Frage von meinneuesleben, 130

Anti-Depressiva nehmen oder lieber nicht?

Ich war jetzt eine Weile in der Psychiatrie und obwohl mir der Aufenthalt auf der einen Seite eine Menge gebracht hat, geht es mit auf der anderen Seite nun richtig mies. Es wurden ganz viele Probleme freigelegt. Momentan bin ich noch im Urlaub aber mir geht es hier schon ziemlich sche.. Und ich habe Angst vor der Zeit nach dem Urlaub. Ich habe leider auch noch keinen ambulanten Therapieplatz, stehe also alleine da.

Ich werde am Montag zum Hausarzt gehen und noch einmal mit ihm reden. Auch über das Thema Anti-Depressiva.

Aber ich habe eigentlich ganz viel Angst die zu nehmen. Vor allem, weil es ja sein kann, dass ich in den ersten Wochen noch schlechter drauf bin und das würde ich nicht ertragen. Ich denke momentan auch schon wieder an das Thema Selbstmord. Also ich habe keine konkreten Gedanken, aber ich sehe das immer noch so als Ausweg.

Antwort
von EinNarr, 29

Antidepressive sind immer ein Thema, an dem sich die Geister scheiden.

Aus meiner Perspektive ist der Versuch mit einem Antidepressiva, sofern die Umstände dies "verlangen", ein durchaus guter Ansatz. Gerade bei den ersten Berührungen mit Antidepressiva, werden keine starken Medikamente ausgegeben - zumeist sind es welche mit dem Wirkstoff Escitalopram, wie zum Beispiel Cipralex.

Aus den Erfahrungsberichten und auch aus persönlicher Erfahrung lässt sich festhalten, dass die Nebenwirkungen sich in Grenzen halten und stellenweise auch keine merklichen Nebenwirkungen auftreten. Viele kommen mit diesem Wirkstoff gut zurecht und durch die geringe Dosierung zu Beginn, kann man für sich entscheiden, ob einem das zusagt oder nicht.

Eine Abhängigkeit beziehungsweise Suchtgefahr geht von diesen Medikamenten nicht aus. Nach längerer Anwendung, gerade in Kombination mit einer hohen Dosierung, darf man sie nur nicht von heut auf morgen vollständig absetzen. Generell sollte dies auch immer nur im Zuge einer ärztlichen Absprache erfolgen.

Am besten wäre es, wenn du dich nach deinem Urlaub an deinen Hausarzt wendest und diesen auch bittest, dir Anschriften von Psychiater zu geben. Auch die meisten Hausärzte haben zwar "Basiskenntnisse" wenn es um die gängigsten Antidepressiva geht, ein Psychiater ist jedoch fachlich sehr viel versierter.

Wichtig ist jedoch, dass ein Antidepressiva kein Allheilmittel ist. Es hat schlicht eine Unterstützende Funktion und soll dir deine weitere Genesung erleichtern - alles abnehmen können sie dir nicht.

"Ich habe leider auch noch keinen ambulanten Therapieplatz, stehe also alleine da."

Wenn du schon auf der Suche bist, dann hoffe ich schlicht, dass du zeitig einen Platz bekommst. Solltest du für die Suche eventuell noch einen Rat benötigen, dann schreibe gerne einen Kommentar oder schicke mir eine Anfrage - unter Umständen lässt sich noch eine weitere Möglichkeit ausmachen, um schneller einen Platz zu bekommen.

"Ich denke momentan auch schon wieder an das Thema Selbstmord. Also ich habe keine konkreten Gedanken, aber ich sehe das immer noch so als Ausweg."

An dieser Stelle ist dein Umgang mit deinen Suizidgedanken wichtig. Das sie nicht einfach verschwinden und ab und an auch aufkommen ist, gerade wenn man schon eine entsprechende Vorgeschichte hat, leider normal. Du kannst jedoch diesen Gedanken etwas entgegenstellen - alles was für dich eben gegen einen Suizid spricht.

Eine gute Möglichkeit stellt die Contra-Liste da. Wichtig ist, dass du sie wirklich aufschreibst. Ob auf einem Zettel, in einem Notizbuch oder in einen Block ist dabei nicht wichtig - Hauptsache es ist niedergeschrieben. Auf diese Liste kommt alles, was für dich für das Leben spricht - vom kleinen bis zum ganz großen Punkt: Sei es nun ein Musikalbum oder eine Serienstaffel auf die du dich freust oder auch deine Eltern oder ein Partner.

