Antibiotika nur gegen Bakterien?

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3 Antworten

Antibiotika sind natürlich gebildete, niedermolekulare Stoffwechselprodukte von Pilzen oder Bakterien, die schon in geringer Konzentration das Wachstum anderer Mikroorganismen hemmen oder diese abtöten.

Die können nur das Wachstum anderer Mikroorganismen hemmen aber nicht das von Viren, denn die haben keinen Stoffwechsel. Somit wirken sie nur gegen Bakterien.

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Sie helfen nicht gegen Viren, weil Viren keinen eigenen Stoffwechsel haben.

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Bakterien bestehen in der Regel aus einer einzelnen, lebenden Zelle, haben einen Stoffwechsel und können sich selbstständig vermehren. Antibiotika greifen sie an, dringen durch ihre Zellwand und töten sie ab. Menscheneigene Zellen bleiben verschont. Viren sind dagegen nach wissenschaftlicher Definition keine Lebensformen – auch wenn diese Aussage umstritten ist. Im Gegensatz zu Bakterien haben sie keinen Stoffwechsel und können sich auch nicht selbstständig fortpflanzen. Vielmehr dringen sie in eine Zelle des menschlichen Körpers ein und übernehmen die Kontrolle über sie. Da sie die menschlichen Zellen nicht angreifen, können Antibiotika gegen Viren daher auch nichts ausrichten



MfG Justin

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Kommentar von nalim2402
20.05.2016, 07:13

AB töten Bakterien jedoch nicht grundsätzlich ab. Da muss man schon unterscheiden, zwischen zB AB die bakterizid wirken (töten ab), und bakteriostatisch (stellen zB Stoffwechsel ein, um Vermehrung zu verhindern). Oft sind AB nur eine Hilfe für das Immunsystem, die Infektion selbst zu beseitigen.

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