Hallo,
kennt ihr das?
Ich wurde vorhin von einer Frau von einem - angeblichen oder nicht - Weinversandhandel angerufen und gefragt, ob ich an einer kostenlosen u. unverbindlichen Weinprobe (2 Flaschen) interessiert wäre. Da ich gern Wein trinke, sagte ich ja (die Gier des Menschen, leider). Die Nummer war unterdrückt - "privat", das hätte mich misstrauisch machen müssen. Meine Frage, woher sie meine Telefonnummer hat, beantwortete sie mit: aus dem Tel.buch. Nun , das stimmt sicher, ich steh da mit vollem Namen und genauer Adresse.
Ich habe dann der Lieferung von 2 Fl. Rotwein und dem Katalog zugestimmt, immer auf ihre Versicherung hin, das alles sei kostenlos u. unverbindlich, es ginge hier um die Bekanntmachung der Firma. In ca. 2 Wochen will sie mich anrufen und Rückfragen stellen, ob das Paket angekommen ist und ich an weiteren Lieferungen interessiert bin.
Könnte es sein, dass in dem Paket schon eine Rechnung ist? Ich kann ja nicht nachweisen, dass es kostenlos sein soll, aber eine kostenpflichtige Bestellung kann man mir auch nicht nachweisen. Die Frau nannte ihren Namen, den ich nicht notiert habe, und den der Firma, irgendein ital. Name - Tellovito oder so, aber eben ohne Telefonnummer.
Was würdet ihr machen? Wein saufen und auf Rechnungen nicht reagieren? Oder erst mal den Lieferschein anschauen, falls er außen am Paket ist? Soll ich es sicherheitshalber ungeöffnet zurückgehen lassen, Annahme verweigern?
Danke für eure Hilfe
Anne
Lieber Nicolas,
du scheinst dich auszukennen mit Weinprobenversand. Tatsächlich schwebte mir 0,75 l vor, aber sicher sind dies nur Piccoloflaschen wie im Flugzeug. Damit wäre auch das Porto geringer. Ich hatte nicht unbedingt einen unseriösen Eindruck von der Frau, weil ich selbst schon Leute - allerdings Firmen - angerufen und ihnen ein Päckchen Plotterpapier zur Probe angeboten habe. Aber das waren B2B-Anrufe. Im Nachhinein bekam ich eben Schiss...
Nochmals vielen Dank, auch den anderen
Anne