Diese Liste solltest du bei dir behalten oder zumindest griffbereit haben und auch zukünftig weiterführen. Immer wenn dir etwas neues einfällt oder sich etwas neues ergibt, kommt es auf diese Liste - dadurch verinnerlicht man mit der Zeit, die positiven und "für das Leben sprechenden" Aspekte. 

Es ist ein nützliches Hilfsmittel um Suizidgedanken etwas entgegenhalten zu können, wenn sie, auch mal etwas präsenter, aufkommen. Eine Möglichkeit wäre es zumindest und solche Konzepte auszuprobieren und für sich zu entdecken ist eine gute Option die Zeit, bis zur Therapie, zu überbrücken.

Kurzum - Sofern ein Antidepressiva angemessen erscheint, würde ich den Versuch, nach ärztlicher Absprache empfehlen. Es besteht schließlich kein Zwang, diese auch bei Missfallen weiter zu nehmen. Ein Psychiater zu suchen halte ich im Zuge dessen auch für Ratsam. Bis du in therapeutischer Behandlung bist, würde ich kleinere Möglichkeiten ebenfalls versuchen - eventuell entwickeln sie auch bei dir eine positive Wirkung.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und hoffe sehr, dass du schnellstens einen Platz bekommst und auch die Genesung weiterhin gut verläuft.

Liebe Grüße.

Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 13

Das es einem mies gehen kann, nachdem negative Sachen offengelegt wurden ist völlig normal. Die Frage ist, wie man damit umgeht. Normalerweise lernt man dies in einer Therapie, doch dadurch, dass du keinen Therapieplatz hast, wird dies natürlich schwierig. Hast du dich für einen ambulanten Therapieplatz angemeldet?

Bezüglich Antidepressiva gibt es verschiedene Meinungen, ich versuche dir nun das wissenschaftlich fundierte mitzuteilen und meine persönliche Meinung aussen vor zu lassen, ich denke das war deine Frage.

  • Antidepressiva wurden in diversen Studien untersucht. Wirklich wirksam waren sie "nur" bei mittelschweren und schweren Depressionen. Mehr zur Einteilung der Depressionen in leicht, mittel und schwer hier: http://deprimed.de/depressionen/
  • Bis Antidepressiva wirken, dauert es rund 2-5 Wochen täglicher Einnahme. In den ersten Wochen sind vor allem die Nebenwirkungen stark ausgeprägt. Dies kann auch heissen, dass sich der Zustand vorübergehend verschlimmert. Mittels Benzodiazepinnen kann im Notfall Abhilfe geschaft werden. (mehr zu Benzodiazepinen hier: http://deprimed.de/benzodiazepine-z-drugs/)
  • Die meisten Nebenwirkungen verschwinden nach 2-4 Wochen. Auf der Packungsbeilage sind unzählige Nebenwirkungen aufgeführt, niemand entwickelt all diese.
  • Das Medikament wird langsam eingeschlichen. So können Nebenwirkungen minimiert werden und der Patient hat Anhaltspunkte wie schwerwiegend die Verschlechterung ist (sofern diese überhaupt auftritt).
  • Als Erstmedikation (das erste Medikament das verabreicht wird) werden fast immer Antidepressiva der sogenannten SSRI und SSNRI-Klasse verabreicht (http://deprimed.de/ssri-ssnri-sndri-nari/). Diese sind zwar nicht wirksamer als die älteren Antidepressiva, haben jedoch deutlich weniger Nebenwirkungen. Bekannte Vertreter dieser Gruppe sind z.B. Citalopram, Escitalopram, Sertralin, Venlafaxin, Duloxetin usw.
  • Jeder Mensch reagiert auf jedes Medikament ein wenig anders, besonders bei Psychopharmaka. Wirkt das erste Medikament nicht oder nur stark unzureichend, wird ein nächstes probiert, so lange bis eines wirklich greift.
  • Rund 30% der Patienten reagieren ausreichend auf ihre Erstmedikation. 40 weitere Prozent nach diversen Umstellungen (teilweise auch die Einnahme ganzer Medi-Kombos). Bei 30% wirken Antidepressiva nicht oder nur stark unzureichend.
  • Grundsätzlich findest zu eine Übersicht über alle Antidepressiva uns sonstig gebrauchten Medikamenten bei Depressionen hier: http://deprimed.de/home/

