Frage von JupiterJazz, 41

Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht1?

Hallo zusammen,

was ist das? Muss man den stellen? Soll man den Stellen? Was ist der Sinn, Vorteile / Nachteile?

Werde mich auf die allgemeine Information sehr freuen.

Danke!

Antwort
von kevin1905, 13

was ist das?

Ein Formular (V023).

Muss man den stellen?

Als Selbständiger mit einem Auftraggeber oder sonstige in § 2 SGB VI benannte Person kann man diesen bei der erst- oder zweitmaligen Aufnahme einer versicherungspflichtigen Selbständigkeit stellen, muss es aber nicht.

Angestellte können nicht befreit werden.

Soll man den Stellen?

Ich persönlich finde ja, da man besonders als Start-Up jeden Cent genau kalkulieren muss. Ferner würde ich, wenn die Möglichkeit besteht jeden Cent dem gesetzlichen System entziehen und mich privat absichern, sofern möglich.

Was ist der Sinn, Vorteile / Nachteile?

Der Sinn ist es nicht 18,7% vom Gewinn bzw. der Bezugsgröße jeden Monat an den Rentenversicherungsträger zu überweisen. Vorteil daraus ist mehr Liquidität, Nachteil ist, dass daraus keine Rentenansprüche entstehen.

Antwort
von grubenschmalz, 34

In welchem Zusammenhang? Ich bin von der Rentenversicherungspflicht befreit, da ich Beamter bin. Wärst du sozialversicherungspflichtig angestellt, wäre das nicht möglich. 

Kommentar von Omikron6 ,

Aber wir als Beamte sind per se befreit. Wir müssen keinen gesonderten Antrag dazu stellen.

Kommentar von grubenschmalz ,

Das ist richtig.

Kommentar von lanlan0000 ,

denke mal der fragensteller ist selbstständig oder Freiberufler

Kommentar von JupiterJazz ,

Ich las einen Anstellungsvertrag durch, und da war eine obengenannte Option, nähmlich, sich freiwillig befreien zu lassen. Obwohl ich die Regelungen gelesen habe, verstehe ich nicht, ob man sich befreien soll. Ich brauche quasi Entscheidungsmerkmale. Danke!

Kommentar von Droitteur ,

Wahrscheinlicher erscheint mir eine geringfügige Beschäftigung.

Man stellt den Antrag und zahlt daraufhin keine eigenen Beiträge vom Lohn; nur der Arbeitgeberanteil wird gezahlt. Wenn ich das richtig im Kopf habe, werden dafür die Arbeitsmonate nicht voll angerechnet, was sich auf gewisse Wartezeiten oder Eintrittsalter auswirkt. Vielleicht wirkt es sich auch auf die Höhe aus.

Primäres Entscheidungsmerkmal ist wohl: Jetzt mehr Geld oder doch lieber den Eigenanteil zahlen und dafür die Vorteile einsacken (wenn sie denn so vorteilhaft sind..). Hängt sicher auch davon ab, wie weit man aktuell verzichten kann und/oder davon, wie viel man später verdient bzw auf die Rente und Wartezeiten usw angewiesen ist.

Es gibt auch ein Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung, an das du dich kostenfrei wenden kannst:

0800 1000 4800

Halte nach Möglichkeit dbeim Anruf die Versicherungsnummer der Rentenversicherung bereit.

Antwort
von Barolo88, 28

als Selbständiger oder Freiberufler ist du automatisch von der Rentenversicherungspflicht befreit und darfst dich alleine um  deine Altersversorgung kümmern.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

jein!

Ärtze, Rechtsanwälte, Archtitekten, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sind auf freiberuflicher Seite Rentenversicherungspflichtig (allerdings mit eigenem Versorgungswerk)

Handwerker, die einen Meistertitel haben, MÜSSEN 216 Monate (18 Jahre) Beitragszeiten vorweisen können, um sich von der Rentenversicherung befreien zu lassen ...

Versicherungsvertreter / Versicherungsmakler müssen selbst sozialversicherungspflichte Angestellte haben, um NICHT Rentenversicherungspflichtig zu sein

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