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Antidepressiva - ja oder nein?

Frage von blackmorning195 blackmorning195

Meine Ärztin will mir Antidepressiva verschreiben weil sie der Meinung ist, ich wäre depressiv. Ich bin da allerdings sehr skeptisch. Selbst wenn sie helfen sollten, würde ich ja nicht mein ganzes Leben lang von irgendwelchen Tabletten "abhängig" sein wollen. Wäre es nicht sinnvoller, es so zu probieren? (Ich will mich ja nicht umbringen, also so schlimm ist es nicht...)

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Antworten (20)

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    Antwort von syringa syringa

    Du solltest erst mal für dich selbst herausfinden, wie schlecht es dir geht. Wenn allerdings deine Ärztin der Meinung ist, dass eine zeitweise Einnahme von Antidepressiva dir helfen könnte, würde ich es zumindest in Erwägung ziehen. Antidepressiva machen nicht abhängig im Gegensatz zu Beruhigunsmitteln (Tranquillizern). Sie werden nur während der Depression genommen. Geht es dir wieder besser, werden sie schleichend abgesetzt. Du solltest dich diesbezüglich von deiner Ärztin genau aufklären lassen.

    Kommentar von Jackolino JackolinoJackolino

    richtig DH!

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    Antwort von Qetan Qetan

    Du solltest deiner Ärztin vertrauen oder den Arzt wechseln.

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Wenn der nächste Psychiater zu der gleichen Diagnose kommt, wird er sehr wahrscheinlich ebenfalls Antidepressiva verschreiben wollen. Ohne Medikamentenverschreibung findet aus Sicht der Krankenkassen keine Behandlung statt - hat mir meine Psychiaterin gesagt. Ich wollte damals auch erst mal ohne Medi's probieren. Jetzt hänge ich schon über 12 Jahre an den Pillen...

    .

    Wenn es keine schwere - unaushaltbare - Krise ist, halte ich mehr davon, einen Psychotherapeuten zu suchen und die Ursachen zu behandeln.

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    Antwort von MarianneG MarianneG

    Also an deiner Stelle würde ich meine Finger von Psychopillen lassen.... Man hat echt schon gehört, dass Leute sich danach umgebracht haben. Aber das sind ja nicht die häufigsten Fälle. Also, du nimmst so ein Zeug und dann wirste krank (is ja wie Drogen) und dann biste echt behandlungsbedürftig. Ich fürchte, da will jemand an dir verdienen... Guck mal auf www.gegen.zwang.de.vu, kann man auch Mail schreiben und Infos holen usw.

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    Antwort von Loeckchen1 Loeckchen1

    Liebe blackmorning195,

    ich hoffe Du liest die Antwort noch. Ja, das was Du beschreibst ist ein echte Depression. Und Du wirst ohne fachärztliche Hilfe sobald auch wohl nicht wieder verlassen.

    Antidepressiva machen nicht abhängig. Man kann sie sehr gut ausschleichen. Habe ich bereits mehrfach ohne Probleme gemacht.

    Deine Unlust zu sprechen ist ebenfalls Symptom der Depression. Dieses Symtom und all die anderen würden sich unter dem passenden AD bessern und Du könntest in einer Psychotherapie an den Problemen die zur Depression geführt haben arbeiten.

    Es ist ebenfalls falsch, das Antidepressiva die Persönlichkeit verändern. Sie bringen die ursprüngliche Persönlichkeit, die durch die Depression verändert war, wieder zum Vorschein.

    Du hast nichts zu verlieren, wenn Du ein AD ausprobierst, aber viel zu gewinnen, DEIN LEBEN.

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    Antwort von heureka47 heureka47

    Psychiater sind allermeist keine Psychologen, sondern Mediziner!

    Die haben als Behandlungsmöglichkeit also nur die Medikamente zu verschreiben. Mir wurden sie 1997 auch aufgedrängt. Hänge immer noch dran!

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    Versuche es jetzt lieber mit Psychotherapie! Da sollten die Ursachen aufgedeckt und neue Denkstrategien und Verhaltensweisen gelernt werden.

    .

    Die meisten Menschen in der zivilisierten Gesellschaft sind latent depressiv. Das hat zu tun mit der "Kollektiven Zivilisations-Neurose" / "Krankheit der Gesellschaft". Diese Störung ist auch unabhängig vom Kollektiv im Einzelfall jederzeit heilbar. Siehe dazu meinen gleichnamigen TIPP hier bei GF oder bei gesundheitsfrage.net.

    .

    Aus ganzheitlicher Sicht deute ich die meisten gesundheitlichen Störungen - auch psychische - als Mangel an universeller Lebens-Energie / Liebe.

    Verursacht meist durch "Streß" - auch im weitesten Sinne.

    Besonders tückisch: Unbewußter Streß. Der muß erst bewußt gemacht / aufgedeckt werden, damit er unschädlich gemacht werden kann.

