Frage von Mightymoe87, 287

Anspruch auf alg 1 trotz ausstehenden ärztlichen gutachten ?

Hallo zusammen, mein Problem ist, dass ich meinen Job in der Gastronomie aufgrund einer Allergie aufgeben musste. Dies geschah auf ärztlichen Rat, jedoch möchte mir mein Arzt dies nicht bescheinigen. Weshalb ich jetzt zum ärztlichen Dienst der Arbeitsagentur muss. Dies zieht sich aber jetzt schon eine ganze weile und ich habe noch nicht einmal eine Einladung bekommen, obwohl ich alles fristgerecht eingereicht habe. Jetzt ist in 4 Tagen aber Monatsende und ich weiß nicht ob ich trotzdem einen Anspruch auf alg1 habe. Der Bewilligungsbescheid ist schon da. Aber der beinhaltet nur, dass für die Sperrzeit von 3 Monaten gesondert entschieden wird. Kennt sich da jemand aus auf diesem Gebiet? Im Netz hab ich dazu bis jetzt nichts gefunden. Wäre für jede noch so kleine Hilfe sehr dankbar.

Antwort
von violatedsoul, 279

Mit welcher Begründung lehnt dein Arzt ein Attest ab?

Kommentar von Mightymoe87 ,

Es rechnet sich für ihn nicht. Es handelt sich um eine Duftsoffallergie und er hätte ein komplettes Gutachten über mein Hautbild machen müssen. Für seine Kostenerstattung gab mir die Agentur ein Formular mit. Er hätte es früher wohl gemacht, aber es rechnet sich für ihn nicht. Stattdessen gab er mir eine Überweisung für die Arbeitsmedizinische Abteilung eines Krankenhauses. Diese waren aber nicht zuständig, wenn ich nicht von der Berufsgenossenschaft komme. Die Berufsgenossenschaft war nicht mehr zuständig, weil ich zu dem Zeitpunkt schon gekündigt hatte. Jetzt steck ich in einem Kreislauf. 

Kommentar von violatedsoul ,

Und ein Hautarzt, wenn es ausgewiesene Hautprobleme sind?

Kommentar von Mightymoe87 ,

Achso es handelt sich um meinen Hautarzt.

Kommentar von violatedsoul ,

Ist für mich unverständlich. Auch er sollte wissen, was dranhängt von Amts wegen. Wenn dem Amt bekannt ist, dass es eine Arztentscheidung war und er nur aus Kostengründen kein Attest erstellt, muss eben das Attest vom Amtsarzt abgewartet werden. Eine Sperrfrist sollte deshalb ausgeschlossen sein, da es nicht ungewöhnlich ist, aus Krankheitsgründen eine Ausbildung oder einen Beruf nicht mehr machen zu können.

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