Frage von Nordlicht82, 187

Anschaffung eines Zweithundes- was haltet ihr davon?

Moin Community,

ich habe Überlegungen zum Thema Zweithund und hätte sehr gern euren Rat.

Hintergrund:

Mein Mann und ich sind stolze Besitzer eines 1 1/2 Jahre jungen Jagthundes. Er ist unser erster Hund. Wir haben uns überlegt, uns einen Zweithund dazuzuholen, wenn unser Kurzer ca. 3 Jahre alt undd somit aus dem Gröbsten raus ist. Für uns ist es sinnvoll, wenn 2 Hunde zur Familie gehören, da beide dann hündisch kommunizieren n und so natürlicher Leben können. Da unser Hund sehr verträglich ist und Hundekontakte sehr schätzt, gehen wir davon aus, dass es für ihn das Beste wäre.

Wir wohnen zur Miete in einer großen 2 Zimmer Wohnung mit Balkon, Hundehaltung ist ausdrücklich erlaubt. 1Km entfernt befinden sich Felder und Wälder, für "Abenteuer" ist gesorgt. Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich stundenweise. Genug Zeit für 2 Tiere ist definitiv vorhanden. Geldtechnisch haben wir ein gutes Polster für den Notfall, die Versorgung von 2 Tieren ist gewährleistet. Wir haben Kontakt zu einem souveränen Hundetrainer.

Der Schritt, einen zweiten Hund zu adoptieren, will wohlüberlegt sein. Deswegen frage ich euch: Sind die Vorraussetzungen austreichend? Was gilt es zu beachten?

Liebe Grüße und einen guten Wochenstart,

euer Nordlicht.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von shark1940, Community-Experte für Hund, 77

Ich habe zwei Hunde und hatte eine Zeitlang sogar 3 Hunde. Viele meiner Freunde und Bekannten, haben auch mindestens zwei, teilweise sogar 3 oder 4 Hunde.

Ich bin also für die Mehrhundehaltung. Aber es sollte wirklich sehr wohl überlegt sein.

Ich finde es super, dass Ihr erst einen Zweithund holen wollt, wenn Eurer erwachsen ist. Ich finde es auch klasse, dass Ihr Euch jetzt bereits informiert.

Eins muß Dir klar sein, Dein Hund ist jetzt erst 1,5 Jahre - in dem Alter sind eigentlich alle sozialisierten Hunde verträglich mit anderen Hunden. Das heißt aber nicht, das er glücklich ist, wenn ein Zweithund einzieht.

Es gibt durchaus Hunde, die wollen alleine mit ihrer Familie (ihrem Rudel) leben.

Meine Freundin ihr Labi ist ein solcher. Ein super toller Hund, sehr verträglich. Eine andere Freundin hatte ebenfalls einen Hund - eine Hündin - seine beste Freundin. Die Zwei waren super zusammen und daher nahm sie auch die Hündin ab und an mal für einen Tag zu sich. Das klappte klasse - auch mal ein paar Tage. Dann kam sie für 3 Wochen und der Labi war nach ein paar Tagen wirklich unglücklich. Er wollte nicht mehr spielen, er lag nur noch in seinem Bettchen etc. Es war heftig. Nachdem sie wieder ausgezogen ist, kommen die Zwei wieder toll miteinander klar und spielen auch wieder.

Ein Hund muß nicht unbedingt einen Zweithund haben. Es ist wichtig, dass er viele Sozialkontakte zu anderen Hunden hat.

Ihr könnt ja planen, aber wenn es dann soweit ist - bitte achtet auf Euren Hund, ob es für ihn wirklich ein Vorteil ist.

Bei uns ist das ein bisschen anders. Wir hatten immer nur einen Hund. Als unser Hund dann starb wollten wir ein halbes Jahr später einen Welpen - auf den warteten wir jedoch ein weiteres dreiviertel Jahr. Dann brachte mir eine Bekannte eine Nothündin für eigentlich 1-2 Tage. Sie war in einem schrecklichen Zustand und ich päppelte sie auf. Natürlich blieb sie für immer. Allerdings hatten wir ja unseren Welpen bestellt. Wir gingen daher 3-4 mal mit Welpi spazieren bevor er einzog und es war ausgemacht, dass sollte irgendwas nicht klappen, können wir Welpi an den Züchter zurück geben. Aber es klappte und die Zwei wurden ein geniales Team. Sie erzog ihn, er orientierte sich an ihr. Er ist aber auch eine Rasse, die gerne im Hunderudel lebt. Daher haben wir als er 4 Jahre alt war, eine weitere Hündin dazu geholt. Uns war klar, das unsere Althündin nicht mehr lange lebt, unser Rüde aber extrem an ihr hing. 6 Monate nach Einzug des Welpens verstarb meine alte Hündin. Mein Rüde trauerte sehr und es war ein großer Vorteil, dass unsere Junghündin ihn immer wieder aus der Trauer holte. Mittlerweile ist er 5,5 Jahre und sie 20 Monate und sie sich ein tolles Team.

