habe seit einigen wochen schon das 3. antidepressivum versucht, da ich an einer angststörung leide. tageweise strassenbahnfahren...enge räume...hunde...etc. nun hab ich trittico, falls ihr das kennt nicht vertragen, paroxat, da war ich komplett überdreht, und cipralex, nun das kannte ich ...wache schon um 5 uhr früh auf...ist es zu stark dosiert? oder brauch ich gar kein antidepressivum?wäre dankebar über eine nützliche einschätzung meiner situation.
antideppresivum?
Antworten (14)
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4Antwort von
missfixmissfix
Ich selber nehme auch (leider) Antidepressiva. Es dauert schon seine Zeit, bis das richtige gefunden ist. Nach 2 Wochen merkst Du schon ob es o.k. ist für Dich oder nicht. Laß Dir noch ein wenig Zeit und beobachte Dich weiter so gut.
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3Antwort von
MimimimiMimimimi
du brauchst definitiv eins.
versuch doch einfach mal abzuwarten und die nebenwirkungen durchzustehen.
dauert halt ein paar wochen, bis sie wirken und der körper sich darauf eingestellt hat.
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3Antwort von
neurodocneurodoc
Du hast recht, Du brauchst eine Einschätzung Deiner Situation - und zwar vom Fachmann!
Nicht jede Angsterkrankung wird mit einem Antidepressivum behandelt. Bei Angststörungen haben auch andere Medikamentengruppen eine Zulassung. Mehr erzählt der Fachmann - ein Arzt!
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2Antwort von
chicaBluechicaBlue
Frag dich mal, ob du nicht Angst vor der Angst hast. Versuche es mit weniger Pillen, sondern mit Meditation . Aber in einer Gruppe,damit dir klar wird, das du nicht alleine bist. LG
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1Antwort von
Josi77 Ich würde dem neuen Medi auch erst mal mindestens 14 Tage eine Chance geben - erst da ist mit einem Wirkungseintritt zu rechnen. Cipralex gilt im Übrigen als Mittel der Wahl bei Angststörungen. Wenn Du Dich über Angst- und Panikerkrankungen in einem netten Forum austauschen willst (ich hoffe, ich darf hier verlinken?), dann wäre z.B. www.psyforum.forumprofi.de ein sehr gutes. Es steckt noch in den Kinderschuhen, aber der Austausch läuft schon rege...
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1Antwort von
MeeresbriseMeeresbrise
Du musst im Minimum das Antidepressivum für 14 Tage einnehmen, sonst kann man nämlich zu wenig über die Wirkung sagen. Also, wechsele die Medikamente nicht gleich wieder, auch wenn Du das Gefühl hast, dass sie zu wenig oder "falsch" wirken.
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1Antwort von
klausjosef1955klausjosef1955
Die Frage, welches Antidepressivum in welcher Dosierung gewählt werden soll und ob vielleicht eine andere Stoffklasse eingesetzt werden soll, kann nur ein Facharzt vor Ort nach gründlicher Kenntnis der Vorgeschichte und des Befundes beantworten.
Ich frage: Warum steht hier nichts über begleitende oder ergänzende oder im Vordergrund stehende Psychotherapie, verhaltenstherapeutisch orientiert?
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1Antwort von
bjoerni75bjoerni75
hallo, ich schließe mich natürlich der ersten aussage an und kann nur von meinen eigenen erfahrungen reden- wie gesagt, vielleicht bringt dir ein solcher erfahrungsbericht ja etwas. ich hatte eine angststörung mit panikattacken, ausgelöst durch eine schwere (major) depression. wie gesagt, ich hatte! also- sei dir sicher- es gibt hilfe um das dauerhaft wieder zu heilen. in der schlimmsten phase (begleitet durch eine therapie natürlich) habe ich auch ssri's genommen, welche ich niedrig dosiert auch weiterhin nehmen muss um einen rückfall auszuschließen (bei mir ist es paroxetin)- und um das trauma einer panikattacke zu lindern nahm ich ein benzodiazepam, dass natürlich sofort wirkte (macht aber auch abhängig). das absetzen des benzos war aber in meinem fall kein problem- ich habe es extra sehr sehr langsam abgesetzt über einen langen zeitraum (4-5wochen) und so hatte ich überhaupt keine absetzerscheinungen. ich finde es immer noch richtig, dass ich aus der stoffgruppe der benzos von meinem arzt verschrieben bekommen habe- egal was andere sagen. um die traumatisierung einer panikattacke zu lindern und somit die angst vor der angst war das genau richtig. zu den nebenwirkungen: am anfang (über einen zeitraum von 2-3wochen) hatte ich auch nebenwirkungen- das sollte man durchstehen (viel davon ist auch die angst vor der medikamentation)- nach dieser zeit waren die nw's abgeklungen und die wirkung setzte ein. gute besserung und geh auf jeden fall nochmals zu deinem arzt- der kann dir auf deine fragen besser antworten.
