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Antibiotika bei Kleinkindern, eure Meinung dazu.

Frage von VampiresDarling VampiresDarling

Hallo zusammen!

Mich würde mal eure Meinung interessieren.

Mein Sohn (1 1/2) hat nun schon ein paar Infekte hinter sich. Da er es irgendwie immer schafft am Wochenende krank zu werden, mussten wir häufig zum Bereitschaftsdienst fahren. Verschiedene Ärzte, verschiedene Behandlungsmethoden.

Der eine Arzt verschreibt bei einem Rachen-Infekt ein Antibiotika, der andere Rachenspray und ein Mittel gegen Reizhusten. Bei einer Bronchitis Hustenlöser und Tropfen die das Immunsystem aufbauen, ein anderer gleich Antibiotika.

Momentan hat es ihn ziemlich erwischt, er bekommt Hustenlöser, Nasentropfen, diese Tropfen fürs Immunsystem, und muss zusätzlich inhalieren.

Den Hustenlöser und die Inhalation bekam er letzte Woche Montag. Am Wochenende wurde es aber wesentlich schlimmer, und es kam Fieber über 39 dazu, und man merkte richtig, dass es ihm zu schaffen machte. Der Notdienst war aber der Meinung, die Medikation reicht aus, man müsse sich eben gedulden, und verordnee ihm diese Tropfen fürs Immunsystem.

Ich bin auch kein Freund von ständigem Antibiotika, und bin froh wenn es ohne geht, aber was wenn es sich hinzieht.? Ichh frage mich, was in dem Fall für das Kind besser oder schlechter ist. Ihm mit Antibiotika Abhilfe zu schaffen, und damit in sein Immunsystem eingreifen, oder die Krankheit aussitzen, obwohls ihm schlecht geht?

Wie seht ihr das ganze?

13 Abstimmungen
Abstimmungen
Gleich Antibiotika 0
Gar kein Antibiotika 0
Antibiotika nur im äussersten Notfall 13
Antibiotika nach 1 Woche ohne Verbesserung 0
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Antworten (14)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von DABEY DABEY
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall

    Ich würde nie ein Antibiotikum verabreichen (lassen), nur wenn man mir wirklich den Sinn erklären kann und das ist mit Sicherheit meistens nicht möglich. Ein Antibiotikum zerstört gerade bei Kleinkindern massiv die Darmflora, das kann zu erheblichen Schäden führen, die über Jahre hinweg unbemerkt bleiben. Findet die Ursache für die dauernden Infekte, das immer wieder vorgeschobene "Sich-Erkälten" und in der Kita anstecken reicht nicht, oftmals stecken sogar Lebensmittelallergien oder Unverträglichkeiten dahinter. Wenn unbedingt ein Antibiotikum gegeben werden musste, saniert um des Kindes Willen danach wieder die Darmflora! bis letztes Jahr hat dafür ein guter Arzt Mutaflor verschrieben, leider ist es nicht mehr verschreibbar und recht teuer, es gibt aber noch mehr Möglichkeiten. Auf jeden Fall würde ich mittels Stuhlprobe die Darmbesiedung checken lassen. Da muss man sich bloß bei einem Kinderarzt richtig durchsetzen, dann geht das. Es ist immer schwierig einzuschätzen, wann das Fieber zu hoch wird. Leider wurde uns jahrzehntelang eingetrichtert, Fieber ist negativ und muss bekämpft werden. Aber Fieber ist die Waffe des Körpers gegen seine Feinde, wenn man das Fieber bekämpft, hindert man den Körper zusätzlich am Kampf, das ist fatal. Natürlich muss man bei einem so kleinen Kind genau abwägen wie hoch man es gehen lässt. Leider erklären einem Ärtze heute so gut wie gar nichts mehr, schnell Cortison, schnell Antibiotikum, schnell Tacrolimus --- Vitamin D in rauhen Mengen...die Mediziner vergehen sich durch ihr (Un)Wissen an unseren Kindern und tragen Null Verantwortung für die Konsequenzen. Für virenbedingte Krankheiten ist ein Antibiotikum der totale Blödsinn und wie oft wird dann eines verschrieben! Ein guter Kinderarzt zögert AB-Gabe bis zuletzt heraus.

    Kommentar von VampiresDarling VampiresDarlingVampiresDarling

    Also was das Fieber angeht bin ich nicht voreilig. Ich hab es so gelernt, ab 37,5 erhöhte Temperatur, ab 38,5 Fieber, aber 39,5 hohes Fieber. Wenn ich Fiebermittel gebe, dann nur zur Nacht, wenn seine Temperatur über 38,5 liegt, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass es meist Nachts noch ansteigt. Aber über Tag lass ich das Fieber erst mal kämpfen, soweit es ihm dabei gut geht, und gebe erst ab über 39 was.