Aber eins ist auch klar, hat man zwei Hunde, hat man weniger Sozialkontakte bzw. andere. Denn es gibt viele Leute, die einfach ihren Hund nicht mit einem Rudel spielen lassen wollen.

Bedenke auch, dass ein Welpe oder Junghund eventuell die Erziehung des erwachsenen Hundes, zum wackeln bringt. Man hat dann eventuell sozusagen 2 Welpen und das kann anstrengend sein.

Auch ist es natürlich schwieriger im Urlaub oder wenn einer krank ist etc.

Aber es kann sehr schön sein. Meine Zwei schlafen zusammen, spielen zusammen, passen auf einander auf etc.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Huhu, die hündischen sozialen Kontakte sind ein Problem geworden. Meinem Hund zuliebe bin ich oft zusammen mit anderen Haltern unterwegs- obwohl ich die Leute nicht leiden kann. Von "Leinen los an der dichtbefahrene Strasse" über "Der tut nix" zu "Die machen das unter sich aus". Unser Hund kommt mit (fast) jedem gut klar. Aber ich stehe dann unter Stress, was sich auf unseren Kurzen überträgt- das will ich nicht. Ich will, dass unser Hund glücklich ist. Aber so ist es für mich keine Lösung. Bisher habe ich in unserer Ecke keinen Halter getroffen, der mich nicht belehren wollte oder meine Ansichten teilt. Deswegen kam ich auf die Idee Zweithund.

Kommentar von shark1940 ,

oh das kenne ich. Man läuft mit irgendwelchen Leuten nur des Hundes zu Liebe. Und auch, dass man so gar nicht mit denen zurecht kommt. Gerade die "tut nichts" und die "das machen die unter sich aus" Typen haben mich früher wahnsinnig gemacht. 

Ich laufe auch heute noch ab und an mit diesen Leuten. Nur mir ist es egal geworden. Ich ziehe mein Ding durch und die ihres. 

Belehrungen gibt es keine mehr. Früher ja, da meinten viele sie müßten mich belehren. Aber das ist vorbei. Nachdem ich einen Dobermann hatte, der wirklich perfekt war, dann eine Staffmixhündin, die ich aufpäppelte und bei der ich es hin bekam, dass sie andere Hunde akzeptiert, dann auch noch einen Wolfhund hatte bzw. habe, der besser hört als deren alle Hunde und das obwohl in der Rassebeschreibung sogar steht, dass sie so gut wie nicht erziehbar sind - ist jetzt Ruhe. 

Allerdings habe ich auch deutlich gesagt, dass ich keinerlei Lust auf Belehrungen habe. 

Wie geschrieben - ich habe nichts gegen zwei Hunde - hab ja auch zwei und bin super glücklich damit und meine Hunde auch. Ich wollte nur damit sagen, dass es eben nicht immer so toll funktioniert und das es wirklich Arbeit bedeuten kann. Und auch die Kosten sind nicht ohne, wenn sie ins Alter kommen oder mal krank sind. 

Aber wenn Ihr Euch darüber bewußt seid, dann holt einen. Wichtig ist, dass Eurer Ersthund den Zweithund mit aussucht und das Ersthund die ersten Wochen immer dem Zweithund vorgezogen wird - also zuerst Futter, zu erst Streicheln etc. damit keine Eifersucht entsteht. Der Ersthund muß das Gefühl haben, dass es ein rießiger Vorteil ist, dass Zweithund einzog. 

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 52

Wenn ich Deine anderen Fragen richtig gelesen habe, Nordlicht, gibt es bei Eurem Hund ja noch ein paar erzieherische Baustellen, oder?

Ich würde mir erst einen zweiten Hund ins Haus holen, wenn der erste komplett ausgebildet ist und absolut zuverlässig hört. Hunde sind unglaublich gut darin, sich den größten Blödsinn voneinander abzuschauen und die Probleme potenzieren sich schneller, als Du gucken kannst.

