Anordnung einer Zwangs-Begutachtung, ist das möglich?

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4 Antworten

Vielleicht geht es aber um Selbstgefährdung, auch wenn davon, um die Person zu schützen, nichts in der Zeitung steht.

Wenn sich jemand zum Beispiel sein ganzes Geld für Gewinnspiele und Abos abzocken lässt, sich aber nicht mehr ausreichend verpflegen kann, ist das eine mögliche Selbstgefährdung. Manche Menschen können sich gegen Drangsalierung einfach nicht allein wehren.

Ebenso läge eine Selbstgefährdung vor, wenn ein Mensch in großem Ausmaß die Hygiene missachtet, also in gesundheitsgefährdendem Ausmaß. Oder wenn er bereits mehrfach gefallen ist und dann nicht weiß, wie er an Hilfe kommt.

Nur einige Beispiele, die die Vielgestaltigkeit des Lebens zeigen.

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Kommentar von lachs4709
16.01.2017, 17:21

Dein Schreiben ist leider falsch was ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Auch mein Bruder hat gegen mich einen Betreuer beauftragt um mich zu erpressen, d.h. um meine Wohnung zu beschlagnahmen bzw. gemeinschaftliches Eigentum zu beschlagnahmen. Eine Eigentümerin und mein Bruder bauten zusammen den Dachstul aus, so dass ich zu meinem Spitzboden keinen zutritt mehr hatte Ich muss vorausschicken. Mir hat die Wohnung im 1. OG gehört, meinem Bruder im EG und der oberen Eigentümerin das DG.

Mein Bruder hat dann mit der oberen Eigentümerin Verträge abgeschlossen was bei einem gemeinschaftlichen Eigentum überhaupt nicht möglich ist. Weil ich dann Rückbau verlangt habe, wurde ich von meinem Bruder erpresst mit den Worten.

Entweder du kennst den Ausbau so an oder du bekommst Betreuung. Tatsächlich kam es dann zum Gerichtsverfahren. Ich habe den Termin auch ignoriert und in dem Beschluss steht drin, dass wenn ich mich nicht freiwillig einer Untersuchung unterziehen lasse, ich zwangsweise forgeführt werden kann und man bis zu 3 Monaten untergebracht werden kann.

Das ist leider die Realität in unserem Rechtsstaat.

Mit Fremd oder Selbstgefährdung hat das ganze nichts zu tun. Das ist Erpressung. Dann müsste jeder zum Schutz Betreuung bekommen, da jeder erpresst werden kann.

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Halo,

deine Frage ist eine "echt" gute Frage.Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass auch mein Bruder gegen mich einen Betreuer beauftragt hat, um mich
zu erpressen, d.h. um meine Wohnung zu beschlagnahmen bzw.
gemeinschaftliches Eigentum zu beschlagnahmen. Eine Eigentümerin und
mein Bruder bauten zusammen den Dachstul aus, so dass ich zu meinem
Spitzboden keinen zutritt mehr hatte. Ich muss vorausschicken. Mir hat
die Wohnung im 1. OG gehört, meinem Bruder im EG und der oberen
Eigentümerin das DG.

Mein Bruder hat dann mit der oberen
Eigentümerin Verträge abgeschlossen was bei einem gemeinschaftlichen
Eigentum überhaupt nicht möglich ist. Weil ich dann Rückbau verlangt
habe, wurde ich von meinem Bruder erpresst mit den Worten.

Entweder du kennst den Ausbau so an oder du bekommst Betreuung. Tatsächlich kam es dann zum Gerichtsverfahren. Ich habe den Termin auch ignoriert und in dem Beschluss steht drin, dass wenn ich mich nicht freiwillig einer Untersuchung unterziehen lasse, ich zwangsweise forgeführt werden kann und man bis zu 3 Monaten untergebracht werden kann.

Das ist leider die Realität in unserem Rechtsstaat.

Mit Fremd oder Selbstgefährdung hat das ganze nichts zu tun. Das ist
Erpressung. Dann müsste jeder zum Schutz Betreuung bekommen, da jeder
erpresst werden kann. Insofern ist hier in unserem gesetz was nicht in Ordnung. Das Problem ist, dass mein Bruder noch andere Leute ins Boot geholt hat und dann sagt der Betreuungsrichter. Was soviele Leute glauben, dass sie einen Betreuer benötigen.

Und ich versichere hiermit. Dieses miese Spiel kann man mit jedem machen. Ich habe dann später aber mit dem Betreuungsrichter telefoniert - das war ein anderer Richter wie derjenige wo mich zwangsweise forführen lassen wollte. Er meinte dann, dass es Verleumdung, üble Nachrede, Beleidigung (geisteskrank) und Erpressung von meinem Bruder ist und strafbar ist.

Zuvor hat aber auch der Betreuungsrichter gesagt, dass ich dann bis zu 3 Monaten eingesperrt werden kann wenn ich mich nicht freiwillig untersuchen lasse. So habe ich mich dann freiwillig untersuchen lassen.

Im Gutachten steht drin, dass ich einen Betreuer benötige für zunächst einmal 1 Jahr.

Insbesondere Vertragsrecht etc.

Ganz ehrlich. Ein Betreuer kennt sich mit Recht meistens sowieso nicht aus, da dies meistens Sozialarbeiter oder Pädagogen sind und nur selten Rechtsanwälte.

Dann habe ich den Betreuungsrichter dann befragt wie der Betreuer mich denn unterstützen kann bei rechtlichen Problemen. Er sagte mir dann, dass er auch einen RA einschaltet. Ich teilte ihm dann mit, dass ich auch selbst zum Hörer greifen kann und einen RA beauftragen kann. Ich mich aber in den meisten Fällen vor Gericht selbst vertreten habe.

Dann bekam ich keine Betreuung.

Aber man sieht was für ein Rechtsstaat oder Unrechtsstaat das ist und es kann jedem passieren.

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Das ist durchaus möglich. Welchen "berühmten" Fall hatten wir denn in Bayern vor ein paar Jahren? Richtig, Gustl Mollath. Der arme Kerl hat jahrelang in der Klappse gesessen, ohne knülle zu sein. .

Nun kann es aberdurchaus sein, dass Angehörige Dinge erkennen, oder zu erkennen glauben, die eine Gefahr darstellen könnten, was der Allgemeinheit noch verborgen bleibt.

In einer Fachklinik begutachtet werden, bedeutet ja noch keine Einweisung.

Wie soll denn sonst eine Untersuchung stattfinden, wenn der Betreffende sich weigert?

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Kommentar von KnockinHeaven
07.01.2016, 02:05

In einer Fachklinik begutachtet werden, bedeutet ja noch keine Einweisung.

Ja, aber es bedeutet trotzdem Freiheitsentzug gegen den Willen.

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Zu diesem Artikel müsste man die Vorgeschichte kennen.

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Kommentar von KnockinHeaven
07.01.2016, 02:08

Ich kann hier leider keinen Link einfügen, weil er fälschlicherweise als Spam erkannt wird. Google einfach nach:

Nach Attacke mit Messer: 57-Jähriger vor Gericht  (der Link von nordbayern.de )

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