Ich finde Kindern wird immer recht schnell Antibiotika verabreicht. Aber gerade bei Kindern wirkt das doch viel stärker. Sollte man nicht wirklich nur im "Notfall" darauf zurückgreifen?
Antworten (8)
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5Antwort von
Condor131Condor131
Egal ob kind oder erwachsener, gerade die gern eingesetzten breitbantantibiotika fuehren schnell zu resistenzen und haben erhebliche nebenwirkungen, also ersteinmal nach alternativen fragen, diese gibt es in der mehrheit der faelle. Daneben sollte allgemein bekannt sein, dass es nur aeusserst wenige medikamente und KEINE antibiotika gibt, die fuer kinder getestet oder hergestellt sind. Dies bedeutet, dass der einsatz der medikamente ist ein experiment.
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4Antwort von
tonkstonks
Antibiotika werden vom Arzt verschrieben.Wenn er der Meinung ist , daß es tatsächlich nötig ist, solltest Du`s auch geben.
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Condor131Condor131 hmmm .... heisst, der arzt macht es immer richtig und interesse des patienten gruebel .... welches land, welcher planet?
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tonkstonks Er sollte es zumindest.Man kann ja fragen, warum er wie entscheidet und ob es Alternativen gibt. Wenn ich dem Arzt jedoch prinzipiell nicht traue, sollte ich zu einem anderen gehen.
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Condor131Condor131 Wie .... ich entnehme Deiner antwort etwas anderes .... dort steht >> ... wenn er der Meinung ist ... << Nun doch hinterfragen?
Ein arzt waehlt meiner erfahrung nach nicht die optimale loesung, auch nicht die kostenguenstigste, sondern die mit dem geringsten arbeitsaufwand und alternativen bedeuten zumeist geringere kosten bei hoeherem aufwand. Einache frage, warum sollte ein arzt die anbieten?
Hinterfragwen und berechtigte zweifel haben nix mit vertrauen zu tun, sonern damit, dass ein arzt ein dienstleister ist, der nach oekonomischen gesichtspunkten handelt und dass ich wissen will, was warum geschieht.
Blines vertrauen lasse ich Dir gern, ich fuer meinen teil hinterfrage und will das optimum fuer das kind, nicht fuer den arztKommentar von
NordfriesinNordfriesin DH!!!!!!!!!
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tonkstonks Ich weiß nicht, was Du für Kinderärzte kennst. Natürlich gibt es überall schwarze Schafe, keine Frage.Es geht mir auch nicht darum, daß man blind vertrauen soll. Aber man sollte darauf vertrauen können, daß der Arzt im Sinne des Kindes entscheidet - sonst muß man den Arzt wechseln. Verschriebene Antibiotika einfach nicht zu geben, ist jedenfalls keine Lösung, auch nicht fürs Kind. So mancher Klinikaufenthalt liesse sich vermeiden ...
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3Antwort von
LeicaX Sicher gibt es Fälle, in denen Antibiotika auch für Kinder unvermeidlich sind! Allerdings sind diese Fälle eher selten!
Es gibt heutzutage sehr viele Alternativen, die auf alle Fälle vorher in Betracht gezogen werden sollten! Ich würde zuerst noch zu einem Arzt gehen, der nicht nur Schulmediziner, sondern auch Naturheiler ist! Es gibt auch gute Apotheker, die Hilfen wissen!
Auf alle Fälle nicht einfach Antibiotikum geben, ohne zu hinterfragen.
Ich arbeite mit Kindern und sehe oft, wie voll die Kinder heutzutage mit Antibiotikum gepumpt werden und wie sich ihr Gesundheitszustand dadurchauf Dauer gesehen eher verschlechtert, sich ihr Immunsystem negativ entwickelt!
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2Antwort von
shagdalbranshagdalbran
Antibiotika wirken bei Kindern nicht stärker. Sie wirken auf Bakterien, indem sie diese an der Vermehrung hindern - und sie nicht etwa töten wie oftmals fälschlich angenommen.
Auch so tendenzielle Aussagen, dass Antibiotika schnell zu Resistenzen führen, ist nur die halbe Information (will nicht das Wort "Wahrheit" verwenden :-).
Antibiotika sind "alles oder nichts" Medikamente. Bakterien können Resistenzen entwickeln (nicht etwa die Patienten!) wenn die Mittel zu früh abgesetzt werden. Also wenn schon denn schon. Wie die Mittel anzuwenden sind, sagt der Arzt oder der Apotheker und es steht auf dem Beipackzettel.
Bloss nicht früher absetzen als angegeben, auch wenn die Symptome nachlassen!
