Hallo zusammen!
Hauptsächlich geht es darum, dass mich (24) meine Berufsberaterin in eine berufsvorbereitende Maßnahme gesteckt hat.
Ich hab Fachabi und ein Studium der Logopädie angefangen. Aufgrund med.Probleme bin ich leider für den Beruf des Logopäden ungeeigent und seitdem bin ich auf Ausbildungssuche in den Berufen: Reiseverkehr, Spedition und Logistik, Veranstaltungskauffwesen oder Fremdsprachenkorrespondenz
Meine Bewerbungen fand die Dame vom A.amt top, aber die Familienhilfe im Imbiss der Eltern ist "schlecht, weil niemand einen Azubi will der nach Frittenfett riecht, was heute nicht der Fall ist"
Meine normale Beraterin sagt, ich soll mich weiterhin aktiv bewerben-das wird schon.
Heute, bei der neuen Beraterin heißt es ich muss die BvB Maßnahme mahen.
Leider ist es so, dass die Maßnhame auf Leute zugeschnitten ist, deren Berufswahl noch nicht feststeht. Es gibt Unterricht in allen Fächer und man kann den Hauptschulabschluss nachholen.
Ich bin also maßlos überqualifiziert, der Umfang der Maßnahme ist groß(praktika) und es wird mich nicht weiterbringen.
Als ich meine Bedenken äußerte hieß es, " sie können das alles also schon? ich setze ihren Status auf nicht ausbildungsreif, wenn sie glauben sie können eh nichts mehr dazu lernen"
Tja, und jetzt sitz ich hier, bin platt und weiß nicht was ich machen soll.
Das ist kein Quatsch sondern Unfähigkeit der Beraterin. Es kann sein, dass die Beraterin sich gar nicht vorbereitet hat und vorher festgestellt hat, wen sie da vor sich hat.
So gestrickt ist es kein Einzelfall bei der BA, hab es selbst erlebt beim LCCI Englisch Kurs, von Teilnehmern mit 9.Klasse Hauptschule , 10.Klasse Realschule (im Osten 1 Jahr Englisch!) bis zum ABI 13. war alles dabei.
Von den ursprünglich 16 Teilnehmern haben nur 7 die Prüfung abgelegt.
Abgesprungen sind die Teilnehmer, die nicht mehr den Unterricht folgen konnten.
Danke für deinen Beitrag. Der Knaller ist dass im Computerbei Fähigkeiten nur stand: " Kann Gemüse waschen und zubereiten". Das ist kein Witz! Wer sich das ausgedacht hat, weiß meine Beraterin auch nicht.....
Welchen Ausbildungsstand hat denn Deine Beraterin? Möglicherweise ist sie keine Fallmanagerin mit Fachhochschulstudium und entsprechende Qualifikation für das Arbeitsamt. Es wurden bei der BA immer wieder Externe befristet eingestellt, darunter sind viele Hochschulabsoventen, die eigendlich gar nicht zur BA wollten. Oder Du hast eine Telekom Beamtin als Beraterin, die weis sowieso nichts zum SGB ua.
Zum größten Teil sind die Beraterinnen bei der BA schlecht bezahlte Mitarbeiterinnen mit einen kaufmännischen oder verwaltungsgemäßen Ausbildung.
Wenn ich in Deinem Fall mal raten darf; Deine Beraterin hat Köchin gelernt.