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Antrieb am Mountainbike wechseln, in welchen Intervallen sollten Kette, Kassette und Kettenblätter

Frage von Poquerones Poquerones

getauscht werden?

Ich habe nämlich bei meinem Hardtail das Gefühl, dass die Kette einfach so runterhängt und viel gegen die Kettenstrebe schlägt. Dabei fahre ich erst den Sommer über damit. Ein Bekannter sagte, dass ich womöglich den gesamten Antrieb erneuern müsste. Wer kann mir sagen, in welchen Intervallen man Kette, Kassette und Kettenblätter erneuern muss?

Danke

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Antworten (5)

  • 1
    Hilfreichste & RatgeberHelden Antwort
    Antwort von srami srami

    Am einfachsten und genauesten miisst du den Verschleiß mit dem Werkzeug Rohloff Caliber 2. Den gibt es im ordentlichen Fachhandel bzw. online. Dieser hat am Ende und vorn je eine Nase. Die hintere wird auf die Kette gelegt und "fällt" damit zwischen zwei Kettenrollen. Fällt die vordere mit der Nase komplett in die Kette heinen, sollte diese gewechselt werden. Das Werkzeug ist für Alu- und Stahlkettenblätter ausgelegt. Bei dre Nutzung von Stahlkettenblättern kann man die Kette ein wenig länger fahren (0,75 mm Längung), bei Alu sollten es max. 0,5 mm sein). Der Caliber zeigt dir das an.

    Allgemein lässt sich sagen, dass die Kette das am Häufigsten gewechselte Verschleißmaterial am Bike ist (Bremsbeläge ausgenommen), danach kommt die Kassette und nochmals mit einigem Abstand die Kettenblätter.

    Meine Kette habe ich in den letzten 5 Jahren bereits mehrfach gewechselt (>4x, Shimano CN-HG93, XT), die Kassette 3x (Shimano CS-M760 ,XT, oder Sram PG-990) und die Kettenblätter 22 und 44 erst einmal vor wenigen Wochen.

    Da ich hin und wieder einen Weber Monoporter ans Fahrrad anhänge bin ich wieder auf ein 32er Stahl-Kettenblatt umgestiegen, da die Krafteinwirkung im Anhängerbetrieb hoch ist und damit der Verschleiß relativ stark. Für das 44er Kettenblatt gilt das weniger. Hier kann man trotz großem Krafteinsatz auch Alublätter fahren. Die Kette liegt einfach auf einer größeren Fläche auf. Die kleineren Blätter sollte man aber in den Stahlversionen vorziehen (sind auch günstiger).

    Wenn man allerdings die Kassette oder sogar die Kettenblätter wechselt sollte man auch die Kette tauschen, da sich beide Teile "auf einander eingestellt" haben.

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    Antwort von BikeMagazin BikeMagazin

    Kommt drauf an, bei schlechten Bedingungen - und die hatte der Sommer ja durchaus im Programm - hält eine Kette am Bike je nach Qualität auch mal nur 1000 km.

    Kettentest gefällig? Bitte schön: http://www.bike-magazin.de/?p=6062

    Wenn die Kettenspannung nicht stimmt, kann auch die Kette zu lang sein oder das Schaltwerk ist zu schlapp => dann säubern und schmieren.

    Viele Grüße

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    Antwort von hateman hateman

    Du kannst den Kettenverschleiß mit einem Messschieber überprüfen, geht dann folgendermaßen: Messschieber auf 119m einstellen dann Innenmessflächen zwischen die Kettenglieder. Jetzt Messchieber so weit wie es geht auseinenderscheiben. Eine Neue Kette soltle ein Maß von 119,5mm ab 120,5 mm soltle die Kette gewechselt werden. Ab einem Maß von 121,5 mm ist damit zu rechnen, dass Kasette und Kettenblätter unter Umständen mit gewechselt werden müßen, da die Kette bei dem Maß bereits die Zahnräder und Ritzel bearbeitet hat. Das merkt man dann aber auch daran, dass eine neue Kette auf der Kasette springt.

    Alternativ zum Vorgehen mit Messschieber ist eine Kettenlehre, das ist die Schablone die northwest meint

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    Antwort von syncopcgda syncopcgda

    Kette: Als Richtwert für die Lebensdauer einer Kette gelten 3000 km. Die Beanspruchung ist davon abhängig, ob vorzugsweise kleine oder große Übersetzungen gefahren werden. Bei ständigem Fahren in großen Gängen mit hohem Drehmoment am Tretlager / Kettenblatt verschleißt eine Kette schneller, als wenn man in kleinen Gängen fährt. Weiterhin spielt natürlich der Grad der Verschmutzung durch durch abrasiv wirkende Schmutzpartikel eine große Rolle. So kann es bei einem Mountainbike durchaus sein, dass die Kette nur 1000 km oder weniger hält. Hat sich eine Kette durch Verschleiß gelängt, so passt sie nicht mehr mit der Zahnteilung von Kettenblättern und Ritzeln zusammen, dort tritt dann erhöhter Verschleiß auf, weil die Rollen der Kette eine größere Härte haben, als die Zähne. Der Verschleiß bewirkt auch, dass die Kette zu viel seitliches Spiel bekommt, was sich durch seitliches "Schlackern" bemerkbar macht. Kettenblatt und Ritzel: Den Zustand dieser Teile läßt sich durch einfache Sichtprüfung feststellen. Wenn die Zähne nicht mehr symmetrisch sind, sondern auf der beanspruchten Seite durch den Kettenzug einseitig abgenutzt sind und wie Sögezähne aussehen, müssen sie erneuert werden.

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    Antwort von northwestriver northwestriver

    es gibt da eine bestimmte Schablone, die man auf die Kette legt um zu schaun ob die Kette fertig ist oder nicht. man kann nicht sagen nach 1000 km oder so, weil ja 1. die qualitäten von ketten unterschiedlich sind, und 2. jeder anderst fährt wenn man mit sehr viel kraft fährt ist die kette länger... erst wenn die neue kette drauf ist kann zu 100% gesagt werden ob die Kasette und Kettenblätter auch ausgetauscht werden müssen. es gibt da zwar auch ein "werkzeug" aber so richtig exakt finde ich ist das nicht. und man merkt halt erst wenn die neue kette drauf ist ob die ritzel noch gut sind.

    mach einfach mal ne radtour zu deinem Fachhändler und frag ihn dass dann hast du eine kompetente Antwort

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