Anspruch eines unter 25-jährigen Hartz IV-Hilfebedürftigen auf Zustimmung zum Umzug?

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4 Antworten

Sie hatte die Möglichkeit gegen den Ablehnungsbescheid fristgerecht einen Widerspruch mit Begründung einzulegen,sollte das nicht mehr möglich sein kann sie einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB - X stellen,dazu findet sie im Internet Musterschreiben !

Da sollte sie dann das neue Schreiben vom Jugendamt in Kopie beilegen.

Sollte das ganze keinen Erfolg haben,bleibt ihr noch die kostenlose Klage vor dem zuständigen Sozialgericht,oder sie besorgt sich beim Amtsgericht einen Beratungsschein und damit kann sie dann einen Fachanwalt aufsuchen.

Bei Erfolg würde sie dann die Differenz von ihrem gekürzten zum vollen Regelsatz von derzeit 404 € nachgezahlt bekommen,inkl.der angemessenen KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung.

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Sollte es einen wichtigen Grund geben, der die Anmietung einer Wohnung bei einem u25jährigen Empfänger rechtfertigen, sind diese natürlich anzuerkennen. Wenn zuvor ein gegenteiliger Bescheid erfolgte aufgrund der Annahme, dass diese Gründe nicht vorlagen, so hat die betreffende Person entweder die Möglichkeit innerhalb der in der Rechtbehelfsbelehrung genannten Frist Widerspruch einzulegen bzw. darüber hinaus evtl. einen begründeten Antrag auf Überprüfung zu stellen.

Andererseits, wenn nun der wichtige Grund vorliegen sollte und dementsprechend entschieden wird, ist dann noch die Frage, ob die Wohnung innerhalb der Richtwerte des Trägers liegt. Sollte dies der Fall sein, ist alles soweit chic. Sonst würden ggf. nur die maximal angemessenen Bedarfe der Unterkunft anerkannt werden - Vorausgesetzt für die Person unter 25 liegt nun doch ein wichtiger Grund vor.

Darüber wird aber die Behörde entscheiden müssen.

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Also ist hier wohl die Unterstützung durch einen Fachanwalt für Sozialrecht angezeigt.

Antrag auf Beratungshilfe

www.justiz.de/formulare/zwi_bund/agI1.pdf
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in berlin eine wohnung zu finden zu den konditionen des jc ist nicht schwer und langwierig. da hätte man sich vielleicht etwas bewegen sollen. weiterhin hat sie 2 monate was getan um unterkunft und arbeit zu finden?

die arbeit hat sie nicht verlroen, wegen unzumutbarer zustände zuhause. das interessiert den arbeitgeber garnicht.

vielleicht sollte sie sich kümmern, geld zu verdienen, damit sie sich endlich selbst durchbringen kann. die eltern werden ihr die tür gewiesen haben, da sie denen auf der tasche lag.

da sie selbst gegangen ist, wird ihr nur der regelsatz und kein strafgeld gezahlt. sie bekommt aber keine unterkunft und heizkosten. entweder bekommt sie es also gebacken das dem jc zu verklickern oder man muss eben eine stelle höher gehen. sie kümmert sich aber nicht.

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