Hallo zusammen!
Mich würde mal eure Meinung interessieren.
Mein Sohn (1 1/2) hat nun schon ein paar Infekte hinter sich. Da er es irgendwie immer schafft am Wochenende krank zu werden, mussten wir häufig zum Bereitschaftsdienst fahren. Verschiedene Ärzte, verschiedene Behandlungsmethoden.
Der eine Arzt verschreibt bei einem Rachen-Infekt ein Antibiotika, der andere Rachenspray und ein Mittel gegen Reizhusten. Bei einer Bronchitis Hustenlöser und Tropfen die das Immunsystem aufbauen, ein anderer gleich Antibiotika.
Momentan hat es ihn ziemlich erwischt, er bekommt Hustenlöser, Nasentropfen, diese Tropfen fürs Immunsystem, und muss zusätzlich inhalieren.
Den Hustenlöser und die Inhalation bekam er letzte Woche Montag. Am Wochenende wurde es aber wesentlich schlimmer, und es kam Fieber über 39 dazu, und man merkte richtig, dass es ihm zu schaffen machte. Der Notdienst war aber der Meinung, die Medikation reicht aus, man müsse sich eben gedulden, und verordnee ihm diese Tropfen fürs Immunsystem.
Ich bin auch kein Freund von ständigem Antibiotika, und bin froh wenn es ohne geht, aber was wenn es sich hinzieht.? Ichh frage mich, was in dem Fall für das Kind besser oder schlechter ist. Ihm mit Antibiotika Abhilfe zu schaffen, und damit in sein Immunsystem eingreifen, oder die Krankheit aussitzen, obwohls ihm schlecht geht?
Wie seht ihr das ganze?
Also was das Fieber angeht bin ich nicht voreilig. Ich hab es so gelernt, ab 37,5 erhöhte Temperatur, ab 38,5 Fieber, aber 39,5 hohes Fieber. Wenn ich Fiebermittel gebe, dann nur zur Nacht, wenn seine Temperatur über 38,5 liegt, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass es meist Nachts noch ansteigt. Aber über Tag lass ich das Fieber erst mal kämpfen, soweit es ihm dabei gut geht, und gebe erst ab über 39 was.
Unser Kinderarzt erklärt eigentlich alles sehr genau, und verschreibt auch erst andere Dinge, vorzugsweise Hustenlöser und Inhalation, den Inhalator hat er gleich ohne zeitliche Begrenzung verschrieben, also erst mal für ein halbes Jahr. Wenn nach einer Woche keine Besserung eintritt, dann verschreibt er Antibiotika. Was halt das schwierige ist, dass eben jeder Arzt was anderes macht. Man weiss eigentlich nie auf welche Aussage man sich nun verlassen kann.
Ja das stimmt, leider!Gehst Du zu drei Ärzten bekommst du drei verschiedene Meinungen.In der heutigen Zeit sind wir oft auf uns alleine gestellt.Ich habe mit meinen drei Kindern schon einiges erlebt und musste feststellen das ich zu Großmutterszeiten zurückgekehrt bin und viele Hausrezepte ausprobiert habe,die aber nur bedingt helfen.So sind unsere Würmchen oft ausgeliefert und versuchsKaninchen der Mediziner geworden!
Das glaube ich, ich bin bestimmt niemand, der gerne Ärzte-Hopping betreibt, dazu habe ich gar keine Zeit und auch keine Nerven. Aber den Kinderarzt haben wir schon zweimal gewechselt und ich bin jedesmal wieder enttäuscht. Die wollen nur impfen, weils Geld bringt und der Pharma-Industrie immer Kunden verschaffen, es ist einfach bloß traurig, wütend kann ich schon nicht mehr sein.