    Einiges kann man selbst in dieser Richtung tun. Aber besser ist die Hilfe einer kundigen Person - z.B. Psychotherapeut.

    .

    Unabhängig von anderen Maßnahmen kann jeder Mensch Kontakt aufnehmen zur universellen Lebens-Energie / Liebe und dort "auftanken" und sein Potenzial an Lebens-Energie / Liebe vergrößern / stärken.

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    Zu Details siehe meine TIPPS zu "Streß", "Lebens-Energie", "Glücklichsein" u.a. hier bei GF oder bei gesundheitsfrage.net - zu finden über mein Profil.

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    Antwort von blackmorning195 blackmorning195

    Mit "abhängig" meine ich, dass einem die positiven Gefühle ja nur "vorgegaukelt" werden. D. h. wenn man die Medijamente absetzt, geht es einem ja wieder genau so schlecht wie vorher, oder nicht? Ich weiß, dass eine Therapie vermutlich sinnvoller wäre, aber mir ist einfach absolut nicht nach Reden zumute. Es ist einfach vieles schief gelaufen in den letzten Monaten. Daran kann man nichts mehr ändern. Ich kann nur versuchen, es zu akzeptieren. Und das gelingt mir im Moment nicht so wirklich. Meine Ärztin hält mich für depressiv, weil ich einfach ziemlich niedergeschlagen bin, mich nicht mehr konzentrieren kann und seit Sommer fast zehn Kilo abgenommen habe (ich bin NICHT essgestört!), und weil sie gesehen hat dass ich mich selbst verletzt habe (was ich nicht wirklich als Problem ansehe, weil ich das ja nur leicht mache und aufpasse). Dass ich zurzeit deprimiert (oder auch leicht depressiv) bin, ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Aber ich bin sehr skeptisch, ob Antidepressiva das letztendlich nicht noch verschlimmern würden...

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    Antwort von Herzogin Herzogin

    Ich würde mal eine zweite Meinung bei einem anderen Arzt einholen, wenn Du Dir so unsicher bist.

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    Antwort von emlderbeste emlderbeste

    Kann Deine Frage evtl. beantworten wenn Du sagst warum Sie von Depressionen ausgeht. Für viele traurigmachende Lebensumstände gibt es einen Grund und diesen zu beseitigen wäre sinnvoller als gleich Medis. Abhängigkeit ist gefährlich, aber wenns nicht anders geht....

    Kommentar von Wolpertinger WolpertingerWolpertinger

    Antidepressiva machen nicht abhängig.

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    Antwort von Hexe2354 Hexe2354

    Versuch es ohne!! Die Suchtgefahr bei solchen Medikamenten ist einfach zu gross. Denk positiv!! Lg Rita

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    "Positiv denken" - wie geht das?

    Kommentar von Jackolino JackolinoJackolino

    Positiv Denken bei einem Menschen mit Depression ist fast unmöglich...

    Kommentar von Hexe2354 Hexe2354Hexe2354

    Positives Denken kann man lernen, wenns nicht anders geht, mit einem Therapeuten. Nein ich spreche nicht aus Erfahrung! Finde es nur nicht gut, wenn man heutzutage für alles ne Pille bereithält!!

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    Antwort von Sturmwolke Sturmwolke

    Probier es doch einfach aus. Ein paar Wochen oder Monate sind ja noch lange nicht das ganze Leben. Absetzen kannst Du sie dann immer noch.

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Das wird dann evtl. ein größeres Problem als er jetzt hat...

    Kommentar von Sturmwolke SturmwolkeSturmwolke

    Um das sagen zu können, müßte man die Krankengeschichte kennen und genau wissen welche Medikamente verschrieben wurden.

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    Antwort von Caramellana Caramellana

    Das hat bei mir auch mal einer versucht - ich hab sie nicht genommen. Ab und zu mal ein kleiner down ist normal.

    Es kommt drauf an, wie schlimm es ist... manche Menschen können auch bestimmte Botenstoffe nicht produzieren, bei denen gehts dann nur mit Medikamenten...

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Das klingt nach "Psychiaterlatein" - von der Pharmaindustrie lanciert. Der gestörte Hirnstoffwechsel ist keine Ursache, sondern eine Begleiterscheinung eines Mangels auf der psychischen/lebensenergetischen Ebene.

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    Antwort von hesche1988 hesche1988

    ich denke dass musst du selbst wissen. wenn du es selber als nicht so schlimm einschätzt dann is das wohl auch nicht das richtige.

    allerdings heisst es ja nicht dass du die dinger dann ein leben lang nehmen musst, sie können dir einfach über eine schlechte oder schwierige phase deines lebens hinweghelfen.

    ich persönlich dass tabletten ganz hinten stehen sollte. weil es dein wesen eben verändert. das ist aber meine meinung. ich weiss ja nicht wo du deine probleme siehst. aber vielleicht wäre dir mit einer gesprächstherapie mehr geholfen wo du einfach dein herz ausschütten kannst.

    lg und viel glück

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    "Herz ausschütten" kann er bei Freundin, Freund oder bei Mutti. Psychotherapie soll Ursachen aufdecken und beseitigen, neue, bessere, Denkstrategien und Verhaltensweisen lernen.

