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Anschlussfinanzierung für Senioren

Frage von partisane partisane

Hallo, ich bin auf der Suche nach einer Lösung für folgendes Problem:

Bei meinen Eltern läuft in 3 Monaten die Zinsfestschreibung für ein Baudarlehen aus und sie haben deshalb ein Angebot für eine Anschlussfinanzierung bei der finanzierenden Bank (SEB) angefordert.

Dieses "Angebot" kam nun und enthält grottenschlechte Zinssätze (Sollzins: 4,893 %, effektiv 5,010 % p.a.)

Da meine Eltern bereits jenseits der 70 sind (75 und 72) vermute ich, dass die Bank sie loswerden will, da ihnen wohl das Sterberisiko zu gross ist. Andere Gründe kann ich mir nicht vorstellen, da sie noch über ein weiteres Haus und Aktienvermögen als Sicherheiten verfügen, eine ziemlich hohe Rente kassieren und eine saubere SCHUFA haben.

Wir haben die Bank bereits um eine schriftliche Begründung gebeten, aber diese werden wir wohl mit Blick auf das Gleichstellungsgesetz nicht bekommen. Zu einer anderen Bank können sie auf Grund ihres Alters auch nicht so ohne weiteres wechseln.

Kann man eine Bank zu einer Begründung verpflichten oder besteht Aussicht auf Erfolg durch eine Eingabe beim Ombudsmann der privaten Banken?

Für Antworten bin ich sehr dankbar!

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Antworten (6)

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    Antwort von GuenterDraxler GuenterDraxler

    Anschlußfinanzierung,

    das Alter kann sicherlich einer der Gründe sein warum, die Konditionen nicht gerade glänzen! Allerdings spielen auch bei einer Anschlussfinanzierung viele Faktoren eine Rolle! Um diese Konditionen weit möglichst zu verbessern wirkt sich ein Vergleich bei Großbanken nicht aus,weil deren Zinsen sich nicht gravierend unterscheiden! Hier kann man nur die Empfehlung eines Finanzierungsportals abgeben, dort werden zwischen 100-200 Institute gleichzeitig geprüft, ein Eintrag in die Schufa findet erst bei Erfolg statt! Mfg Günter Draxler (Finanztest 06.2010)

    Kommentar von hoewa14 hoewa14hoewa14

    Immer diese Eigenwerbung!!!

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    Antwort von Poena Poena

    Weder kann man die Bank verpflichten, Ihre Entscheidungen und Preise zu begründen noch eben diese "Preisfrage" bei einem Ombudsmann (Schiedrichter) vorstellen.

    Die Bank kann auch 6% haben wollen, ohne begründen zu müssen WARUM. Freie Preisfindung, solange man unter dem Satz für Sittenwidrigkeit bleibt.

    Sind -so wie geschildert- entsprechende Sicherheiten (und die sollten bei 2 70-er Jährigen schon wirklich gut ein) prüft eine Umfinanzierung zu einer anderen Bank.

    Gibt da genug Spezialisten und Vereine.

    Beste Grüße

    Auxilium - Verein für Kreditprüfung

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    Antwort von hattu53 hattu53

    Man kann die Bank nicht zur Begründung verpflichten.Und der Ombudsmann wird da auch nicht helfen können. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass eine andere Bank die weitere Finanzierung übernimmt, da ja anscheinend ausreichend Sicherheiten vorhanden sind.

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    Antwort von Tornadofix Tornadofix

    Ich denke, dass in Ihrem Fall ein Wechsel zu einer anderen Bank durchaus möglich wäre. Es sind ausreichend Sicherheiten da und einen Eintrag ins Grundbuch kann auch eine andere Bank machen lassen. Da würde ich doch mal genauer nach fragen und auch andere Banken involvieren. Viel Erfolg.

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    Antwort von weltoffen2000 weltoffen2000

    hallo, ich bin zuständig für baudarlehen und würde das gerne in einem telefonat klären. es kostet sie nicht. bitte kontaktieren sie mich über mail. und geben mir ihre nummer ich melde mich bei ihnen. langkawi@arcor.de

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    Antwort von hoewa14 hoewa14

    Eien Bank kann man, wie schon mitgeteilt, nicht dazu verpflichten mitteilen zu wollen/müssen, warum so schlechte Konditionen angeboten werden. Es ist allerdings eher denkbar, dass die "finanzierende" Bank weder vom Einkommen, noch vom weiteren Vermögen Kenntnis hat. Ist es denn die Hausbank der Eltern die die Immobilie auch finanziert hat? Bei der weiteren Immobilie stellt sich die Frage, wie weit die belastet ist. Ein Kriterium der Bank könnte sein, wissen zu wollen, mit wem sie es denn zu tun hat im sogenannten Erbfall. Wäre denn eine Übertragung des Immobilievermögen "vorm Ableben" so problematisch? Allein aus steuerlichen Gründen stellt sich doch die Frage oder? Bei weiteren Erben könnte man auch auf die Idee einer "privaten Immobilienverwaltung" kommen. Alles bleibt beim alten, nur die Eigentümer wechseln und die Einnahmen gehen zunächst an die Verwaltung, diese wiederum "verteilt" auf die Eigentümer. Das Risiko einer evtl. nicht vorhandenen Bonität des Einzelnen wäre vom Tisch, die Immobilien wären vor fremden Zugriff weitestgehend geschützt und die Eltern könnten immer noch darüber verfügen und bestimmen.

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