Frage von majasummers,

Annahme auf Arbeitslosengeld verweigert...

Hallo,

ich bräuchte dringend Hilfe.... Mein Papa ist arbeitslos geworden weil seine Stelle wegrationalisiert wurde, in seiner Letzten Arbeitswoche ist mein Papa mit Grippe Krankgeworden. Beim Arzt hat sich dann herausgestellt das er nicht nur Grippe hat sondern auch sehr schwer an Osteoporose erkrankt sei. Seine Krankmeldung ging vom 18.2 bis zum 8.3... Er wollte trotzdem Arbeitslosengeld beantragen, dort wurde die Annahme des Antrages jedoch verweigert weil er zu diesem Zeitpunkt krank geschrieben war. Man verwies ihn zur Krankenkasse, also sind wir dorthin... Dort sagte man uns das sein alter Arbeitgeber 6 Wochen lang Krankengeld für ihn zahlen müsse und das er seinen Antrag wieder stellen soll wenn er gesund sei.

Wir haben uns auf diese Information verlassen, leider war diese Auskunft falsch wie sich herausstellte. Nun war die Au hinfällig, dennoch musste mein Papa einige Arzt Termine erledigen ( Nuklearmedizin, Radiologie & Hausarzt ) dafür hat er auch Bestätigungen geholt....

Am Montag wollten wie nun wieder zum Amt und seinen Antrag abgeben und wieder verweigerte man uns dieses mit dem Verweis die Krankenkasse müsse für ihn zahlen. Und wieder sind wir zur Krankenkasse gefahren und haben ihnen das gesagt, der Sachbearbeiter dort hat nur mit dem Kopf geschüttelt als wir ihm das alles erzählt haben und uns gesagt das es alles nicht richtig sei, die Krankenkasse würde zwar den Aufall vom 18.2 bis zum 8.3 zahlen aber ab dann wäre wieder die Argentur für Arbeit für ihn zuständig.....

Nun wissen wir nicht weiter, denn beide Stellen verweisen uns immer wieder zu dem anderen....

Kennst sich vielleicht jemand damit aus? Was können wir nun tun?

Vielen dank im Voraus für die Hilfe...

Antwort von froschkuh2,
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Der Arbeitgeber hat bis zu 6 Wochen Arbeitsausfall zu zahlen, danach die Krankenkasse.

Die Stelle kann ohne Kündigungsfrist(es sei denn Probezeit) nicht einfach wegfallen.

Ist dies aus irgendwelchen unerklärbaren Gründen doch der Fall gewesen, ist dein Vater ab dem Zeitpunkt der Kündigung hilfebedürftig, so dass das Amt einspringen muss.

ALG I wenn mindestens 1 Jahr zusammenhängend in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis gearbeitet wurde. ALG II in allen anderen Fällen.

Entscheidend ist der Zeitpunkt der Kündigung, ab diesem Tag ist das Amt zuständig, davor der Arbeitgeber, da die Krankenzeit von über 6 Wochen nicht eingetreten ist und somit die Krankenkasse nicht zuständig ist.

Antwort von abergern,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Der (ehemalige) Arbeitgeber muss für die Krankheit bis zu 6 Wochen Lohnfortzahlung leisten, dies gilt aber nur, wenn er ununterbrochen krank geschrieben war.

Des Weiteren kommt nach langer Betriebszugehörigkeit die Verhandlung um eine Abfindung in Betracht.

Danach ist die Krankenkasse mit Krankengeld zuständig, bis er wieder arbeitsfähig gesund geschrieben ist.

Ab dem Tage, wo er wieder arbeitsfähig ist, ist die Agentur für Arbeit zuständig.

Möglicherweise ist es für Euch sinnvoll, einen Fachanwalt für Arbeits - oder Sozialrecht aufzusuchen.

Wenn Ihr kein Geld bzw. ein niedriges Einkommen habt, kann Prozesskostenhilfe bzw. Beratungshilfe beantragt werden.

Auch dazu kann Euch jeder Anwalt beraten.

Kommentar von majasummers,

Erstmal vielen dank für die Hilfe....

Leider hat mein Vater eine Unterbrechung der AU vom 11.3 bis zum 14.3 nun ist er seit dem 15.3 bis morgen 22.3 wieder AU geschrieben....

Dennoch hat das Amt die Annahme auch verweigert als mein Dad noch gesund war :/

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