Wir planen einen Nepal Trip und ein leichtes Himalaya Trecking ist dabei ein Muss und bestimmt auch der Höhepunkt. Nach viel Einlesen können wir uns gar nicht entscheiden zwischen der Annapurna Runde und dem Marsch zum Everest Base Camp. Wer hat schon zumindest eine Tour gemacht und kann und einen Tipp geben?
Annapurna Runde oder Mount Everest Base Camp?
Antworten (4)
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NiklausNiklaus
Ich habe die Tour rund um den Anapurna gemacht. 11 Tage Trekking 1200 Höhenmeter jeden Tag. Super Tour. Gehen von morgens 7:30 bis nachmittags 16:30 im Durchschnitt. Landschaftlich sehr reizvoll. Heiße Quellen in Tatobani. Man muss schon fir sein. Ohne Fitness ist es eine Tortur. Ein Riesenerlebnis.
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davasicek Wir haben uns vor einem Jahr für die Everest-Route entschieden. Zum einen sind es die höchsten Berge der Welt, die sehr reizvoll sind, zum anderen ist es ein Muss für jeden, der "In eisigen Höhen" oder ähnliche Bücher gelesen hat. Gedenkstätten und Mahnmale für alle verstorbenen Everest-Besteiger, die Hillary-Schule, einige Kloster und viele weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Weg machen die Strecke sehr abwechslungsreich.
Landschaftlich nehmen sich die beiden Routen nicht so viel, körperlich etwas anspruchsvoller scheint der Weg zum Everest Base Camp zu sein. Es geht nicht stetig nach oben, sondern schwankt sehr.
Extrem abenteuerlich ist bereits der Anflug nach Lukla, bei dem der Pilot scheinbar plötzlich auf eine rießige Felswand zusteuert, die sich im letzten Augenblick als kurze Landebahn entpuppt. Nicht zu vergessen auch die Sherpa-Hauptstadt Namche Bazaar, die absolut sehenswert ist. Ein Bilder unserer Reise kann man auf unserer Website unter http://www.kilienya.de finden. -
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markusrosmarkusros
Wir standen vor der gleichen Wahl und haben uns für die Annapurna Runde entschieden. Wie der Name schon sagt geht man eine Runde (so man denn den Pass bei ca. 5400 Meter schafft) und muss so nichts zweimal gehen, wie beim Everest. Außerdem sprach für den Annapurna, dass man weiter unten losgeht und damit den Anstiege durch die verschiedenen Klimazonen (von suptropisch bis fast Gletscher) besser mitkriegt. Man läuft steitig nach oben, wohingegen man beim Everest rauf und runter muss. Landschaftlich und als Erlebnis war es ein einiziger Traum - wir haben und 3 Wochen Zeit gelassen und jeden Tag genossen.
Der Everst ist bestimmt auch genial mit dem Highlight dem höchsten Berg der Welt ganz nah zu sein.
Wir haben uns zum Abschluss unserer Nepalreise einen Flug mit ner Cessna in Richtung Everest gegönnt und hatten so irgendwie beides.
Viel Spaß markusros
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tourerotourero
Also als "Leichtes HimalayaTrecking" wuerde ich den Annapurna Circuit nicht gerade bezeichnen ! In jedem Fall solltet ihr euch ueberlegen, wie viele Tage Zeit euch bleiben ! Die Hoehenkrankheit ist dfa wirklich ein Thema, und es sterben wirklich jedes Jahr etliche Leute auf dieser Tour, weil sie zu schnell aufsteigen und nicht auf die Symptome der Hoehenkrankheit achten ! Als ich von ein paar Jahren auf der Tour unterwegs war, gab es an jeder Ecke Medikamente gegen die Hoehenkrankheit ! Lasst da bloss die FInger von, es werden nur die Symptome unterdrueckt !
Was ich als "Leichte Tour" empfehlen kann, ist der Weg von Pokhara nach Gorkha oder weiter nach Kathmandu zurueck. Dazu solltet ihr euch einen Guide holen, denn es ist nicht so touristisch erschlossen wie der Annapurna und Everest Bereich, d.h. es gibt auch keine bezeichneten Wege. Ich bin die Tour bis Gorkha bei meinem ersten Nepalaufenthalt gegangen, brauchte dafuer KEIN Trekkingpermit ! Und der Kontakt, den ich zu der einheimischen Bevoelkerung schliessen konnte, war einfach klasse ! Ich habe teilweise bei Privatleuten uebernachtet (hat alles mein Guide organisiert) und dabei viel mehr zu sehen bekommen, als "nur" Berge. Der Startpunkt Pokhara ist ebenfalls sehr schoen, nicht ganz so dreckig und hektisch wie Kathmandu ! Und es gibt den Aussichtsberg dort, wo man sehr frueh morgends starten sollte, um den Sonnenaufgang ueber dem Himalaya zu sehen. Da lohnt sich wirklich !
11 Tage finde ich fuer die Tour aber schon recht riskant ! Wie hat das denn mit der Hoehenanpassung geklappt ? Man sollte auch immer ein paar Tage fuer ungeplantes vorsehen, wie zum Beispiel eine Schlechtwetterphase am Pass !
Die Höhenanpassungen sind überhaupt kein Problem, da man nur mal kurzzeitig über 3.100m kommt.