Shag d'Albran
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tonkstonks Richtig.
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Condor131Condor131 Wirken auf bakterien UND immunsystem .... jedenfalls bis gestern. Wenn, also mein immunsystem nicht direkt mit dem immunsystem meines kindes verglichbar ist, dann allerdings unterscheiden sich auch die wirkungen erheblich.
Bei den resuistenzen stimmt das auch nicht ....oder wie stellst bei einem breitbandantibiotikum fest, ob es abgesetzt werden kann OHNE, dass eine blutuntersuchung durchfuehrst? Die nebenwirkungen sind auch nicht zu verachten, auch, wenn gern herunter gespielt.Kommentar von
shagdalbranshagdalbran Wenn Immunsysteme verschieden reagieren, werden sie auch verschiedenartig mit geschwächten Keimen umgehen. Ansonsten hätte ich gerne einen Beleg für die Behauptung, dass Antibiotika auf das Immunsystem wirken - und zwar nicht sekundär sondern direkt.
Die Anwendung eines Antibiotikums - so wie jedes anderen Medikamentes auch - beruht auf statistischen Daten mit signifikanter Aussage. Nach wie vor stimmt die Aussage, dass die Bakterien und nicht die Menschen resistent werden - können sie auch nicht, weil sie von Antibiotika nicht angegriffen werden. Das bedeutet, wenn die resistenten Bakterien aus dem Körper entfernt wurden - das passiert mit der Zeit weil sie keinem Selektionsdruck durch das Antibiotikum mehr ausgesetzt sind, ist die Resistenz ebenfalls weg.
Nebenwirkungen: welche sind das? Solltest Du die auf den Beipackzetteln aufgeführten meinen, so ist zu sagen, dass JEDE Nebenwirkung, die auch nur einmal nachweislich aufgetreten ist, auf dem Beipackzettel aufgeführt werden MUSS - egal wie wahrscheinlich sie sind. Leider glauben viele Leute, dass diese Nebenwirkungen grundsätzlich auftreten.
Wenn bei einem Auto alle Unfallmöglichkeiten im Handbuch aufgeführt werden müssten (einschließlich Ertrinken nach Sturz in einen Fluss) - würden die Leute dennoch weiter Auto fahren. Die Einnahme von Antibiotika ist ungleich risikoärmer.
Wenn man die Argumente aus der Mottenkiste der Verschwörungstheorien ("...heruntergespielt...") mal weglässt, sind die vorgebrachten Argumente eher nicht so stichhaltig.
Shag d'Albran
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2Antwort von
snoopjesnoopje
Suche Dir einen antroprosophischen Kinderarzt,der versucht immer zunächst mit Zwiebesäckchen und Co zu heilen.
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1Antwort von
tanteju78tanteju78
klar sollte man nur antibiotika geben, wenn es absolut notwendig ist! Die Kinderärztin meines Sohnes versucht immer zuerst andere Medikamente und dann erst Antibiotika, wenn nicht anderes anschlägt. Ausser bei Krankheiten, bei denen das Antibiotikum ein MUSS ist wie zb Scharlach oder eine beginnende Lungenentzündung.
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tonkstonks Und wer definiert die absolute Notwendigkeit ?
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tanteju78tanteju78 derjenige, der die Folgen bei NICHTgabe kennt. Der Scharlacherreger zb greift ganz schnell Herz oder Nieren an, daher ist hier Antibiotikum notwendig. Bei einer Bronchitis hingegen kann man erstmal Schleimlöser geben, ohne dass die Gesundheit des Kindes großartig gefährdet ist. So als Beispiel, ICH kenne mich da ja nicht so aus. Daher bin ich froh, eine Kinderärztin zu haben, die meines Erachtens nach nicht leichtfertig Antibiotika verschreibt, sondern lieber erst andere Wege versucht. Kostet die Eltern oft mehr Mühe und die Ärztin vielleicht auch, ist aber -denke ich- der auf Dauer gesündere Weg.
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tonkstonks Einverstanden.
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1Antwort von
tobi2000tobi2000
Denkst das interessiert arzt heut noch... nee,sieht man an meinen sohn... nur als versuchopfer missbraucht..
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Natascha84 das kenne ich auch. Und wenn das mal nicht funktioniert, dann kommen andere stärkere Sachen und da kümmert es einem Arzt recht wenig, ob das dem Kind gut tut oder nicht. Hauptsache es ist nicht seins
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tobi2000tobi2000 Hauptsache geld stimmt und kinder können sich nicht wehren...ich finde es sehr traurig...lg
DH!