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Anti-Baby-Pille und Übelkeit???

Frage von anitramenneuk anitramenneuk

Meine 18-jährige Tochter hat sich angewöhnt, kurz vorm Schlafengehen, ihre Pille einzunehmen. Seit einiger Zeit hat sie Probleme mit nächtlicher Übelkeit. Sie wird wach u. zittert u. muss manchmal würgen ohne zu brechen, hat sie gewürgt, so verschwindet die Übelkeit meist sofort u. sie kann ohne weitere Zwischenfälle durchschlafen. Ferner sagt sie, dass sie d. Gefühl hat, d. Übelkeit käme nicht vom Magen. Mein Verdacht ist, dass d. Pille, wie auch immer, so spät eingenommen, zur Unterzuckerung führt. Die Frauenärztin verneinte dies aber. Doch jedesmal, wenn sie d. Pille nachmittags einnahm, hatte sie kein Problem mit Übelkeit. Kennt sich da jemand aus?? L. G. anitram

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Antworten (2)

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    Antwort von Watson Watson

    also, ich nehme meine Pille auch abends und habe keine Probleme damit. Wenn sie jedoch keine Probleme hat, wenn sie sie zu einer anderen Zeit einnimmt, dann kann sie das doch immer so machen!?! Oder vielleicht sollte sie sich mal eine andere Pille verschreiben lassen, vielleicht verträgt sie diese eine einfach nicht so gut?

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    Antwort von juloe juloe

    Hallo,

    meine Antwort kommt vielleicht ein wenig spät, aber ich habe extra nochmal nach dieser Frage gesucht.

    Vor einem Jahr ging es mir genauso - Nachdem ich die Pilla mittags eingenommen habe und mir danach immer der Appetit verging, habe ich auf Anraten des Frauenarztes ("Versuchen Sie's mal abends) abends die Pille genommen (Belara) und kaum lag ich im Bett, wurde mir flau im Magen. Dann kam Hunger/Unterzuckerungsgefühl (Zittern, Unruhe,...). Wenn ich es endlich geschafft hatte, einzuschlafen, bin ich schweissgebadet wieder aufgewacht, habe gezittert, hatte Hitzewallungen und Kälteanfälle, mir war übel, konnte aber nicht erbrechen. Grün-blau war ich auch im Gesicht... Das wurde dann erst wieder "besser", als ich meine Beine hochgelegt habe und ein Stück Traubenzucker gegessen hatte...Es ging sogar soweit, dass ich eines Nachts neben meiner besseren Hälfte aufgewacht bin und am ganzen Leib gezittert und gekrampft habe und mich (abgesehen davon) nicht mehr rühren konnte... Wäre ich da allein gewesen... Mag gar nicht daran denken.

    Mein Frauenarzt meinte, das könne alles nicht von der Pille kommen, ich solle sie doch weiternehmen.

    Also habe ich mir angewöhnt, kurz vor dem Schlafengehen (tw. sogar nach dem Zähneputzen) eine Schüssel Haferflockenmüsli zu essen... Damit konnte ich dann immerhin das angebliche Hungergefühl ignorieren (hatte ja wissentlich den Bauch voll) und nachts durchschlafen und habe auch wieder ein wenig zugenommen (hatte auch tagsüber immer ein flaues Gefühl im Magen...)

    Zur Prüfungszeit im April/Mai habe ich die Pille abgesetzt, weil ich keine Lust auf diesen Mist hatte - und siehe da: es wurde besser!

    Später bin ich dann nochmals zum Frauenarzt, habe ihm das alles erzählt - und er hat mir wieder meine erste Pille verschrieben (Bella Hexal), nach dem Motto, versuchen Sie's nochmal (von der war mir auch ständig übel) - die habe ich dann einmal abends genommen, morgens gespeit und sie prompt abgesetzt. Seitdem habe ich keine Beschwerden dieser Art mehr - ok, ausser wenn ich lange nichts gegessen habe, dann kommt die Unterzuckerung. Aber das ist dann ja logisch.

    Was ich noch anmerken möchte: Während dem einen Jahr, in dem ich mit der Pille quasi "rumexperimentieren" musste, hat sich bei mir eine zum Glück nur leichte Schilddrüsennunterfunktion breitgemacht... Habe im Juni mit der Pille angefangen, und im August/September wurde die UF diagnostiziert (mit allem Drum und Dran: Motivationslosigkeit, Unlust,...) ... Im Mai des folgenden Jahres habe ich sie komplett abgesetzt, dann ging auch die Unterfunktion zurück, jetzt bin ich sie ganz los...

    Das nur mal dazu, was alles eintreten kann, was aber keiner vermutet... Natürlich kann ich nicht klar beweisen, dass die Unterfunktion und das Zuckerproblem von der Pille kommen, aber auffällig ist es schon. Ich kann also nur raten, immer nachzubohren und sich umzuhören. Habe seitdem immer einen Müsliriegel und Traubenzucker auf dem Nachtisch...

    Lg, Jule

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