Antrag zur beruflichen Teilhabe wegen Zwecklosigkeit abgelehnt. Und nun?

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3 Antworten

Hallo,

wenn sich der medizinische Dienst des Rentenversicherers zu einem Leistungsvermögen unter 3 Stunden durch gerungen hat, dann wirst du KEINE berufliche Reha bekommen. Das setzen die bis zum BSG durch, da sie diese Kosten nicht mehr investieren wollen.

Daran ändert auch nichts deine Krankenkasse, die gern mal Kosten auf die DRV abwälzen wollen, erstaunlich, dass Sie dich unterstützen.

Weitere Definitionen ob, wie, was sind in diesem unsinnig zu diskutieren.

Darüber musst du dir im klaren sein.

Dein Widerspruch muss so begründet sein, dass du:

das Gegenteil zu deinem Leistungsvermögen darstellen kannst und eine berufliche Reha erfolgversprechend und leidensgerecht sein kann.

Ich habe noch keine VDK _Rechtshilfe erlebt (hier in Meck-pom und Schleswig-Holstein) die das vollbracht haben.

Beste Grüße

Dickie59

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Kommentar von HalloRossi
21.06.2016, 09:54

Dann gehe ich wohl am besten ganz einfach wieder arbeiten, oder?

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du solltest Widerspruch einlegen.

Vollzeit muss es ja nicht sein. du musst nur über die 3-Stunden-Grenze kommen.

man unterscheidet das Restleistungsvermögen in

< 3 Stunden

3 bis < 6 Stunden

6 Stunden und mehr

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Kommentar von HalloRossi
15.06.2016, 16:51

Mein Arbeitgeber bietet keine Teilzeit an. Ich müsste dann gleich von jetzt auf gleich in Vollzeit! Ich hab halt mit dieser Situation gar nicht gerechnet. Neben Umschulung wäre ja auch noch denkbar gewesen, dass mein bestehender Arbeitsplatz neu gestaltet wird.

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Kommentar von HalloRossi
15.06.2016, 18:32

Echt? Ok, das ist ein super Tipp! Danke!

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Kommentar von Dickie59
21.06.2016, 09:44

für eine berufliche Reha reicht ein Leistungsvermögen von 3-6 Stunden nicht aus. Du stürzt ihn ins Unglück mit der Idee, da er dann nur halbe Rente bekommt und sich dann noch Arbeit suchen muss.

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Kommentar von HalloRossi
21.06.2016, 09:55

" sie" ☺️

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Hallo HalloRossi,

Sie schreiben:

Antrag zur beruflichen Teilhabe wegen Zwecklosigkeit abgelehnt. Und nun?

Nachdem ich Arbeits- und Dauerhaft Berufsunfähig entlassen wurde,....

Antwort:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/02_Rehabilitation/02_leistungen/07_berufliche_reha/berufliche_reha_node.html#doc173420bodyText2

Hoffentlich haben Sie einen kompetenten Rechtsbeistand an der Seite, wie z.B. den VDK, Gewerkschaft oder einen anderen Sozialverband mit Sozialrechtsschutz!

Mit Ihrem Rechtsbeistand sollten Sie an Hand Ihrer Akten klären, inwieweit ein Widerspruchverfahren Sinn macht!

Leider schreiben Sie nichts über Ihren Geburtsjahrgang bzw. ob Sie vor dem 2.1.1961 oder nach dem 1.1.1961 geboren sind!

Wer nach dem 1.1.1961 geboren ist, hat in der DRV keinen Vertrauensschutz wegen Berufsunfähigkeit!

Warum stellen Sie keinen Antrag auf Erwerbsminderungsrente, diese wird ohnehin in den meisten Fällen zeitlich befristet bewilligt und wenn Sie wieder voll leistungsfähig sind, könnten Sie ja wieder voll durchstarten!

Da offensichtlich zur Zeit nicht absehbar ist, wie lange Ihre eingeschränkte Leistungsfähigkeit anhält, wäre der Antrag auf volle Erwerbsminderungsrente der Schritt in die richtige Richtung, damit Sie in keine finanzielle Notlage abdriften!

Im Zusammenhang mit Antrag auf Erwerbsminderungsrente haben Sie gleichzeitig die Voraussetzungen für die Nahtlosigkeitsregelung für den Fall, daß sich das Verfahren in die Länge ziehen sollte und die Ansprüche auf Krankengeld und ALG 1 aufgebraucht werden!

Sie müßen sich außerdem darüber im Klaren sein, daß die DRV Ihre eigene Suppe kocht und sich weder von der Krankenkasse noch von der Agentur für Arbeit beeinflußen läßt!

Wenn die DRV bei Prüfung Ihrer Akten zu dem Schluß kommt, daß eine Maßnahme zur Teilhabe keine dauerhafte Aussicht auf Erfolg hat, dann wäre es rausgeschmissenes Geld der Solidargemeinschaft, wenn man Sie in arbeitsunfähigem Zustand in eine derartige, kostenaufwendige Maßnahme integrieren würde!

Sollte Ihnen eine volle Erwerbsmindeurngsrente bewilligt werden, dürfen Sie noch monatlich bis 450 Euro und zweimal pro Jahr bis zu 900 Euro hinzuverdienen!

Ob Ihr bisheriger Arbeitgeber einen derartigen Arbeitsplatz zur Verfügung stellt oder nicht, das ist der DRV vermutlich schnuppe!

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/207034/publicationFile/2130/rahmenkonzept_lta_datei.pdf

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Kommentar von HalloRossi
15.06.2016, 18:16

Ich möchte auf keinen Fall Erwerbsminderungsrente!!! Ich wollte einen neuen Beruf. Ich bin erst 45 und hab noch über 20 Jahre zu arbeiten! Ich werde auf jeden Fall Widerspruch einlegen! Ich habe lediglich Arthrose und ein bisschen Bandscheibe und ich habe einen schwer körperlichen Beruf ( Senioren- und Behindertenpflege) da hätte sich durchaus eine Umschulung gelohnt. Das steht auch so im Rehaabschlussbericht.

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