Bedenke bitte auch, dass es eine ganz andere Nummer ist, mit zwei großen Hunden an fremden (freilaufenden) Hunden vorbeizugehen als mit einem. Einen fremden Hund kannst Du noch blocken, wenn Du mit Deinem unterwegs bist. Hast Du zwei pöblende Jungspunde hinter Dir, die Du nicht absolut perfekt im Griff hast, hast Du ein richtig dickes Problem.

1 1/2 Jahre sind eine lange Zeit. Warte erst einmal ab, wie sich Dein Hund entwickelt und schau dann weiter.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Moin :) Deswegen wollen wir abwarten, bis er aus dem Gröbsten raus ist. Aber du hast recht, 2 Hunde abzublocken ist eine ganz andere Nummer. Vor allem, da Hunde zu zweit gern mutiger sind.

Ich glaube, wir belassen es bei einem Hund.

Kommentar von Berni74 ,

Laß einfach die Zeit rankommen. Du weißt Du - und erstens kommt es anders, und zweitens, als man denkt :-)

Kommentar von Naninja ,

Ich sehe es wie Berni: Warte ab, halte den Wunsch im Hinterkopf und lass das Ganze sacken. 1 1/2 Jahre ist ja noch eine ganze Weile hin. ;-)

Antwort
von Blindi56, 85

" Für uns ist es sinnvoll, wenn 2 Hunde zur Familie gehören, da beide
dann hündisch kommunizieren n und so natürlicher Leben können. Da unser
Hund sehr verträglich ist und Hundekontakte sehr schätzt, gehen wir
davon aus, dass es für ihn das Beste wäre."

Bis auf diesen Satz klingt alles gut, aber: ein Hund ist zufrieden, wenn er sein "Rudel" (also seine Menschen) hat, und eine Aufgabe, sowie genug Sozialkontakte zu anderen Hunden. Dazu braucht es keinen Rivalen zu Hause.

Ein Zweizimmerwohnung hört sich auch nicht wirklich groß an, für 2 recht große Hunde. Sie könnten sich kaum aus dem Weg gehen, wenn nötig.

WENN ihr es wirklich gut überlegt habt, solltet Ihr Euch auf jeden Fall die Option frei halten, den zweithund zurück geben zu können, wenn es nicht klappt. Denn nicht alle Hunde mögen sich.

Meine Schwester hatte das versucht, zu ihrem Rüden eine junge Hündin dazu, die er kannte und liebte... als Besuch...Im Alltag erwies sich das als falsch, denn der junge Hund brauchte Erziehung, warf den älteren völlig zurück, da ihn das verwirrte...

Kommentar von Nordlicht82 ,

Vielen Dank für deine ehrliche Antwort :) Es ist mir wichtig, erstmal genau abzuschätzen, ob die Anschaffung sinnvoll wäre. Deswegen meine Frage. Kann ja nicht alles wissen :)

Kommentar von Blindi56 ,

Deswegen auch meine ehrliche Antwort. Letztendlich müsst Ihr nach Gefühl entscheiden...und es kann ja auch sehr gut gehen!

Antwort
von beglo1705, 39

Wenn die Rahmenbedingungen so sind, wie beschrieben, denke ich sollte das kein Problem sein, bedenke aber bitte, deinen Hund "mitentscheiden" zu lassen, wenn ihr noch einen Kumpel wollt, nicht daraus eine Zwangsgemeinschaft wird in der sich keiner der Hunde wohl fühlt, also sprich: nehmt euren Hund mit zur Zweithundauswahl.

Auch noch bedenken würde ich an eurer Stelle, wie es denn mit der Erziehung aussieht beim ersten Hund? Also das ist keine Unterstellung, aber schlechte Angewohnheiten schauen sich Hunde gerne ab (zum Beispiel kläffen wenn sie allein sind obwohl das sonst kein Problem war).

Ihr solltet viel Zeit investieren und den neuen Hund mit Bedacht auswählen, wenn alle (inkl. Hund) zufrieden sind, Bahn frei für Hund Nr. 2.

Soll´s noch ein Jagdhund werden oder lieber was anderes *neugierig*?

Kommentar von Nordlicht82 ,

Neugierde ist erlaubt und gern gesehen :)

Falls wir uns doch entscheiden sollten, einen Zweithund zu adoptieren, müssen ALLE Familienmitglieder mit ihm einverstanden sein. Eine Anschaffung käme auch erst in Frage, wenn unser Hund erwachsen ist, also so um de 3 Jahren.

