Hm... So wir Du Deine Frage stellst werde ich nicht recht schlau:
Ich habe eher den Eindruck, dass Du sehr intellektuell versuchst einen Erziehungsstil für Dein Kind zu finden.... poh! Das wird schwierig.
Wenn Du die diversen Möglichkeiten vergleichst. (die Gemeinde hat ja oben entsprechende Links gepostet)... das ist o.k.
Ich habe aber eher den Eindruck, dass Du ein klares Bild für Dich hast... dieses Bild kollidiert jedoch ganz massiv mit den Theorien Deines Freunds./Bekannten./Familienkreises...
Es sieht mir danach aus, dass Du Argumente suchst, Deinen angestrebten Erziehungsstil zu verteidigen .... und Du hast den Eindruck, in den Diskussionen mit Freunden, Verwandten... zu unterliegen.
Dazu eines: Ein Kind erzieht man mit Herz.
Diese Herz schlägt, warm und weich... wird berührt und verletzt, erobert und geliebt..
Das !! steht über jede blöde Fassade, zu der mich wohlmeinende Freunde, Bekannte ... nette sympatische werdende Mütter aus dem Yogakurs im Familienzentrum nötigen können.
Eine Mutter weiß i.d. Regel, wie sie ihr Kind zu nehmen hat
Hör auf Dein Herz!
(Und: "JA!" Nach meiner Auffassung benötigen Kinder Regeln, Grenzen und liebevolle Anleitungen.
Dazu gehört auch mal ein Nein! und entsprechende Konsequenzen.
Solange Liebe, Zuneigung, Mitgefühl und Verstehen Dein Handeln bestimmt: Lies mal hier:
12 Forderungen eines Kindes an seine Eltern/ ErzieherInnen
Verwöhne mich nicht!
Ich weiß genau, dass ich nicht alles bekommen kann -
ich will dich nur auf die Probe stellen.
Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben!
Mir ist Haltung wichtig, weil ich mich dann sicherer fühle.
Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht,
wenn es sich vermeiden lässt!
Ich werde deinen Worten mehr Bedeutung schenken,
wenn du zu mir leise und unter vier Augen sprichst.
Sei nicht fassungslos, wenn ich zu dir sage: ”Ich hasse Dich!”
Ich hasse nicht dich, sondern deine Macht, meine Pläne zu durchkreuzen.
Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Tuns!
Ich muss auch peinliche und schmerzliche Erfahrungen machen, um innerlich zu reifen.
Meckere nicht ständig!
Ansonsten schütze ich mich dadurch, dass ich mich taub stelle.
Mache keine vorschnellen Versprechungen!
Wenn du dich nicht an deine Versprechungen hältst,
fühle ich mich schrecklich im Stich gelassen.
Sei nicht inkonsequent!
Das macht mich unsicher und ich verliere mein Vertrauen zu dir.
Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn ich Fragen stelle!
Sonst wende ich mich an andere, um dort meine Informationen zu bekommen.
Lache nicht über meine Ängste!
Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mir helfen, wenn du versuchst,
mich ernst zu nehmen.
Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei,
dich bei mir zu entschuldigen!
Ehrliche Entscheidungen erwecken bei mir ein Gefühl
von Zuneigung und Verständnis.
Versuche nicht, so zu tun, als seist du perfekt oder unfehlbar!
Der Schock ist groß, wenn ich herausfinde, dass du es doch nicht bist.
Ich wachse so schnell auf und es ist sicher schwer für dich,
mit mir Schritt zu halten.
Aber jeder Tag ist wertvoll, an dem du es versuchst.
(Lucia Feider)
Trau Dich einfach Du zu bleiben: Alles Gute
Norbert
Super Seite, super erklärt. So habe ich also nach diesen Informationen meine Kinder demokratisch erzogen. Freue mich!