Am Schluss noch kurz zu meiner

persönlichen

Meinung: Ich selbst bin nicht grundsätzlich gegen diese Medikamente, nehme sie auch selber. Ich bin Pragmatiker und denke, dass es immer eine Kosten/Nutzen-Abrechnung ist. Was ist schlimmer? Die Krankheit oder die Nebenwirkungen? Dies muss schlussendlich jeder selbst entscheiden. Um dies zu entscheiden muss man es jedoch versuchen. Ich denke das viele Angst vor Medikamenten haben, ist irgendwie logisch. Schliesslich wirkt die Chemie im Kopf und das aller Letzte was man in einer solchen Situation braucht ist eine vorübergehende Verschlechterung der Erkrankung. Jedoch tritt diese nicht bei jedem auf. Fange einfach mit der kleinst möglichen Dosis an.

Antwort
von Becca22, 27

Anti-Depressiva können sich nur unterstützen, dich aber nicht heilen- das sollte dir zunächst einmal klar sein:)
Aber sie können dir helfen! Und das ist das positive, du musst das nicht allein bewältigen, es gibt Hilfe- und Hoffnung!
Du solltest aber mit deinem Arzt darüber sprechen, dass du Angst davor hast, sie zu nehmen, damit er dir deine Bedenken nehmen kann.
Von dem was du erzählst, halte ich es für sinnvoll... aber ich bin alles andere als ein Fachmann und letztendlich musst du damit zufrieden sein.
Vielleicht hilft dir auch das:
http://echt-leben.com/

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Medizin & Psychologie, 33

Hallo Meinneuesleben,

sehr schöner Name :) Ich hoffe, er wird zu Deinem Motto!

Man kann Antidepressiva langsam hochdosieren, dann geht es einem evtl. nicht so schlecht - bespreche das bitte mit dem Arzt. Außerdem kann man selbst auch vieles für sich selbst tun.

Was hilft bei Depressionen - was-hilft-bei-depressionen.de

Bis Du einen ambulanten Therapieplatz hast, kannst Du die Zeit mit folgenden Links gut überbrücken:

web4health - ärzte online

Emotions Anonymous | Selbsthilfegruppen für emotionale und seelische Gesundheit

Für einen eventuellen Notfall:

Eine starke Gemeinschaft | TelefonSeelsorge Deutschland

Wenn Du noch Fragen hast, schreibe mir gerne :)

Kommentar von meinneuesleben ,

Danke, allerdings bringt mir diese online Hilfe nicht wirklich viel. Das habe ich schon sehr lange versuch!

Kommentar von Buddhishi ,

Verstehe, aber Du bist nunmal online und nur solche Tipps können Dir hier gegeben werden. Was erwartest Du? Was können wir für Dich tun? Wie könnte Hilfe von hieraus aussehen? LG

Kommentar von meinneuesleben ,

Ich weiß, dass ich online bin. Ich würde mir einfach wünschen, dass jemand mir sagen könnte, was ich tun soll. Das ist unmöglich, dass weiß ich. Aber ich bin einfach hin und her gerissen. Am liebsten würde ich einfach noch mal in die Psychiatrie zurück. Auf der anderen Seite aber auch nicht und ich frage mich, wieso ich dort nicht auf irgendwas eingestellt worden bin...

Kommentar von Buddhishi ,

Diese Frage hat sich mir auch schon gestellt. Warum gehst Du nicht tatsächlich wieder zurück in eine stationäre Behandlung oder auch eine in Tagesform. Das macht den Einstieg in den Alltag auch leichter. Gibt es keine Tagesklinik in Deiner Nähe?

Ansonsten vielleicht Sozialpädagogischer Dienst, Beratungsstellen - ich würde mich mal über Deine Möglichkeiten bei der Stadtverwaltung erkundigen.

Kommentar von meinneuesleben ,

Die tagesklinik hat auch unendlich lange Wartezeiten und eigentlich will ich ja mein Leben endlich wieder auf die reihe kriegen!

Antwort
von musicnerddd, 46

ich würde es probieren, absetzen kann man das zeug ja jederzeit.

Kommentar von Rendric ,

Das ist einfacher gesagt als getan. Anti-Depressiva kann abhängig machen. Für gewöhnlich werden Psychopharmka eingeschlichen und beim Absetzen erst ausgeschlichen. Abrubt kann man die nicht absetzen oder sollte es nicht.

Kommentar von Buddhishi ,

Leider falsch. Anti-Depressiva machen nicht abhängig. LG

Kommentar von musicnerddd ,

das ist mir klar, ich stehe bald wsl selbst vor der wahl.