    Unser Kinderarzt erklärt eigentlich alles sehr genau, und verschreibt auch erst andere Dinge, vorzugsweise Hustenlöser und Inhalation, den Inhalator hat er gleich ohne zeitliche Begrenzung verschrieben, also erst mal für ein halbes Jahr. Wenn nach einer Woche keine Besserung eintritt, dann verschreibt er Antibiotika. Was halt das schwierige ist, dass eben jeder Arzt was anderes macht. Man weiss eigentlich nie auf welche Aussage man sich nun verlassen kann.

    Kommentar von Cristinchen CristinchenCristinchen

    Ja das stimmt, leider!Gehst Du zu drei Ärzten bekommst du drei verschiedene Meinungen.In der heutigen Zeit sind wir oft auf uns alleine gestellt.Ich habe mit meinen drei Kindern schon einiges erlebt und musste feststellen das ich zu Großmutterszeiten zurückgekehrt bin und viele Hausrezepte ausprobiert habe,die aber nur bedingt helfen.So sind unsere Würmchen oft ausgeliefert und versuchsKaninchen der Mediziner geworden!

    Kommentar von DABEY DABEYDABEY

    Das glaube ich, ich bin bestimmt niemand, der gerne Ärzte-Hopping betreibt, dazu habe ich gar keine Zeit und auch keine Nerven. Aber den Kinderarzt haben wir schon zweimal gewechselt und ich bin jedesmal wieder enttäuscht. Die wollen nur impfen, weils Geld bringt und der Pharma-Industrie immer Kunden verschaffen, es ist einfach bloß traurig, wütend kann ich schon nicht mehr sein.

  • 4
    Antwort von luegfix luegfix
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall

    Wenn der Körper niemals harte Krankheiten selbst durchstehen musste, wird er irgendwann komplett auf Hilfe von außen angewiesen sein.

    Auch wenn Krankheiten böse aussehen: der Körper muss "lernen".

    Kommentar von jumba jumbajumba

    kurz knapp und knackig. dh

  • 1
    Antwort von jennyblomma jennyblomma

    Ich weiß aus eigener, leidvoller Erfahrung, dass Tropfen die das Immunsystem stimulieren sollen auch jede Menge Schaden anrichten können. Das Immunsystem ist durch den Infekt sowieso schon aktiviert und wenn man es noch mal pusht, kann es auch zusammenkrachen, ist mir wirklich passiert. Und Antibiotika werden heute wirklich wegen jedem Furz verschrieben, viele und unterschiedliche Sorten. Wenn dein Kind eine bakterielle Infektion hat, braucht es Antibiotika, sonst nicht. Gute Besserung für die kleine Maus.

    Kommentar von VampiresDarling VampiresDarlingVampiresDarling

    Und welche dieses Mittel dann für Dich? Das Mittel was er bekommt nennt sich Unkaloabo, und soll lt. Aussage des Arztes das Immunsystem fördern.

    Kommentar von jennyblomma jennyblommajennyblomma

    Umckaloabo kenne ich auch, eigentlich ist es sehr gut, gerade bei bronchialen Infekten. Ich habe es ziemlich oft und lange genommen, mir hat es leider nicht viel gebracht. Aber ich habe auch andere Sachen genommen die das Immunsystem stimulieren, mir fällt jetzt nur noch Echinacea ein. Wie gesagt, bei mir hat das leider nicht so geklappt wie es sollte.

    Kommentar von VampiresDarling VampiresDarlingVampiresDarling

    Echinacea, stimmt, das hab ich selber mal bekommen, ich empfand es als ziemlichen Hammer, weil ich mich damit erst recht wie erschlagen gefühlt habe. Ich werd wohl morgen den Kinderarzt nochmal genauer fragen,inwieweit diese Tropfen auch zu seinem Nachteil sein können.

  • 1
    Antwort von Eidolon70 Eidolon70
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall

    Antibiotika helfen irgendwann nícht mehr...ich würde mich eher fragen, warum du so oft mit ihn los mußt und was genau die Auslöser sind...evtl. eine Allergie??

    Kommentar von VampiresDarling VampiresDarlingVampiresDarling

    Dem versuchen wir grade auf die Spur zu kommen, waren in der Uniklinik zu Blutabnahme. Allergiker ist er, bisher aber nur bestätigt auf Erdnüsse, aber wer weiss, ob und was da noch ist. Unsere anderen zwei sind auch des öfteren krank, grad jetzt bringen sie viel aus Schule und Krippe mit, aber den kleinsten erwischt es immer am schlimmsten.

    Kommentar von Eidolon70 Eidolon70Eidolon70

    bleib am ball, wenn es alle mehr oder weniger schlimm betrifft, das scheint es etwas allergisches zu sein und antibiotika nützen da nichts. Geh - falls es in der Uniklinik nicht der Fall war - zu einem Allergologen

    Kommentar von VampiresDarling VampiresDarlingVampiresDarling

    Leider wird es von den Ärzten erst mal sehr schnell abgetan, es sei halt normal, das Kinder in dem Alter häufig krank werden, bei unserem ältesten habe ich damals auch drum kämpfen müssen, das sie ihn mal auf dem Kopf stellen, weil er ständig krank war. Hoffe dass es diesmal nicht wieder so ein Kampf wird.