Was die Rasse angeht- das ist egal :) Entscheident sind in erster Linie Charakter und die Sympathie aller untereinander. Egal, ob es sich um einen Chiwawa, einen Beagle oder einen irischen Wolfshund handelt.

Zum Thema Erziehung: Unser Hund ist mitten in der Pubertät :) Jetzt einen zweiten Hund zu holen würde dazu führen, dass in unserer Wohnung (und in unserem Umfeld) ein autonomer Hundestaat entstehen würde. Ja, zur Zeit sind wir mit einem Hund mehr als genug ausgelastet *lach :)

Kommentar von beglo1705 ,

Klingt sehr vernünftig das Ganze, DH!

Tja dann willkommen im Club. Wir haben auch einen Jagdhund, der heute 1 Jahr alt geworden ist, da kann ich dir ganz gut nachfühlen wie das so ist mit dem Hundestaat. Geht aber auch vorbei und wie du schon so schön erklärt hast, werden auch wir uns in 2 Jahren sehr wahrscheinlich einen Zweithund zulegen, sofern alles normal läuft mit Erziehung unseres Monsterländers.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Was heißt DH? :)

Kommentar von beglo1705 ,

Daumen hoch.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Danke für die Info :)

Kommentar von beglo1705 ,

Gerne.

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 65

Ich finde, daß Eure Voraussetzungen durchaus gegeben sind.

Du hast ja bereits zu anderen Themen schon viele Fragen gestellt, und da erkennt man, daß Ihr Euch sehr viele Gedanken um Hunde, Hundehaltung und -erziehung macht. Alles, was Euch da an Wissen und Erfahrung noch fehlt, werdet Ihr Euch in den nächsten 1,5 Jahren mit Sicherheit aneignen können.

Ich wünsch Euch gutes Gelingen und weiterhin viel Freude mit Eurer Fellnase!

Kommentar von Nordlicht82 ,

Moin Berni, unser Hund ist unser erster, eigener Hund :) Er ist großartig.

Mein Mann war erst gegen die Adoption eines Hundes, da er schlechte Erfahrungen machen musste- bis er auf einen Dobermann traf :) Besagter Dobermann trug die Einkäufe seines Herrchens nach Hause, mein Mann war total fasziniert und willigte ein, dass ein Hund einzieht. Ursprünglich wollte ich ein Tier aus dem Tierschutz oder dem Tierheim holen, aber unter den gegebenen Vorraussetzungen entschieden wir uns für einen Welpen. Nach Unmengen von Fachliteratur war es dan soweit- es war Liebe auf den ersten Blick von allen Seiten. Und mittlerweile kann meinem Mann ein ausgewachsener Wolfshund zur Begrüßung auf die Schultern springen, er hat keine Angst mehr :)

Unser Hund hat unser Leben so zum positiven verändert, es ist so fantastisch :) Wir sind nie allein, sehen die Welt jetzt mit anderen Augen, lernen jeden Tag Neues (angefangen von "Nicht die Fernbedienung in der Nähe eines Welpen liegen lassen" bis zu "Wenn man es nicht futtern oder bespielen kann, Bein heben und weitergehen") und bekommen so viel Liebe :) Wir wollen nur das Beste für unseren kleinen Kerl :)

Kommentar von brandon ,

Ich wollte Deine Antwort positiv bewerten und bin wieder mal auf den falschen Pfeil gekommen.

 Sorry, bei einem Tablet passiert das leider ganz schnell.😫

Kommentar von Berni74 ,

Kenn ich, passiert mir ständig :-)

Antwort
von amycake, 61

Hallo,

wir haben nun seit drei Jahren (??) zwei Hunde. Unser erster Hund hat bereits neun Jahre bei uns gelebt und wurde krank. Durch die Krankheit ist sie  dann immer träger geworden und wir dachten mit einem jüngeren Hund könnte man ihr die letzten paar Jahre noch ein wenig schöner machen, sodass sie dann auflebt. In der Theorie hat sich der Plan ganz gut angehört.