Kommentar von meinneuesleben ,

Ich habe einfach Angst davor, dass ich am Anfang noch tiefer falle. Das kann ich nicht gebrauchen.

Kommentar von musicnerddd ,

Versuch dich am besten in der Anfangszeit mit Menschen zu umgeben die dir gut tun

Kommentar von meinneuesleben ,

Leider habe ich keine Menschen, die mir wirklich gut tun. Also jene Menschen, die mir in der Regel gut tun, haben einiges dazu beigetragen, dass es mir überhaupt so schlecht geht und ich weiß zur Zeit überhaupt nicht, wem ich wirklich trauen kann...

Kommentar von musicnerddd ,

da bist du dann wirklich in der selben Situation wie ich..

Antwort
von Illuminaticus, 19

Sehen wir so wie es ist.

Die Antidepressiva werden dir am Anfang helfen, dann gibt es Nebenwirkungen, du brauchst dann staerkere Mittel, die dir eine zeitlang helfen, aber am Ende stehst du alleine da, medikamentenabhaengig und dir geht es schlechter als zum Anfang.

Du koenntest im Grunde auch ein paar Bier kippen, hat denselben Effekt mit den bekannten Nebenwirkungen. Die Dosis muss immer gesteigert werden und das Problem holt dich frueher oder spaeter sowieso ein.

Ja, klar, das sagt sich leicht, wenn die Stimme im Kopf verrueckt spielt und vielen lenken sich permanent ab, um nur der Stimme im  Kopf zu entgehen und Ruhe zu haben.

Diese ganze Depri-Sache hat ja auch ihr Gutes!

Du erkennst bei einem Depri, dass das was du bist, gegensaetzlich ist zu dem, wer du denkst du sein.

Die Gedanken sind entgegen deinem Leben gerichtet, das passiert uebrigens bei allen Menschen, nicht nur bei Dir.

Die meisten haben Verhaltensweisen entwickelt, die ihnen Ruhe fuer sich selbst gibt, wie z.B. Ablenken mit Zocken, Sport, Fernsehen, Internet, oder Drogen, Freunde oder Familie, alles nur um Ruhe zu haben, aber wenn sie sich ins Bett legen, dann ist niemand und nichts mehr da und die Muehle beginnt von vorn.

Bei Depression gibt es nur eine Moeglichkeit!

Erkennen, dass du nicht deine Gedanken bist oder sie denkst!

Du musst dich getrennt von deinen Gedanken wahrnehmen, um sie als Ausgeburt deines Verstandes zu erkennen. Die Aufgabe deines Verstandes ist dich vor Gefahren zu schuetzen und dich an Gerlerntes zu erinnern, damit du ein Brot backen kannst oder den Bus bekommst.

Das ist, wo der Verstand glaenzen kann, dafuer ist er gemacht!

Wenn es nun um dein Leben geht, wie immer es auch ablaeuft, da ist der Verstand eher hinderlich, weil er kann Leben nicht erklaeren oder klassifizieren und nun faengt er an, sich alles moegliche vorzustellen und das sind nicht die tollsten Sachen, sondern eher Panikmaessig.

Der Verstand ist einfach nicht der richtige Berater in Bezug auf dein Leben, das Problem ist, dass du ihm immer glaubst, weil du denkst, du denkst all die Dinge.

Weit gefehlt, du bist der Beobachter deiner Gedanken und nicht der Denker, darueber denke nach.

Wenn Denken nicht hilft, dann kannst du folgende Uebung machen, die dich vielleicht erkennen lassen kann, dass die Gedanken getrennt von dir sind:

Frage dich: "Was wird mein naechster Gedanke sein?"

Dadurch erkennst du dich als Betrachter, wenn du nicht sogleich durch den Gedankenstrom mitgerissen wirst.

Frage dich das immer wieder und erkenne dich als Beobachter deines Lebens und deiner Gedanken. Viel Erfolg!

Antwort
von Aengstlicher, 49

Finde es gut dass Du mit dem Hausarzt darüber redest. Er kann dich gut informieren. Zudem es gibt Depressionen da brauchst halt Medikamente.

Kommentar von meinneuesleben ,

Danke für diese nichts sagende Antwort! Mein Hausarzt ist übrigens eine ziemliche Flasche und wird mich nicht wirklich aufklären (können).

Antwort
von Virginia47, 14

Ich als Tabletten-Junkie stehe ja auf Mittelchen. Und dazu gehören auch Antidepressiva, die ich nehmen muss. 

