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Antidepressiva und Karies, ein Zusammenhang??

Frage von akl70 akl70

Hallo da draußen!

Ich habe da auch mal ein Problem. Ich nehme seit fast 20 Jahren Antidepressiva. Zuerst trizyklische, jetzt seit einigen Jahren ein SSRI (Fluoxetin)

Das Problem sind meine Zähne. Weder ich noch mein Zahnarzt, mit dem ich mittlerweile schon per Du bin (Scherz) werden Herr der Lage. Ich habe mir mittlerweile in den letzten Jahren 3 mal die kompletten Zähne sanieren lassen. Bei den letzten beiden malen wurde der Rest, der noch übrig war, mit Kronen und Brücken versorgt. Die ersten Kronen waren 3 Jahre drauf, bis der Zahnarzt in einer Marathonsitzung alle runtergemacht hat, weil darunter Karies ohne Ende war.

Vor ziemlich genau 1 Jahr wurde dann der komplette Oberkiefer überkront / Brücken. Bis heute an den neuen Kronen schon 2 Wurzelbehandlungen, jetzt wieder massiver Karies an 3 Zähnen. Also, es muss wieder alles runter und neu gemacht werden. Das Ganze hat mich in den letzten Jahren zig Tausende an Euros gekostet.

Der Zahnarzt kann sich das auch nicht erklären, er habe sowas noch nie gesehen. Mangelnde Mundhygiene ist es auf jeden Fall nicht, da ich bis zu 3 mal im Jahr eine prof. Zahnreinigung machen lasse und mir auch sonst 3 mal tgl. die Beisser putze.

Ich habe mal irgendwo etwas von einem Zusammenhang zwischen Antidepressiva und vermehrter Karies gelesen. Weiß aber nicht mehr wo :-( Denkbar wäre das verstärkte Auftreten durch die Nebenwirkung "trockener Mund"??!!

Kennt jemand das Problem? Hat er / sie auch damit zu tun? Bin für jeden Tipp dankbar!

LG akl

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Antworten (6)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Stirling Stirling

    Diese Probleme treten auf wenn man einen sehr unfähigen oder geschäftstüchtigen Zahnarzt hat der die Brücken und Kronen schlampig ausführt, dann die Garantiezeit von 2 Jahren abwartet und nix findet und plötzlich nach ablauf der Garantie muss alles neu gemacht werden.

    Kein Wunder das du Anti Dep Mittel brauchst wenn du so von deinem Umfeld ausgenutzt wirst.

    Hier steht viel zum Thema Zähne und wie es der Zahnarzt richtig machen könnte.

    http://www.zahnfilm.de/af/index.php?option=com_content&view=category&id=...

    Grüße

    Kommentar von akl70 akl70

    Stirling, weisst Du, worauf sich die Garantie genau bezieht? Dass das Material hält? Nichts abbricht oder die Verblendung abplatzt? Oder meinst Du, das gilt auch für die Dichtigkeit? Würde mich echt interessieren...

    Dank Dir

    Kommentar von Stirling StirlingStirling

    Die Garantie bezieht sich auf alles was an der Füllung bei bestimmungsgemäßem Gebrauch kaputt geht.

  • 4
    Antwort von helrich helrich
    Kommentar von Zagdil ZagdilZagdil

    Dem sollte man aber durch vermehrte Hygiene durchaus beikommen können.

    Kommentar von o0Alea0o o0Alea0oo0Alea0o

    lol sind das alte ADs xD werden diese überhaupt noch verschrieben?

  • 1
    Antwort von o0Alea0o o0Alea0o

    Das Antidepressivum Tianeptin soll angeblich sogar gut für die Zähne sein. xDD Aber das hört sich selbst für den Hersteller zu weit hergeholt...

    Die Mundtrockenheit ist wohl das Problem Nr.1 (Fluoxetin) bei manchen ADs, die zu Karies führen kann, wenn die Mundhygene nicht stimmt.

    Was bei dir los ist kann ich dir auch nicht sagen. Evtl. liegt es an den Genen oder es ist wirklich der Arzt, der damit nicht klar kommt.

    Am besten holst du dir mal eine Meinung von einem anderen Zahnarzt oder lasse dich dort einmal behandeln vielleicht ergibt sich dann etwas.

    btw.: Ich hatte auch schon mal einen Zahnarzt mit Sehschwäche gehabt >.>

    Ich nehme seit fast 20 Jahren Antidepressiva.

