Hallo, alle zusammen!
Ich würde gerne wissen welche Möglichkeiten ich habe. Ich bin 52 Jahre alt, arbeite als Lageristin ( kommissionieren, verpacken schwere körperliche Arbeit ) in einem großen Versandhaus .Bin schon 9 Monate krank, beziehe Krankengeld. Ich versuche jetzt alles kurz zu umfassen.
- -2007 OP Gehirntumor / Falxmeningeom Entfernung mit nachfolgender Lähmung links ( im Moment Rest Lähmung – Kraftabschwächung , Muskeldisbalance ),
- -50% Schwerbehinderung
- ,HWS-5/6 und 6/7 Wurzelreizsyndrom, Osteochondrose
- -LWS- C6 Bandscheibenvorfall
- -Refluxkrankheit
- -Depressionen
Mein Tagesablauf in letzter Zeit war- morgens zur Arbeit, abends zum Schmerztherapeuten und Psyhologen. Jetzt geht es aber nicht mehr, kann nicht mehr. 2009 habe ich Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt bekommen und in Anspruch gennomen. Aber das war ein Witz – 3 Monate habe ich am Computer geübt und die restlichen 6 Monate Bewerbungen geschrieben auf andere für mich geeignete Arbbeitsplätze . - Das Alles hat nichts gebracht .Ich bin wieder in meinem alten Arbeitsplatz gelandet. Im Betrieb gibt es keine Versetzungsmöglichkeit und meine alte Arbeit ist für mich nicht mehr zumutbar.
Vor Rehabericht 2011-Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt kann die Patientin noch körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten im Verhältnis 80:20 in allen Organisationsformen 6 Std. und mehr arbeitstätig durchfüren.Und danach folgen die sämtliche Tätigkeiten die ich nicht ausüben darf. Normalerweise habe ich 7Stunden am Tag-35 Stunden die Woche, gearbeitet.
Jedoch kann ich mir dies gesundheitlich nicht mehr zumuten. Meine Frage: Lohnt es sich in meinem Fall überhaupt einen Antrag auf Ewerbsminderungsrente zu stellen?
Wie ich das von anderen gehört habe , ist dies ein sehr langer, schwerer und wahrscheinlich erfolgloser Weg . Mir würde schon sehr helfen ,wenn ich immer noch meine alte Arbeit machen würde, z. B 4 Std. arbeiten würde und von der Rentenversicherung 3 Std.als TeilErw.mind.rente bekomme. Ih frage mich natürlich, ob dies möglich ist. In meinem Alter (52) möchte ich natürlich meinen Arbeitsplatz nicht verlieren.
Was bedeutet- Aussteuerung von Krankenkasse? Ist das schlimm? Was passiert mit meiner Vollrente? Wird sie eingefroren? Ist es nicht besser weiter arbeiten zu gehen mit Schmerzmittelen bis es nicht mehr geht? Für mich spielt auch eine Rolle, ob man mit dem Geld aus der Teilerwerbsminderungsrente leben kann?
Gibt es vielleicht sogar eine Seite wo man sowas vorher berechnen kann? Oder eine Art Formel wie ich das aus meinem aktuellen Rentenbescheid errechnen kann?
Erwerbsunfähigkeitsrente gibt es nur noch für "Altfälle"