Frage von Barca219, 26

Anschaffungskosten ermitteln eine frage?

Laut Sachverhalt wurde ein Gebäude erworben.
Kaufpreis Gebäude 860.000,00 Grunderwerbsteuer 31.000 Gebühren für Notar und Amtsgericht für den Kauf 42.000,00 und Gebühren für Notar und Amtsgericht für Grundschuldeintragung 5600.
Aber ich verstehe nicht, wieso die Gebühren für Notar und Amtsgericht für Grundschuldeintragung bei der Ermittlung der Anschaffungskosten abgezogen werden?

Antwort
von Steuerbaer, 7

Die Notarkosten / Gerichtskosten für die Eigentumsübertragung stellen Anschaffungsnebenkosten dar. Daher sind sie mit zu aktivieren und über die Laufzeit abzuschreiben.

Alle Kosten, die mit der Finanzierung zu tun haben, stellen sofort abzugsfähigen Aufwand dar. Daher wurden die Kosten der Grundschuldeintragung abgezogen.

Antwort
von Y0DA1, 13

Gebühren für Notar und Amtsgericht sind so genannte Nebenkosten. Meinst du beim nicht abziehen den Teil der auf den Grund und Boden entfällt?

Kommentar von Barca219 ,

Nein, also da sind zwei Kostenarten einmal 1) Gebühren für Notar und Amtsgericht für den Kauf mit 42.000€ und 2) Gebühren für Notar und Amtsgericht für die Grundschuldeintragung mit 5600€

Die die 42000 wurden hinzugerechnet aber die 5600 wurden nicht hinzugerechnet und jetzt weiß ich nicht wieso die 5600 mitgerechnet wurden und die 42000 nicht ?

Kommentar von Y0DA1 ,

Na die Gebühren für die Grundschuldeintragung von 5.600 € haben nichts mit dem Kauf zu tun (direkt betrachtet). Die Grundschuld wurde ja zur Geldbeschaffung aufgenommen und darauf kommt es an ;) Das ist genau das gleiche wie Zinsen zu einem Darlehen. Die sind auch keine Anschaffungskosten sondern WK/BA.

Antwort
von nonperformer, 14

Es sind Anschaffungsnebenkosten und diese gehören zu den Anschaffungskosten. Was ist denn der weitere Kontext? Wurden sie bei der steuerlichen Berücksichtigung abgezogen oder wo?

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