Tatsache ist, dass unser zweiter Hund, Watson, alles andere als pflegeleicht ist. Er ist bereits durch zwei Familien vor uns gegangen und die Erziehung ließ da etwas zu wünschen übrig. Auch wenn der natürlich jetzt nur Blödsinn macht, haben wir ihn sehr gerne und alle haben ihn sofort ins Herz geschlossen.....außer der andere Hund. Die beiden finden sich wirklich unausstehlich und zanken sich nur. Tatsächlich ist unser erster Hund nun 13 Jahre alt und wir dachten vor drei Jahren schon, dass ihr nur noch wenige Monate bleiben würden, da sie ziemlich viele Krebsknubbel hat.

Wir dachten, wir tun unserem alten Hund noch etwas Gutes, indem wir ihr ein bisschen neue Energie ins Leben bringen...aber das ging komplett nach Hinten los.

Jetzt ist dein Hund natürlich um einiges jünger aber die Gefahr, dass die beiden sich nicht mögen besteht natürlich trotzdem.

Hinzu kommen die Kosten, denn wir haben zwei kranke Hunde, der eine mit Krebs, der andere hat ein Nierenproblem und braucht besonderes Pflegefutter. Ihr wisst nicht was auf euch zukommt. Zwei Hunde sind oft eine richtig tolle Sache, aber rauben sehr viel Kraft.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Vielen Dank, dass du mir eure Erfahrungen mitteilst. Du hast Recht. Falls unser Hund dann mal chronisch Krank wird, dann ist es sehr schwer, ihm die nötige Ruhe zu geben, wenn ein zweiter Hund da ist. Das kann zu Außeinandersetzungen und Stress beider Hunde führen.

Kommentar von shark1940 ,

oh das ist heftig. Tut mir sehr leid. Ja das kann leider wirklich manchmal dumm laufen.

Ich habe auch zwei und hatte zeitweise 3 - auch eine ältere Dame, die krank war. Unser Zweithund ist aber mit ihr aufgewachsen als sie noch gesund war und unser dritter Hund kam später als Welpe hinzu. Beide jüngeren Hunde liesen unser altes Mädchen in Ruhe. Allerdings ist es natürlich was anderes, ob ich einen Welpen oder einen Hund aus zweiter/dritter Hand hole. Man weiß leider nie wie die Vorgeschichte denn wirklich war.

Ja die Kosten können extrem werden - vor allem bei den Krankheiten. Ich wünsche Euch viel Kraft.

Antwort
von 2354cannes, 65

Warum nicht ? Hauptsache die beiden haben genügend Auslauf und verstehen sich. Sie sollten auf keinen Fall sofort einen anderen Hund kaufen sondern einen zu Besuch aufnehmen,um zu sehen,ob die beiden Hunde harmonieren.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Ja, die Sympathie von allen Seiten und vorherige Besuche sind unerlässlich. Schließlich müssen alle gut damit Leben können :)

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 27

eine 2.hund sollte man sich holen, wenn man keinerlei erziehungsprobleme mit dem ersten hudn hat und eben genuegend zeit und geld.. 

wenn der 1.hund  2-3 jahre alt ist -istes ein gutes alter fuer einen 2. hund. wenn ihr euch einen welpen holen wollt -muss aber fuer die erte zeit eine ganztaegige aufsicht vorhanden sein. 

Kommentar von Nordlicht82 ,

Bitte lies noch einmal ganz genau meinen Beitrag ;)

Kommentar von inicio ,

ich habe den beitraggelesen -wollte hier dir nur die grundvorraussetzungen nochmals bestaetigen.. du schreibst aber, dass einer von euch volltime -der nadere stundenweise arbeiten geht -wenn ein welpe neu ins haus kommt -musst der wiegesagt anfangs (ca 3-4 moante volltime betreut werden. 

mehrhundehaltung ist nicht immer leicht -2 hunde gucken sich allen unsinn ab, treten anderen hunde als rudel gegenueber - sind also manchmal "stark" als gemeinschaft...anfangs war mein ruede immer etwas aggressiv anderen rueden gegenueber um seine huendin zu beschuetzen, dass habe ich ihm dann aber erfolgreich abgewoehnt... 

Kommentar von Nordlicht82 ,

Hmmm... ich war mir garnicht darüber bewusst, etwas von einem Welpen geschrieben zu haben? ;) Aber ich finde es gut, dass wir die gleichen Grundvorraussetzungen für wichtig halten :)

Kommentar von inicio ,

nein, hast du nicht -deshalb habe ich geschieben "wenn"...(=falls)...falls ihr euch einen aelteren hund holen wolltet, dann waere ein altersunterschiede von ca mind 2 jahren gut... die bedeurfnisse der beiden hunde sollten sich in etwa entsprechen..

wichtig ist dass die chemie zwischen den hunden stimmt...  

