Bei einem Annuitätendarlehen bleibt die Rate über die vereinbarte Laufzeit konstant, nur das Verhältnis Tilgung zu Zinsen ändert sich innerhalb dieser Rate. Also am Anfang hohe Zinsen und niedrige Tilgung, am Ende niedrige Zinsen und hohe Tilgung.
Bei einem Tilgungsdarlehen bleibt die Tilgung konstant und die Zinsen ändern sich (z. B. jeden Monat), da sie von der Restschuld berechnet werden. Die genaue Rechnung macht die Bank oder (gegen ein kleines Entgelt) die Verbraucherberatung.
Es ist die Bank am besten, die eine Rate bietet, die man bezahlen kann und bei der am Ende der Laufzeit die Restschuld am geringsten ist (in diesem Rest sind ja alle Gebühren, usw. mit drin). Ist ja klar, denn bei der günstigsten Bank hat man dann am meisten abbezahlt (und muss entsprechend weniger neu aufnehmen).
Was aber im Einzelfall besser ist, kann z. B. die Verbraucherberatung nach Einblick in alle Unterlagen sagen. Standard bei Immobilien ist aber das Annuitätendarlehen.
Was sonst noch: Eigenkapital so hoch wie möglich, früher 10 %, heute eher 15 - 20 % der Darlehenssumme, dazu kommen noch Kosten für Makler, Notar, Grunderwerbssteuer, die erste Grundsteuerrate usw. Macht zusammen etwa 10 % aus. Zumindest das sollte man selbst finanzieren können.
Bei der Immobilie: LAGE, LAGE, LAGE! Kindergarten, Schule in der Nähe, Einkaufen einfach möglich? Was ist mit Bus und Bahn? Autobahnanschluss oder eine Bundesstraße in der Nähe? Wie alt? Heizung, Sanitär, Elektro neu? Wärmedämmung (Energiepass!), Nachbarschaft (ruhig, Disko, Dorffeten in der Nähe? Autolärm!), reines Wohngebiet oder Mischbebauung erlaubt (also Industriebetriebe erlaubt oder schon da)?
Viele Glück!
Diese Frage teilen