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Anschlussfinanzierung beim Hausbau durch ein Forwarddarlehen oder Bausparvertrag?

Frage von hummel27 hummel27

Wenn ich für den Hausbau einen Kredit aufnehme, kann ich ja später die Anschlussfinanzierung durch ein Forward-Darlehen regeln. Nun wird aber auch für Bausparverträge geworben, die ich frühzeitig abschliessen soll, um später meinen Kredit zu tilgen. Welche Alternative ist denn die bessere als Anschlussfinanzierung? Ein Forward-Darlehen oder lieber zur Tilgung frühzeitig einen Bausparvertrag abschließen?

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Antworten (12)

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    Antwort von migrowe migrowe

    Ich ganz persönlich halte Bauspardarlehen insbesondere in Niedrigzinsphasen für die allerschlechteste Variante der Finanzierung...wegduck! Ansparen zu einem lächerlichen Prozent (1%) um dann ein 3,5% Darlehen zu bekommen, in einer Höhe die ich mit besseren Guthabenzinsen gar nicht gebraucht hätte...

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    Antwort von Pumuckel100 Pumuckel100

    Ein Forward Darlehen ist ganz sicher eine sinnvolle Sache. Man sichert sich damit gegen steigende Zinsen ab, was in Niedrigzinsphasen sehr gut ist. Die FMH Finanzberatung hat dazu eine interessante Studie veröffentlicht, die man unter http://www.fmh.de/zinsen-vergleiche/forward-darlehen/studie-forward-darlehen ansehen kann.

    Sehr lesenswert.

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    Antwort von buehrle buehrle

    Wenn Sie jetzt eine Immobilienfinanzierung abschließen, sollten Sie bei dem aktuellen Zinsniveau sehr langfristig finanzieren. Eine Absicherung der Finanzierung für einen Anschlusskredit nach sagen wir mal 10 Jahren über einen Bausparvertrag würde ich absolut nicht empfehlen.

    Wenn Sie sich mit dem Thema Anschlussfinanzierung noch eingehender befassen möchten, können Sie sehr wertvolle Tipps auf meinem Blog nachlesen. www.anschlussfinanzierung-service.de

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    Antwort von zartbishart zartbishart

    Forward Darlehen erlauben die meisten Anbieter ab ca 3 Jahre vor Ende der Zinsbindung - sie sind meistens mit einem Aufschlag auf die aktuellen Konditionen belegt.

    Bausparzinsen werden festgeschrieben ab unter 2%p.a. ohne Konditionsaufschlag - es ist sinnvoll ein Bausparkonto rechtzeitig d.h. ca. 10 Jahre vorher einzurichten

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    Antwort von Johendl Johendl

    Hallo hummel27, ich denke, diese Frage kann keiner einfach so beantworten. Es gibt, wie überall im Leben auch bei jeder Finanzierungsart Vor- und Nachteil. Du solltest von einen Experten beraten lassen und dann selbst entscheiden. In die Zukunft kann keiner sehen. Experte: http://www.topkreditcheck.at

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    Antwort von Pflugmacher Pflugmacher

    Wieso nicht einen unabhängigen Experten fragen, der sich nur mit BAUFINAZIERUNG auskennt? Ich kann hierzu Herrn Hönle empfehlen. www.baufi-tipp.de Einen wirklichen Experten zu fragen ist doch nur ein Gewinn :-))) Auch habe ich's vor kurzem noch erlebt, daß ein Kunde sein Bankangebot hat überprüfen lassen. Bei gleicher Monatsbelastung war er 7 Jahren früher fertig mit der Rückzahlung (!) Tja, das ist richtig viel Geld und daher ist es sinnvoll mit Experten zu sprechen.

    Kostenloses e-book unter: pflugmacher.de/e-book

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    Antwort von Tucke Tucke

    Hallo und Guten morgen. Ich halte ein Fowarddarlehen für ausgesprochen Sinnvoll. Die kann man schon für 5 Jahre im Voraus beantragen und fest machen für 15 Jahre. Ein Bausparer ist unsinnig, da man hier immer 40-50 % ansparen muss, damit er überhaupt Zuteilungsreif wird. Dazu kommt noch der Ansparzins von einem Prozent. Da kannst du das Geld auch getrost in den Ofen schmeißen. Alles andere, was hier wichtig wäre wurde schon gesagt. Also bis dann.

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    Antwort von sk8goat sk8goat

    Ganz klar: mit Forwarddarlehen.

    Das "Jetzt die niedrigen Zinsen sichern" ist das übliche Verkäufer-Gelaber. Denn sollten die Zinsen irgendwann mal wieder steigen, dann steigen auch die Guthaben-Zinsen. Also die Kombination Banksparen+Annuitätendarlehen ist zu jedem Zeitpunkt günstiger als ein BSV.