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neurodocneurodoc Das ist ein sehr typischer und sehr authentischer Erfahrungsbericht!
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DaSu81DaSu81
Also wenn du morgens um 5 Uhr aufwachst, dann wirkt das Antidepressivum nicht richtig. Wenn man Schlafprobleme hat, ist das AD meist zu niedrig dosiert bzw wirkt nicht richtig. Depressionen verursachen ja meistens Schlafprobleme. Sprich mal mit deinem Neurologen oder Psychiater über das Problem.
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MimimimiMimimimi es gibt sowohl antriebsteigernde als auch antriebshemmende antidepressiva.
wird je nach symptomatik angewandt.
dabei handelt es sich aber meist um trizyklika.
die oben genannente sind alles ssri´s und somit eigentlich recht verträglich nebenwirkungsarm.
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DaSu81DaSu81 Ich schrieb ja auch meist = meistens = kann schon, muss aber nicht so sein.
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MimimimiMimimimi ok.
darfst kommentare nicht immer als angriff oder persönliche kritik auffassen. war jetzt nur als ergänzung gemeint.
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heureka47heureka47
Ich nehme seit 1997 Antidepressiva, bin jetzt beim 5 Medikament: Trevilor. Kombinierter SSRI (Serotonin und Noradrenalin). Wirkt sehr gut. Habe das erste Mal KEINE Nebenwirkungen.
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Meine Erfahrung: Zuerst zeigen sich Nebenwirkungen, dann erst nach 14 Tagen entfaltet sich die Hauptwirkung - und die Nebenwirkungen gehen zurück.
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Wirkliche HEILUNG kommt durch Bewußtseinsänderung. Das kann mit Hilfe von Psychotherapie aber auch durch Eigenarbeit geschehen.
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Meine Psychiaterin hat mich damals bei der Diagnose ("Depression, mittelschwer" bei sowas wie "burnout") NICHT auf die Möglichkeit der Psychotherapie aufmerksam gemacht. Viele Freunde und Bekannte mit psychischen Störungen haben erlebt, daß Ärzte sogar die Wirksamkeit von Psychotherapie geleugnet haben. Mir wurden die Medis damals regelrecht aufgedrängt.
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Hinausgehend über typisch medizinisch-wissenschaftliche Sichtweisen und Verlautbarungen sehe ich in jeder psychischen Störung ganz wesentlich einen Mangel an Lebens-Energie (siehe mein GF-Tipp). Und daran kann man auf sehr unterschiedliche Weisen etwas ändern. Das empfehle ich jedem Menschen.
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kguntherkgunther
Deine Geschichte hört sich so an, als würdest Du schwere Medikamente ohne ärztlichen Rat nehmen, durch Herumprobieren wird Dir aber nicht geholfen, es kann Deine Krankheit sehr verschlimmern! Du kannst nicht auf einen Experten verzichten. Wenn Dein Auto Motoröl braucht, fragst Du doch auch in der Werkstatt, welches am besten ist. Wenn eine Störung vom Arzt festgestellt ist, dann empfiehlt er Dir doch auch das richtige Medikament, wenn er denn überhaupt eines empfiehlt.