    EDIT: Vor lauter Staunen habe ich es übersehen... Bitte was? oO So lang hat noch niemand von dem ich je gelesen oder gesehen habe ADs genommen.

    Nach 20 Jahren sollte die Depression schon längst geheilt sein, wenn nicht sogar schon längst jede Gehirnzelle ersetzt. Bist du sicher, dass die überhaupt wirken? Fluctin ist nun auch nicht so der Renner z.B.

  • 1
    Antwort von akl70 akl70

    Zunächst ein großes Danke an Euch für die schnellen Antworten.

    Ich habe mir auch schon die Frage gestellt, ob der Zahnarzt nicht einfach nur geldgeil ist, zumal er mir bei der Aktion im letzten Jahr ein Langzeitprovisorium angedreht hat, damit er die noch vorhandenen Zähne in Ruhe wieder sanieren kann. Gut, das war in zwei Stunden gegessen. Er hat die vier Zähne in dem Bereich wieder aufgebaut, nachdem sie beim Abnehmen der Kronen allesamt abgebrochen waren. Das Langzeitprovisorium hat mich mal eben 1000,- Euronen gekostet, für etwa 3 Wochen. Dann hat er die richtigen eingesetzt.

    Er selbst steht, wie er sagt, selbst vor einem Rätsel, was das bei mir sein könnte. Er sprach auch mal von einem Abstrich, natürlich Eigenleistung, bei dem man den Säuregehalt im Mund "messen" kann. 80,- Euro soll das kosten.

    Vor zwei Jahren hat er mir eine Zahnzusatzversicherung empfohlen. Oder soll ich sagen angedreht? Er hatte die Unterlagen der Gesellschaft da...

    Ich bin mir nicht sicher, ob es schlampiges Arbeiten ist. Gut, die Kronen müssen dicht sein, klar, aber so wie es aussieht, sind sie es. Und trotzdem geht´s munter weiter mit dem Karies. Einen Tag vor Heiligabend ging ich wieder zu ihm wegen Schmerzen im vorderen Unterkiefer. Passphoto gemacht - dicke Entzündung an der Zahnwurzel eines Schneidezahns. Er hat ihn aufgebohrt, also die Krone, und den Kanal des darunter liegenden Zahns geöffnet. Schmerzen gingen auch weg. Blöd nur, dass er beim Aufbohren ein Stück vom Schneidezahn abgebrochen hat, also von der Krone. Wer kommt denn eigentlich für soetwas auf? Ist das mein problem? Seit Weihnachten lauf ich nun so rum, Dienstag muss ich wieder hin. Ich bin mir nur nicht sicher, was ich dem mal erzählen soll, auch, was die abgebrochene Krone betrifft.

    Was meint Ihr??

    Vielen lieben Dank, akl

  • 1
    Antwort von Zagdil Zagdil

    Trockener Mund ist definitiv ein Problem, sollte aber nicht so extreme Folgen haben. Dass die ADs für so einen Zustand verantwortlich sind kann ich jedenfalls nicht glauben. Bei all den Brücken und Kronen würde ich mir eher Gedanken um die Kompetenz des Zahnarztes machen, denn die werden ja eigentlich so platziert dass darunter eben kein Karies entsteht.

    Kommentar von akl70 akl70

    Ja, mit "so platziert" meinst Du sicherlich, dass sie dicht sind?! Der ZA hat mit seiner Kamera überall geguckt, undicht is da nichts. Aber auf dem Röntgenbid sieht man wunderbar die Karies an einer Stelle unter der Krone, wie sie langsam zum Zahninneren wandert :-(

  • 1
    Antwort von DocShamac DocShamac

    Frag deinen Zahnarzt, der sollte doch Ideen haben, was bei dir los ist. Wenn nicht, frag auch mal einen anderen Zahnarzt.

    Kommentar von akl70 akl70

    Das is ja das Problem, er steht genauso vor einem Rätsel. Ich habe vor zwei jahren schon den ZA gewechselt, weil ich dachte, der andere sei inkompetent. Aber der Mist ging weiter. Ich habe mittlerweile keinen nicht wurzelbehandelten Zahn mehr und wie´s jetzt aussieht, müssen die kompletten Kronen und Brücken (ich hab pro Quadrant ein festes Stück) wieder runter, weil überall wieder etwas kaputt / kariös ist. Was mich der Mist schon wieder alles kosten wird. Es kann doch nicht sein, dass ich jetzt jedes Jahr neue Kronen brauche. Werde echt bald wahnsinnig :-(

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