    Kommentar von hesche1988 hesche1988hesche1988

    Oh ja... hauptsache mal oberschlau geredet, was? Und es ist nochnichtmal richtig was du sagst. Denn sein Herz ausschütten kann man oftmals eben NICHT bei Freunden oder Mutti. Und les mal genauer, ich hab von einer Gesprächstherapie, und eine Gesprächstherapie ist bei manchen Leuten auch nur da um zu reden. Wobei ich nicht sage dass der Therapeut nur da sitz und mit dem Kopf nickt, aber wenn du so schlau redest tu ich das auch mal. DENN Für neue Denkstrategien und Verhaltensweisen gibt es nämlich die Verhaltenstherapie und um die Ursachen aufzudecken gibt es die Tiefenpsychologisch fundierte Therapie (ja ich kenn mich in dem Bereich aus) also lm

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    Antwort von almmichel almmichel

    Unterstützend ja. Aber Gespräche sind wichtig.

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Gespräche? Mit wem? Dem Psychiater? Oder der Freundin?

    Kommentar von almmichel almmichelalmmichel

    Psychologische Gespräche.

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    Antwort von Muffinchen Muffinchen

    du merkst sehr wohl, wenn du depressiv bist. Wieso "meint" sie nur, daß du es wärst? Jedenfalls können Tabletten vorübergehend helfen. Meistens machen sie aber nur müde und apathisch. Du kannst auch viel mit Bachblüten oder Kügelchen z.Bsp. Ignatia erreichen

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    Antwort von Powl95 Powl95

    Geh in eine Therapie oder so aber nimm keine Pillen sonnst wirst du abhängig!

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    Antwort von Emarci1993 Emarci1993

    Ich bin eigentlich grundsätzlich gegen sowas, aber frag am besten ganz genau nach, was das Zeug mit deinem Körper macht und ob es Nebenwirkungen gibt.


    Zitate aus Wikipedia:

    "Beim Absetzen von Antidepressiva können Absetz-Phänomene wie Rebound auftreten."

    "Während der Behandlung können verschiedene unerwünschte Wirkungen auftreten."

    Kommentar von Emarci1993 Emarci1993Emarci1993

    Noch ein Zitat:

    Hinsichtlich der Anwendung von SSRI und SSNRI bei Kindern und Jugendlichen mit depressiven Störungen liegen aus Studien Hinweise für eine unter dieser Therapie erhöhte Suizidalität vor.
    Kommentar von Emarci1993 Emarci1993Emarci1993

    Hier noch ein paar Zitate:

    "Die häufigsten Nebenwirkungen von Antidepressiva betreffen das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem und die Sexualität."

    http://de.wikipedia.org/wiki/Antidepressivum

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    Antwort von Jackolino Jackolino

    Dann hol dir nochmal ne zweite Meinung ein, und versuchs mit ner Psychotherapie wenn du skeptisch bist. abhängig machen die nicht unbedingt, da brauchst du keine Sorge haben!

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Deine Antwort ist widersprüchlich! "abhängig machen die nicht unbedingt, da brauchst du keine Sorge haben!"

    Warst du schon mal mit "Depression" in psychiatrischer Behandlung? Schon mal Antidepressiva genommen? Schon mal wieder ausgestiegen??

    Kommentar von Jackolino JackolinoJackolino

    Es kommt auf den Wirkstoff an, es gibt welche die nicht süchtig machen!

    Kommentar von Jackolino JackolinoJackolino

    Antidepressive werden ausgeschlichen dann kann man eine etwaige Abhängigkeit so gut wie verhindern! A- typische Medikamente machen weninger süchtig...ich rede nicht von Tranquilizer!

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    Antwort von Wally1 Wally1

    nicht gleich Tabletten nehmen! Man kann auch mit Gesprächen viel erreichen und helfen!

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Gespräche? Mit wem, bitte?

    Kommentar von Wally1 Wally1Wally1

    mit der Ärztin!

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    Antwort von Fcb4livE Fcb4livE

    Lehn die Pillen einfach so ab.Frag sie wie du es ohne die Pillen schaffst.Und wenn es nicht klappt oder schlimmer wird dann schluck sie einfach.

    Kommentar von botzi botzibotzi

    so flapsig einfach würde ich das nicht beantworten!

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    Antwort von botzi botzi

    vermeiden, aber jedenfalls mehrer Ärzte fragen.

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Nicht nur Ärzte / Psychiater fragen, sondern sich auch anderweitig, bei Nichtmedizinern, Psychotherapeuten, bei der Betroffenenbewegung (Nutzer, Patienten) nach den Risiken und Alternativen erkundigen.

    Kommentar von botzi botzibotzi

    richtig, einverstanden!

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