Am einfachsten und genauesten miisst du den Verschleiß mit dem Werkzeug Rohloff Caliber 2. Den gibt es im ordentlichen Fachhandel bzw. online. Dieser hat am Ende und vorn je eine Nase. Die hintere wird auf die Kette gelegt und "fällt" damit zwischen zwei Kettenrollen. Fällt die vordere mit der Nase komplett in die Kette heinen, sollte diese gewechselt werden. Das Werkzeug ist für Alu- und Stahlkettenblätter ausgelegt. Bei dre Nutzung von Stahlkettenblättern kann man die Kette ein wenig länger fahren (0,75 mm Längung), bei Alu sollten es max. 0,5 mm sein). Der Caliber zeigt dir das an.
Allgemein lässt sich sagen, dass die Kette das am Häufigsten gewechselte Verschleißmaterial am Bike ist (Bremsbeläge ausgenommen), danach kommt die Kassette und nochmals mit einigem Abstand die Kettenblätter.
Meine Kette habe ich in den letzten 5 Jahren bereits mehrfach gewechselt (>4x, Shimano CN-HG93, XT), die Kassette 3x (Shimano CS-M760 ,XT, oder Sram PG-990) und die Kettenblätter 22 und 44 erst einmal vor wenigen Wochen.
Da ich hin und wieder einen Weber Monoporter ans Fahrrad anhänge bin ich wieder auf ein 32er Stahl-Kettenblatt umgestiegen, da die Krafteinwirkung im Anhängerbetrieb hoch ist und damit der Verschleiß relativ stark. Für das 44er Kettenblatt gilt das weniger. Hier kann man trotz großem Krafteinsatz auch Alublätter fahren. Die Kette liegt einfach auf einer größeren Fläche auf. Die kleineren Blätter sollte man aber in den Stahlversionen vorziehen (sind auch günstiger).
Wenn man allerdings die Kassette oder sogar die Kettenblätter wechselt sollte man auch die Kette tauschen, da sich beide Teile "auf einander eingestellt" haben.
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