Trunkenheit am Steuer ist eine schwere Verfehlung - schliesslich steuert man ein Kraftfahrzeug, mit dem man erhebliche Gefahren in die Welt setzt.
Es ist deswegen das Recht und die Pflicht der Allgemeinheit (vertreten durch staatliche Stellen), dass jemand, der bereits wegen Trunkenheit am Steuer aufgefallen ist, genau untersucht wird, ob er sich vom Alkohol fern hält.
Eine Untersuchung, in deinem Falle durch das Gesundheitsamt, ist deswegen Voraussetzung dafür, dass dir überhaupt jemals wieder ein FS gegeben wird (Zuverlässigkeit).
Wenn du so einer Untersuchung nicht zustimmst, wird davon ausgegangen, dass du etwas zu verbergen hast und wirst es wohl schwer haben, den FS wieder zu bekommen.
Wenn du zu so einer Untersuchung gehst, wird dir u.a. Blut abgenommen und dieses untersucht. Man kann bis zu 4 Monate feststellen, ob jemand Alkohol getrunken hat oder nicht (bei Drogen etc. bin ich nicht so ganz sicher).
Also solltest du unbedingt jeden Alkoholgenuss unterlassen. Absolut, keinen Tropfen. Egal aus welchem Grund, Hochzeit der Schwester, Beerdigung, eigener Geburtstag, ganz egal: Alkohol = NULL.
Alls Begründungen für Alkoholgenuss würden als Ausreden betrachtet und du bekommst ein negatives Zeugnis.
Danke für die Antwort... ich muss kein Test oder Blutabnahme machen und ich bin auch nicht wiederholt aufgefallen. Es ist so dass sie meine Einverständnis haben wollen, dass ich damit einverstanden bin dass die Leute vom Gesundheitsamt von der Schweigepflicht entbunden werden und meine Krankenakte rausrücken. Was könnte denn so in einer Krankenakte stehen was mich belasten könnte den FS niewieder zu sehen? Ich hab kein Alkohol oder Drogenproblem, keine Allergien oder sonstigen Krankheiten, bin auch kaum krank. Gibt es irgendwas, was mich belasten könnte? Gehen die Untersuchungen vom Betriebsarzt auch mit in die Akte des Gesundheitsamtes?
Mfg