Frage von Josef0305 03.06.2011

Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt

  • Hilfreichste Antwort von newcomer 03.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    werde Mitglied beim VDK und lass die für dich kämpfen

    http://www.vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=de2&SID=DoHIR5VRt6cl12DnM20u0vKPHM0JAd

  • Antwort von boudicca 03.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ganz lapidar gefragt, warum um himmels willen bist du nicht sofort in wiederspruch gegangen? wiederspruch -dann vor das sozialgericht wäre der weg gewesen und du wartest einfach ab und fragst jetzt ob einer einen tip für dich hat. kann ich nicht nachvollziehen. es steht dir zu doch du bekommst in diesem land nichts geschenkt, da musst du etwas machen.

  • Antwort von Hexenkueche 03.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Normalerweise ist die Widerspruchsfrist der Ablehnung vorbei , aber wenn ich mich nicht irre , könntest Du nach 6 Monaten einnen neuen Rentenantrag stellen . Dann beginnt zwar alles von vorne , aber Du könntest bei Ablehnung vors Sozialgericht gehen . Einen Tip kann ich dir geben , bei erneuter Ablehnung , den Widerspruch diurch einen Anwalt machen lassen .

  • Antwort von carsten1979 03.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du müßtest Widerspruch einlegen. Ein Gutachter wird dich in Augenschein nehmen. Das dauert aber leider. Sollte es dann wieder zur Ablehnung kommen hilft nur die Klage vor dem Sozialgericht. Diese ist im übrigen kostenlos, nur der Anwalt nicht.

  • Antwort von MichaelSelm 14.06.2011

    In meiner Sache ging es darum das ich seit langem Ärger mit der Rentenversicherung habe. Ich bin 90 % Schwerbehindert. Aus der Arbeitsvermittlung vollkommen ausgegliedert, da ich laut Gutachten der Bundesanstalt für Arbeit nicht vermittelbar bin. Aber die Rentenversicherung lehnt eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit bisher ab.Das ist ganz kurz die Ausgangssituation.

    Mein Tip: Bitte dann nicht aufgeben !!!!!

    Ich habe meine Sache (Antrag auf Rente wegen Erwerbsunfähigkeit) schon sehr lange am laufen. Und das Sozialgericht hat der RV ebenfalls Recht gegeben. Alle Klagewege habe ich durch. Und dann hat mir fast jede Stelle und jede Person gesagt das ich nichts mehr machen kann. Aber das stimmt nicht !!!

    Unabhängig von allem was bei der RV läuft kann man eine Sache prüfen lassen. Und zwar beim "Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, Platz der Republik 1, 11011 Berlin".

    Das Schreiben kann vollkommen formlos sein. Stell deine Situation dar. Lege, wenn du hast Nachweise bei.

    Der Ausschuss prüft dann deine Sache und gibt dir Bescheid ob sie angenommen wird. Wenn sie angenommen wird, dann wird das Bundesversicherungsamt, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn, eingeschaltet.

    Dieses Amt prüft dann die Sache mit der Rentenversicherung zusätzlich.So hast du dann "mehrere Eisen im Feuer".

    Die Rentenversicherung muss deinen Widerspruch bearbeiten. Der Petitionsausschuss prüft die Sache. Und das Bundesversicherungsamt auch.Ich habe es auf diesem Wege geschafft, das sich zusätzlich das Bundesarbeitsministerium (zuständig für die Rentenversicherung) und sogar der Bundespräsident eingeschaltet haben. Und alle Stellen haben der Rentenversicherung mitgeteilt das sie meiner Auffassung Recht geben, das die RV mir Rente geben müsste.

    Das Ganze hat nur einen kleinen Haken. Diese Stellen können der RV keine Weisung erteilen. Sie können nur eine Empfehlung geben.

    Aber dann steht die RV ganz schön unter Druck und kann die Sache nicht mit einer lapidaren Begründung ablehnen. Da muss sie schon bessere Argumente haben. Jeder wird dir auch sagen "Du musst allem nachkommen was die RV wünscht. Wenn die noch Gutachten wollen usw. musst du diese Gutachten machen lassen".Das stimmt so auch nicht.

    Ich habe zum Schluss das letzte Gutachten abgelehnt, weil im Laufe der Zeit schon mehrere Gutachten erfolgt sind und nicht ersichtlich ist was ein weiteres Gutachten ergänzend bewirken kann / soll.

    Ebenso habe ich Gutachter abgelehnt, die wer weis was für Ansprüche gestellt haben. Zum Beispiel war einer dabei, der ein psychologisches Gutachten machen sollte. Der wollte meine sämtlichen Arbeitgeber und viele andere Sachen wissen.

    Mit der Begründung das dies für meinen psychologischen Zustand vollkommen unerheblich ist, habe ich das abgelehnt und Recht bekommen.

    Ich hatte dann die Nase voll von dem ganzen Theater mit der RV.

    Habe der RV mitgeteilt das ich keinerlei weitere Gutachten machen lasse. Und das auf Grundlage der bestehenden Gutachten nun die Entscheidung zu erfolgen hat. Und ich habe ihr eine Frist von 8 Wochen gesetzt, nach der ich Klage einreiche wegen Untätigkeit.

    Und die RV hat sich nicht getraut mit etwa zu schreiben das dann keine Entscheidung erfolgen kann. Und ebenso sind sie nicht mit dem Blödsinn von "fehlender Mitwirkung" gekommen. Sondern sie bearbeiten die Sache jetzt abschließend.

    Ich bin davon überzeugt das die RV auf Grund des Drucks es nicht wagt mit lapidaren Gründen abzulehnen. Sie muss ja auch dem Petitionsausschuss, dem Bundesversicherungsamt, dem Bundespräsidenten und dem Bundesarbeitsministerium für Arbeit entsprechend begründen warum sie welche Entscheidung getroffen hat. Und weil die alle auf meiner Seite stehen hat sie schlechte Karten.

    Ich denke jeder kann sich jetzt ein Bild davon machen das es noch weitere Wege gibt, ausser der Klage vor einem Sozialgericht.

    Und vor allem wird die Sache dann noch einmal von anderen unabhängigen Stellen geprüft.

    Gruß Michael

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