst nimm Dir einen anderen Anwalt. Denn sonst hätte Deine Anwältin ja bereits gewonnen! Sie möchte Dich einfach als Kunden weiterhin haben!
- Viel Glück
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0Antwort von
NoergelixNoergelix
Recht haben und Recht bekommen sind erst einmal 2 Paar Schuh. Die Gerechtigkeit deutscher Gerichte ist das so eine Sache, da kannst du einer H2r1 eher ihre Treueschwüre glauben. Rechtsanwälte sind dumm wie die Computer auch - wenn du sie mit den richtigen Daten fütterst, dann arbeiten sie auch richtig. Doch zunächst sind sie dort, in der Anwaltskammer erst einmal Kollegen, und eine Krähe hackt keiner anderen ein Auge aus - aus der leidigen Erfahrung 4er höchst unterschiedlichen Geschichten kann ich dir das bestätigen. Zum Schlußwort: wenn du eine offene Rechnung bei ihr hast, dann bezahle die, einen Gang vor der Anwaltskammer kannst du dir getrost ersparen. Wenn du in 2 Instanzen verloren hast, vergess's, oder studiere selbst Jura, und selbst dann stecken sie dich in die Klapse - wenn der Streitwert nur hoch genug ist, gab es ein Fall in Berlin-Brandenburg vor etwa 12 Jahren. Auf jeden Fall entziehe der Rechtsanwältin ihr Mandat, sie arbeitet für sich.
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Wenn ein Dachdecker das Dach nicht richtig deckt, dann hat er aber auch die Handhabe, den Fehler vollständig allein zu beheben. Das ist eben der Unterschied: Anwälte vertreten ihre Mandanten. Sie können aber nicht entscheiden, ob der Rechtsstreit gewonnen wird. Das entscheidet sich durch Urteil und dieses wird vom Richter, nicht von der Anwältin gesprochen. Und wenn die Rechtsauffassungen von Gericht und Anwältin auseinander gehen, dann nützt die beste Arbeit nix - der Prozeß ist dann nun mal einfach nicht zu gewinnen. Von einem verlorenen Prozeß auf die schlechte Arbeit der Anwältin zu schließen, ist daher in der Regel Unsinn. Das könnte man nur dann annehmen, wenn die Anwältin z.B. Fristen versäumt hätte oder einen wesentlichen Umstand in dem Fall nicht beim Gericht benannt hätte, obwohl die Sache dann anders ausgegangen wäre.
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hannahostsee naja in den usa bekommen anwälte nur bezashlt wenn sie auch gewinnen-finde ich auch sinnvoll
Kommentar von
MeandorMeandor Bist Du Dir da ganz sicher? Wenn die gewinnen, ist nur ihr Anteil am Streitwert höher.
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RelingReling
Bei jedem Fall gibt es immer zwei Seiten. Beide haben einen Anwalt. Einer gewinnt, der andere verliert.
In unserem Rechtssystem ist der Bezahlung eines Anwaltes unabhängig davon, ob ein Fall gewonnen oder verloren wird. Dies ist auch gut so, denn so ist eine faire und korrekte Betreuung jedes Klienten gewährleistet.
Ja, natürlich musst du zahlen.
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0Antwort von
cherrymonrose95 Da kann man ihr aber nicht die schuld für geben Wir haben hier Gesetze an denen sich die Richter halten Müssen , dann war es wohl doch nicht dein recht ..! Klar musst du sie zahlen sie hat für dich leistungen erbracht Ob die von vor oder Nachteil sind .. Ist nicht ihre schuld Wenn sie zuversichtlich ist klappt das schon
und gehtst Du zu einem Anwalt, so nimm Dir einen Anwalt mit.
dazu kommt da bewusst Verhandlungen so geführt werden das es zur Berufung kommt , schliesslich muss es sich ja auch lohnen für beide Seiten der Anwälte. Da kommt es sehr oft zu Absprachen im Vorfeld.
prima Spruch, den merk ich mir.