Nein, es wird dir am Anfang nicht schlechter gehen. Es dauert nur eine Zeit, so ca. drei bis vier Wochen, ehe man eine Wirksamkeit spürt. 

Allerdings würde ich dir empfehlen, lieber zu einem Psychiater zugehen als zum Hausarzt. Und wenn du behauptest, dass der Hausarzt eine Flasche sei, wird er dir wohl nicht genügend helfen könne. Oder du zweifelst seine Urteilskraft an. Beides keine guten Voraussetzungen. 

Kommentar von meinneuesleben ,

Hast du schon einmal daran gedacht, wie lange du auf einen Termin bei einem Psychiater warten musst?

Kommentar von Virginia47 ,

Das kann auch beschleunigt werden, wenn die Situation akut ist. 

Kommentar von meinneuesleben ,

Wäre schön, ist aber nicht möglich...

Antwort
von Pquinn, 60

ich würde das Zeugs nicht nehmen, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Vor allem, da man dieses dann länger nehmen sollte (ca.  6 Monate). Nebenwirkungen wie starke Müdigkeit, Schwindel etc. auch weniger sexuelle Lust bzw. falls du ein Mann bist (Potenzprobleme) gehören oftmals auch dazu. Also, wenn nicht unbedingt nötig, dann nehm ich nicht (sag ich dir aus persönlicher Erfahrung). Mfg

Kommentar von meinneuesleben ,

Wann ist es denn unbedingt nötig und wann nicht?

Kommentar von Pquinn ,

naja, dass kannst nur du selbst entscheiden. Wenn es eben über einen längeren Zustand eben nicht mehr ertragbar ist z.B.... Allerdings darfst du nicht vergessen, dass diese Tabletten deine Probleme sicher nicht lösen werden, ich selbst bekam davon eher so eine "scheißegal" Einstellung. Kann vllt. auch mal ganz gut sein, aber ohne das Zeugs fühle ich mich doch deutlich wohler, bzw. eben wie ich selbst :) Als ich das mal ein paar Monate genommen habe, war ich auch teils recht benebelt :)

Kommentar von Buddhishi ,

Hier sind gute Erklärungen zu finden:

Gefährliche Mythen über Antidepressiva! | Andre Teilzeit - YouTube

LG Buddhishi

Kommentar von meinneuesleben ,

Das Video kenne ich, hilft mir aber nur sehr begrenzt weiter...

Kommentar von Pquinn ,

das problem ist eben: manche haben mehr nebenwirkungen, manche weniger, abschätzen im Vorraus lässt sich das leider nicht. Aber hast du es denn z.B. schon mit pflanzlichen Antidepressiva aus der Apotheke z.B. Johanniskraut versucht? Dort sind die Nebenwirkungen deutlich geringer. Das würde ich zuerst probieren, bevor du zu den chemischen Pillen greifst :)

Kommentar von meinneuesleben ,

Ich halte nicht wirklich viel von diesem ganzen pflanzlichen Zeug... Es ist auch ein absoluter Irrglaube, dass etwas besser ist, nur weil es pflanzlich ist...

Kommentar von Pquinn ,

besser nicht, an in diesem fall eventuell gleichwertig, kannst ja mal bei deinem arzt nachfragen, zumindest die nebenwirkungen sie im normalfall deutlich geringer

Kommentar von Kerstin1991H ,

Wie kommst du darauf das NW bei Johanniskraut geringer sind???

Kommentar von Pquinn ,

war zumindest bei mir so und scheint meines wissens nach auch so die regel zu sein

Kommentar von Pquinn ,

lol "interessantes" profil übrigens, falls du wirklich w sein solltest

Antwort
von Laluta, 1

Ich würde das nicht nehmen! Die sollen die Gefühle ausstellen und dann weißt du irgendwann nicht mehr ob du glücklich oder traurig bist. Schlimm sowas

Kommentar von meinneuesleben ,

ganz ehrlich: das ist zum einen absolutes Klischee, das nicht stimmt und ich würde lieber nie wieder (!!!) gar nichts mehr fühlen, als in diesem Zustand zu verweilen!

Antwort
von JoachimWalter, 11

Ich nehme normal ungern Medikamente ein. Nur was unbedingt sein muß. Mein Doc weiß das.

Antwort
von Dxmklvw, 23

Einfach mal bei Google das Stichwort eingeben "Depressionen durch Antidepressiva". Schon auf der ersten erscheinenden Seite sind dan eine Menge brauchbare Links aufgelistet.

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