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    Antwort von Panikgirl Panikgirl
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall
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    Antwort von DaBNd DaBNd
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall

    also nicht so viel,weil sie noch nicht so gute abwehrkräfte haben

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    Antwort von Eva1979DL Eva1979DL
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall

    Früher sind die Leute massenweise an Infektionskrankheiten gestorben, vor allem die kleinen Kinder.

    Antibiotika sind ein Segen, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden, und das heißt, nicht bei jeder zweiten Erkältung.

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    Antwort von bmama bmama
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall

    Hallo, ich habe immer mit homöopathischen Mitteln behandelt. Bei so kleinen Kindern sollte man möglichst kein Antibiotika geben. Ausser bei Strepptokokken (Scharlach) . Selbst da könnte man ohne Antibiotika behandeln.

    die Behandlung dauert nur länger dann.

    Meistens habe ich mir vor einem Wochenende ein Antibiotika verschreiben lassen , und habe es dann mit naturheilmitteln oder homöopathie probiert. Bei der Nachuntersuchung war es dann meist auch schon in Ordnung. Das Antibiotikum habe ich dann beim Arzt abgeben oder für andere dramatischen Erkrankungen aufgehoben.

    Ich habe mir Bücher aus der Apotheke über Homöopathie gekauft, auch Schüsslersalze sind sehr gut, Schüsslersalz Nr. 3 Ferrum dient der Abwehrstärke, bei Entz+ündungen mit weißem Zungenbelag Nr. 4. Meine Schwester hat auch eine 1 1/2 Jahre alte tochter, sie ist auch ständig erkältet, aber mit den Schüsslersalz bekommt sie es immer gut hin. Probiers mal aus.

    lg

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    Antwort von Larossa Larossa
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall

    Hallo,

    das Immunsystem der Kleinen MUSS sich über diese Infekte stärken, so ist das Leben. Ich hab zwei Kinder und mein Älteres hatte auch dauernd Husten. Total nervig, vor allem nachts, aber da muss man durch, es wird deutlich besser, wenn sich wegen Wachstum alles weitet. Auch gut: Aero Chamber und Kortison rein. Klingt bitter, wegen Kortison, aber ist es nicht. Nicht vgl. mit Kortison normal oder Tabletten !!! Sprich mit nem guten Arzt drüber. Und inhallieren finde ich gut mit dem Pariboy, aber superschwierig mit nem KLeinen. Evt. vor der Glotze ausnahmsweise. Drück Dir die Daumen. Wenn das Fieber nicht weggeht oder steigt sofort ins KKH wegen Verdacht auf Lungenentzündung, gelle. Und immer schön Mütze auf im Herbst, Winter und Frühling und was um den Hals. Tuch, Schal, Rolli, unbedingt ! Grüssle

    Kommentar von VampiresDarling VampiresDarlingVampiresDarling

    Einen Pariboy haben wir schon, und gott sei dank macht er mit. Er setzt sich gleich hin, und hält das Mundstück selbst fest. Er hat einen heidenspass daran wenn das Ding anfängt zu rattern, von daher hatten wir in der Hinsicht Gott sei dank keine Probleme. Was das Fieber angeht: Als er mal 41 Fieber hat, und total schwach war dadurch bin ich mit ihm ins Krankenhaus gegangen. Fieberzäpfchen, ab nach Hause, und die Ansage wg. Fieber braucht man nicht ins KH fahren -.-

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    Antwort von Emese Emese
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall

    Mein Kind hat mit 4 Jahren noch nie Antibiotika bekommen, aber er hat auch eine robuste Gesundheit. Unsere Kinderärztin hat sehr darauf geachtet, dass er als Kleinkind nur "sanfte" Medikamente bekommt, zusätzlich haben wir ihm homöopathische Mitteln gegeben. In den letzten 2 Jahren wurden ihm zwar 2x Antibiotika verschrieben (weil jetzt ist er ja groß augenroll), aber wir kamen immer ohne aus, da schnell eine Besserung eingetreten ist.

    Wenn ein Kind ständig krank ist, müsste was mit seinem Immunsystem gemacht werden, frag beim Arzt nach! Es gibt auch Kuren mit verschiedenen homöopathischen Mitteln, mit Vitaminen oder mit Kräutern.

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    Antwort von Tekkkniker Tekkkniker
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall
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    Antwort von shoemaker shoemaker
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall

    Wir haben unsere Kinder hömöopathisch behandelt - natürlich nicht selber, sondern zum Arzt gegangen- und haben super Erfahrungen gemacht. Da das ein verantwortungsvoller Arzt war, gab`s bei Bedarf aber auch Antibiotikum. Aber nur 2x in 10 Jahren. Für mich selber nutze ich übrigens eher die übliche Chemie, bin also keine fanatische Kräutermutti.

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    Antwort von Buggie95 Buggie95
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall

    Sonst wirken die nach häufigerem Gebrauch nicht mehr!

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    Antwort von enerener enerener
    Abgestimmt für: Antibiotika nur im äussersten Notfall
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