Aufgrund der aktuellen Krise mache ich mir Gedanken über eine Lebensversicherung und meine Vorsorge. Ein Freund von mir riet mir zu einer Fondsgebundenen Versicherung ohne Garantie, da hier eine gute Rendite erzielt werden könne. Was meint ihr, wie sicher ist diese Form der Versicherung und mit welcher Rendite kann man aktuell rechnen?
Anlagerisiko und Rendite bei Fondsgebundener Versicherung ohne Garantie
Antworten (5)
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1Antwort von
pretzi100 Schau mal unter dem folgenden Link beim mietersparstrumpf24 - Du wirst überrascht sein - vielleicht auch als Tipp für die anderen: http://www.mietersparstrumpf24.de/Inhalte/Finanzen/Kapitalanlagen-Download.php
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NiklausNiklaus
Eine Fondspolice zur Altersversorgung mit ausreichend langer Laufzeit, würde ich immer ohne Garantie machen. Ein Fondspolice mit Garantie kann keine vernünftige Rendite erwirtschaften, weil die Garantiekosten diese Rendite größtenteils aufbrauchen.
Es gibt eine britische Versicherung als Fondspolice, die sichert das eingezahlte Kapital für lediglich 5% des Beitrages ab.
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GuzzaGuzza
Hängt immer davon ab, wie viel Risiko Du eingehen möchtest bzw. wie viel Rendite unterm Strich bleiben soll. Spielen steuerliche Aspekte für Dich eine Rolle? Mit welcher Rendite man rechnen kann bzw. auf welche man hoffen kann, hängt natürlich auch vom Fonds ab.
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1Antwort von
MariusMMariusM
Lieber eine reine Risikolebensversicherung abschließen (wenn es eine Lebensversicherung sein soll, die sind dann auch günstig) und mit dem Differenzbetrag, der die bleibt, selbst in Indexzertifikate z.B. auf den DAX inverstieren. Du hast sonst hohe Nebenkosten (Abschlussgebühr, Depotkosten, Kaufgebühren etc. für eine sehr wahrscheinlich schlechter Leistung als bei Indexzertifikaten. Außerdem kannst immer und selbst über dein Erspartes verfügen.
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andreas48andreas48
ohne Garantie das eingezahlte Geld zumindest zurück zu erhalten würde ich gar nichts unterschrieben..
mir zweifelhaften Renditeversprechnungen sind ja nun genügend Leute auf die Schnauze gefallen und je höher das Versprechen , desto höher auch das Risiko beim Anleger
Kommentar von
NiklausNiklaus Das ist viel zu teuer und wenn eine lange Laufzeit besteht wirklich nicht erforderlich.
Kommentar von
MariusMMariusM Zum Beispiel hat die UnionInverstment als Riester-Vertrag so etwas mit Garantie. Und nun wird bei den Tiefkursen gerade "zwangs"umgeschichtet in Rentenpapiere, um die Garantie auch halten zu können! Sehr zum Ärger vieler Anleger: http://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=23300
Immer selbst über das Ersparte verfügen mit einem Indexzertifikat??
Zertifikate sind ein typisches Produkt für die Deutschen. Ein Zertifikat ist immer eine Inhaber-Teilschuldverschreibung. Das sieht nach außen hin gut aus - aber geht der Emissonär pleite ist das Geld futsch. Zertifikate habe so hohe versteckte Kosten, die zum Teil erst bei Rücknahme fällig werden, das sie Fonds bei weitem übertreffen. Zertifikate sind für den Normalbürger viel zu kompliziert. Oder will mir jemand sagen, dass er ein Zertifikat in allen Nuancen verstanden hat. Selbst die Banker der Emissionhäuser verstehen die eigenen Zertifikate nicht. In Deutschland gibt es mittlerweile 150.000 Zertifikate. Damit hat Deutschland mehr Zertifikate als der Rest der Welt zusammen. Bei den meisten Zertifikaten mit Aktien werden die Dividenden, die in der Regel doch dem Kunden gehören, von den Banken in die eigene Taschen geschoben. Investmentfonds dagegen sind transparent, klar in der Kostenübersicht und auf Dauer viel rentabler
Lehmann Brother sollte eine Lehre sein.
Ich meine nicht Anleihen, viel zu gefährlich, da hat Niklaus recht.
Ich meine Indexzertifikate, mit denen der Anleger auf die Entwicklung eines bestimmten Index setzt (z.B. den Dax).
Siehe hier z.B.: http://www.wertpapierdepot.net/zertifikate/indexzertifikate.html
Sicher gibt es gute und schlechte, und vor allem komplizierte Zertifikate, aber was Niklaus hier schreibt, ist schon sehr pauschal und undifferenziert. Indexzertifikate sind weiß Gott nicht komplex und müssen auch nicht per se versteckte Kosten enthalten. Das i.d.R. bei bestimmten Zertifikatetypen die Dividenden vereinnahmt werden (wenn Aktien als Basiswerte herhalten) hat mit der Finanzierung der Strukturen zu tun. Es gibt auch unter Zertifikaten keine eierlegenden Wollmilchsäue... und mehr Rendite + mehr Sicherheit kostet nun mal Geld. Das ist nur ein Bruchteil möglicher Anmerkungen... also bitte, kein Derivate-Bashing und pauschale Fonds-sind-alle-besser-Aussagen...
Eine Indexzertifikat z.B. auf den DAX mit unbegrenzter Laufzeit kannst du jederzeit kaufen und verkaufen (auch kleine monatliche Sparbeiträge sind möglich) - natürlich kannst du wie bei einem Fond Verluste machen, hast aber viel weniger Kosten (z.B. geringere Managementgebühren). Und die wenigsten Fonds schlagen einen Index wie den DAX.
Ein Indexzertifikat ist auch eine Inhaberschuldverschreibung http://de.wikipedia.org/wiki/Inhaberschuldverschreibung