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MerelinMerelin
Die gesamte Schulmedizin steht hinter der Aussage: "Sag nein zu Drogen!" Egal welche wirken, Ziel muss es sein die Psychopharmaka wieder absetzen zu können. Intressiert?
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bjoerni75bjoerni75 eben das gerade nicht: die schulmedizin sagt ganz klar, dass die meisten erfolge bei einer depression durch gezielte medikamentation begleitet durch eine gesprächstherapie die besten aussichten auf heilung verspricht. die aussage, dass es das ziel sein muss die medikamente wieder absetzen zu können, halte ich für sehr gefährlich. oftmals müssen die betroffenen die medis weiterhin nehmen, um einen rückfall zu verhindern, da nun mal eine stoffwechselstörung im gehirn vorliegt. einem diabetiker sagt man ja auch nicht, dass es das ziel sein muss, das insulin wieder abzusetzen. nichts für ungut aber da ist sich die schulmedizin eigentlich ziemlich einig.
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neurodocneurodoc stimmt!
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heureka47heureka47 NEIN! STIMMT SO NICHT! Da ist viel Nonsens drin. Lies mal meinen Kommentar.
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heureka47heureka47 @ bjoerni: Das Ziel, die Medikamente wieder absetzen zu können, ist durchaus sehr human! Es ist überhaupt nicht erstrebenswert, länger als unbedingt notwendig auf Medi's angewiesen zu bleiben! Erstens sowieso nicht und zweitens wegen potenzieller Nebenwirkungen und Spätfolgen.
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Wer "Die Schulmedizin" sein soll, ist nicht klar. Es gibt ganz unterschiedliche Richtungen in der Branche. Einerseits die biolog(ist)isch orientierten, andererseits die Sozialpsychiater bzw. die, die keine genetische Ursache sehen, sondern psychologische/soziale.
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Ich habe den Eindruck, du sprichst in deinem posting mehr von Neuroleptika als von Antidepressiva. Das sind in vielerlei Hinsicht schon zwei Paar Schuhe.
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Die von dir zitierte "Stoffwechselstörung" ist nicht die Ursache der Krise oder Problematik, sondern ein Begleitumstand. Ursache ist ein psychischer Konflikt, der gelöst werden kann. Das verleugnen aber die meisten Psychiater - beeinflußt wahrscheinlich auch von der beteiligten Pharma-Industrie. Einer der bekanntesten Psychiater der Welt, Loren Moscher, ist aus seinem Berufsverband ausgetreten mit dem Argument, dass seine KollegInnen sich an die Pharma-Industrie verkauft haben.
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Der Vergleich der psychischen Störung und Hinrstoffwechselstörung mit Diabetes hinkt zum Steinerweichen. Ein Diabetiker hat Mangel an Insulin - und das gibt man ihm zum Ausgleich. Aber eine Psychose / Schizophrenie ist keine Neuroleptika-Mangelerkrankung! Was der psychotische oder depressive Mensch braucht, ist eigentlich ein anderes Denken, anderes Informations-Verarbeiten bzw. ist LEBENS-ENERGIE.
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Die Schulmedizin rechne ich zur "Wissenschaft" und die blendet einen Teil der Lebens-Wirklichkeit aus. Das sollte man wissen. Die wissenschaft versucht immer wieder und immer weiter, Phänomene auf der nur materiellen Ebene zu erklären oder zu beheben, die ihre Ursache(n) in einer ANDEREN Dimension haben, nämlich in der geistig-energetischen.
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heureka47heureka47 @ Merelin: Deine Antwort klingt mißverständlich. "Nein zu Drogen" ist verständlich, aber meint dein posting, daß das auch für Psychopharmaka gilt? Ich weiß aus 15 Jahren Arbeit mit Betroffenen GANZ was anderes!
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butty09butty09
nimm opipramol..macht bnicht abhängig...geh zum artz
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neurodocneurodoc Von allen Depressiva hat Opipramol die stärkste Suchtkomponente!
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krabbe22krabbe22 Das meinte ich mit meiner Antwort...
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neurodocneurodoc ich weiß!
genau! das finden des richtigen medikaments dauert oft sehr lange- geduld ist hier ganz wichtig und nicht verzweifeln.