Kommentar von Nordlicht82 ,

Ich habe den Eindruck, dass du sehr viel wert darauf legst, recht zu haben. Da in meinen Beiträgen alle Infos stehen, möchte ich dich bitten, alles noch einmal genau zu lesen ;)

Antwort
von angelikaliese, 57

Nordlicht82,

an Eurer Stelle würde ich es bei 1 Hund belassen, denn in einem Mietshaus ist nur ein Hund zugelassen. Wenn ihr unbedingt noch einen Hund dazuholen wollte, rate ich Euch mit Euren Vermieter ein Gespräch zu führen.

Wenn er damit einverstanden ist, ist doch alles in Ordnung und wenn nicht, dann müsst ihr auf einen zweiten Hund eben verzichten.

MfG Angelika

Kommentar von Nordlicht82 ,

Unser Vermieter hat nix dagegen, das haben wir schon abgeklärt.

Kommentar von brandon ,

@Angelikaliese

In einem Mietshaus ist nur ein Hund zugelassen?

Kennst Du den Vermieter oder woher weißt Du das?

Antwort
von Mell1990, 60

Wie viel qm2 stehen denn den Hunden zur Verfügung und wie groß soll der zweite sein ? Wie groß ist der erste ?
Eine ZZW verteilt auf 140qm ist was anderes wie nur 50qm. Zwei Dackel bei 50qm ist was anderes als 2 Schäferhunde auf 50qm

Kommentar von Nordlicht82 ,

Hi, wir haben 90qm. Unser Hund ist etwas größer als ein Beagle. Die Größe des Zweithundes ist für uns eher nebensächlich, da uns der Charakter, die Akzeptanz unseres jetzigen Hundes und und die Sympathie wichtiger sind. Wie ich schon schrieb, sind genug Zeit und genug Plätze vorhanden, sodass die Hunde nicht nur viel Bewegung, sondern auch die Auslastung bekommen, die sie brauchen.

Kommentar von shark1940 ,

ich habe zwei Hunde, hatte auch schon drei. 3 Hunde und 2 Katzen in 100qm Wohunung. Und ganz ehrlich - meinen Hunden würden sogar 20qm reichen. Hunde müssen draussen ausgepowert werden, in der Wohnung schlafen sie - da ist die Größe völlig egal.

Kommentar von Berni74 ,

Wir haben 2 Berner Sennenhündinnen auf 50 qm. Die Größe der Wohnung ist den Hunden egal. ;-)

Kommentar von beglo1705 ,

solange man sich ansonsten ausgiebig damit beschäftigt und ihnen auch was zum Denken aufgibt. Ansonsten ist auch der allgegenwärtige und beliebte Garten für die Katz´...

Kommentar von Mell1990 ,

Also ich kenne zwei Aussis, denen wäre es nicht egal. Die würden bei 50qm total hyperaktiv werden und sich total langweilen

Kommentar von Berni74 ,

Was bitte machen die denn in der Wohnung, das sie dort auslastet? Es ist egal, ob man 50 oder 150 qm hat, man muß sich mit seinem Hund beschäftigen, ihn fordern und fördern. Dann pennt er auch auf 20 qm. ;-)

Kommentar von brandon ,

Zwei Hunde (50cm) und drei Katzen auf 80 qm. Kein Problem. 

Antwort
von HerrVonRibbeck, 11

Ich empfehle Euch die Teilnahme an einem Seminar über Mehrhundehaltung, z.B. von Uwe Friedrich, http://www.teamcanin.com/.

Du kannst dort erfragen, wann er wo mit welchem Thema in Deutschland und damit in Eurer Nähe on Tour ist.

Zwei Hunde sind toll, wenn's denn läuft - aber der Horror, wenn halt nicht.

Deshalb: lasst Euch schlau machen und habt viel Spaß dabei. 

Antwort
von Nordlicht82, 35

Hallo zusammen,

ich danke euch für euren Rat und eure Erfahrungsberichte :) Habe jetzt alles gegeneinander abgewogen und mich gegen einen Zweithund entschieden. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es die richtige Entscheidung ist :)

Kommentar von Berni74 ,

Das ging ja schnell :-)

Kommentar von Nordlicht82 ,

Ich verlasse mich auch meinen Bauch, der hat zu 99,9% recht :)

Antwort
von 1Paradise1, 37

Alles perfekt. Daumen hoch.

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