    Außerdem hat ein BSV noch weitere Nachteile:

    1. Du bist gezwungen diesen auch anzusparen, denn sonst erwirbst du auch kein Recht auf das Darlehen. Und das Ansparen ist ziemlich schwierig, wenn man eigentlich schon einen Kredit am laufen hat und diesen abzahlen will.

    2. Die Rückzahlung bei einem BSV ist ziemlich hoch und festgelegt/nicht veränderbar. Entspricht etwa 7-10% Tilgung bei einem normalen Darlehen. Und da kommt dann das böse Erwachen, weil sich viele so eine hohe Tilgung gar nicht leisten können.

    3. In puncto Zuteilung bist du voll von der BSK abhängig: Der vorhergesagte Zeitpunkt der Zuteilung ist nicht garantiert. Und wenn es der BSK dann grad nicht passt, dann dauert die Zuteilung halt ein halbes Jahr länger. Dann kommst du mit deinem abzulösenden Darlehen ins schwimmen. Oder du brauchst dann eine Zwischenfinanzierung, die den gleichen Stress bedeutet wie eine ordentliche Anschlussfinanzierung.

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    Antwort von Wolfi0410 Wolfi0410

    Wenn ich Deine früheren Fragen und die jetzige so lese beschäftigst Du Dich momentan mit dem Bau eines Hauses und der Finanzierung dazu. Du hast also noch keine. Und da fragst Du nach Forwarddarlehen? Ich glaube nicht, dass Du eine Bank findest die Dir bei Abschluß der Baufinanzierung auch gleich noch das Forwarddarlehen für die Anschlussfinanzierung verkauft.
    Du beschäftigst Dich hier mit Theorie von der keiner weiß ob sie in vielleicht 5 Jahren überhaupt noch aktuell ist.
    Wenn Du auf der sicheren Seite sein willst mach Deine Finanzierung mit Wüstenrot. Da gibt es irgendeine Kombifinanzierung mit vorfinanzierten und angesparten BSVen wo Du über die gesamte Laufzeit von, ich glaub 28 Jahren, einen festgeschriebenen Zinssatz hast.
    Ob das preisert ist kann ich nicht sagen.

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    Antwort von Linus2008 Linus2008

    Hallo momentan sind die Zinsen im Keller. Allerdings - wie sieht es in 10-15 Jahren aus? Du kannst dir schon jetzt ein Darlehen für unter 4% sichern. Und wie sieht es mit der Riester-Förderung? Kommt das viellecht in Frage? Bei einer Umschuldung/Darlehnsablösung ist das kein Problem.

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    Antwort von Linus2008 Linus2008

    Hallo momentan sind die Zinsen im Keller. Allerdings - wie sieht es in 10-15 Jahren aus? Du kannst dir schon jetzt ein Darlehen für unter 4% sichern. Und wie sieht es mit der Riester-Förderung? Kommt das viellecht in Frage? Bei einer Umschuldung ist das kein Problem.

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    Antwort von hpdeising hpdeising

    Naja kommt drauf an wie risikoreich du deine Baufinanzierung gestalten willst.

    Wie mein Vorredner sagt ist ein Bauspardarlehen in einer Niedrigzinsphase unsinnig.

    Jedoch: kannst du sagen wie die Zinsen aussehen, wenn deine Zinsfestschreibung in 8 bis 20 Jahren (üblicher Zeitraum für eine Zinsfestschreibung) ausläuft ? Ich denke nicht, daher rate ich allen meinen Kunden die jetzt die Gewissheit haben wollen wie hoch ihre monatliche Belastung durch eine Baufinanzierung ist, ein klassisches Darlehen mit einem Bausparer zu kombinieren. Du hast jetzt niedrige Zinsen beim Darlehen und kannst jetzt Bauen und wenn der Bausparvertrag zuteilungsreif ist (optimnalerweise genau dann wenn die Zinsfestschreibung für das Darlehen abläuft) kannst du dir ganz sicher sein das du nur eine bestimmte monatliche Belastung hast, nämlich die vom Bauspardarlehen, welche dir schon von Anfang an bekannt war.

    HOffe das hilft beim entscheiden ;)

    Kommentar von Wolfi0410 Wolfi0410Wolfi0410

    Wenn denn der Brotkorb (Bonität) von der BSK nicht zu hoch hängt und es kein Darlehen gibt. Wer weiß das schon (heute). Dann steht der Kunde nämlich ganz dumm da und muss bei seiner Bank bitte, bitte mach für die anschlussfinanzierung.
    Ein BSV ist in der heutigen Zeit unsiinig. Nehme ich höchstens noch für VWL-Leistungen um später evtl. mal die Möglichkeit zu haben eine grössere Reparatur/Renovierung zu finanzieren aber nie eingebunden in die eigentliche Baufinanzierung.

    Kommentar von hpdeising hpdeising

    Sorry, aber dieser Brotkorb wird vor der Finanzierung kontrolliert und nciht erst bei Zuteilung, daher gibt es das Darlehen definitiv.

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