Die Antwort ist unschön: JA - du musst zahlen. Ausnahme wäre eine Autobahn. Und bei Bundesstraßen gibt es Sonderregelungen.
Allrdings: Da musste zwischen Reparaturen und Totalsanierung unterscheiden. Für lfd Reparaturen ist (meistens) Gemeinde zuständig. Für Totalsanierung (Neubau) werden die Anlieger kostenmässig beteiligt. Typ Schlüssel: 50% Gemeinde, Rest auf Anlieger. Die wiederum anteilig nach Straßenmeter. Genaues regelt die Gemeindesatzung bzw. meistens Tiefbauamt eurer Stadt.
Nachteil dieser Lösung: viele Gemeinden gehen dazu über, die Straßen verrotten zu lassen, damit hinterher die Anlieger die Totalsanierung bezahlen dürfen. Da kannst dich eigentlich nur gegen wehren, indem du dich mit anderen Anliegern zusammenschliesst und ihr dagegen vor geht. (Such mal im Inet Straßenausbau, Anlieger bezahlen.... Gibt m.W. auch schon haufenweise Selbsthilfegruppen, die sich austauschen.)
Auskunft über die geplante Maßnahme gibt dir deine Gemeinde / Kommune. Die ist allerdings, nun ja, manchmal nicht so positiv / wirklich hilfreich. Wenn du auf Krawall gebürstet bist und die erforderliche Zeit hast, wirste um Gespräche mit anderen Anliegern und Selbsthilfegruppe nicht umhin kommen. Kostet aber auch etwas - und ist zeitaufwändig. Da es aber schnell um einige Tausend Euro gehen kann, kann sich der Aufwand lohnen.
Nachtrag: m.W. hat der ADAC da letztens darüber berichtet. Vielleicht mal dort nachfragen!
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