gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ


Anlagerisiko und Rendite bei Fondsgebundener Versicherung ohne Garantie

gefragt von walterhalter am 16.01.2009 um 10:53 Uhr

Aufgrund der aktuellen Krise mache ich mir Gedanken über eine Lebensversicherung und meine Vorsorge. Ein Freund von mir riet mir zu einer Fondsgebundenen Versicherung ohne Garantie, da hier eine gute Rendite erzielt werden könne. Was meint ihr, wie sicher ist diese Form der Versicherung und mit welcher Rendite kann man aktuell rechnen?


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Finanzen (23071)
Versicherung (5559)
Sicherheit (2344)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


andreas48
beantwortet von andreas48 am 16. Januar 2009 10:56
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

ohne Garantie das eingezahlte Geld zumindest zurück zu erhalten würde ich gar nichts unterschrieben..

mir zweifelhaften Renditeversprechnungen sind ja nun genügend Leute auf die Schnauze gefallen und je höher das Versprechen , desto höher auch das Risiko beim Anleger

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 16. Januar 2009 12:53

Das ist viel zu teuer und wenn eine lange Laufzeit besteht wirklich nicht erforderlich.

Kommentar von MariusM am 16. Januar 2009 14:50

Zum Beispiel hat die UnionInverstment als Riester-Vertrag so etwas mit Garantie. Und nun wird bei den Tiefkursen gerade "zwangs"umgeschichtet in Rentenpapiere, um die Garantie auch halten zu können! Sehr zum Ärger vieler Anleger: http://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=23300


anonym
beantwortet von MariusM am 16. Januar 2009 10:56
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Lieber eine reine Risikolebensversicherung abschließen (wenn es eine Lebensversicherung sein soll, die sind dann auch günstig) und mit dem Differenzbetrag, der die bleibt, selbst in Indexzertifikate z.B. auf den DAX inverstieren. Du hast sonst hohe Nebenkosten (Abschlussgebühr, Depotkosten, Kaufgebühren etc. für eine sehr wahrscheinlich schlechter Leistung als bei Indexzertifikaten. Außerdem kannst immer und selbst über dein Erspartes verfügen.

Kommentar von Simple_avatar1smallGuzza am 16. Januar 2009 11:02

Immer selbst über das Ersparte verfügen mit einem Indexzertifikat??

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 16. Januar 2009 12:43

Zertifikate sind ein typisches Produkt für die Deutschen. Ein Zertifikat ist immer eine Inhaber-Teilschuldverschreibung. Das sieht nach außen hin gut aus - aber geht der Emissonär pleite ist das Geld futsch. Zertifikate habe so hohe versteckte Kosten, die zum Teil erst bei Rücknahme fällig werden, das sie Fonds bei weitem übertreffen. Zertifikate sind für den Normalbürger viel zu kompliziert. Oder will mir jemand sagen, dass er ein Zertifikat in allen Nuancen verstanden hat. Selbst die Banker der Emissionhäuser verstehen die eigenen Zertifikate nicht. In Deutschland gibt es mittlerweile 150.000 Zertifikate. Damit hat Deutschland mehr Zertifikate als der Rest der Welt zusammen. Bei den meisten Zertifikaten mit Aktien werden die Dividenden, die in der Regel doch dem Kunden gehören, von den Banken in die eigene Taschen geschoben. Investmentfonds dagegen sind transparent, klar in der Kostenübersicht und auf Dauer viel rentabler

Lehmann Brother sollte eine Lehre sein.

Kommentar von MariusM am 16. Januar 2009 14:44

Ich meine nicht Anleihen, viel zu gefährlich, da hat Niklaus recht.
Ich meine Indexzertifikate, mit denen der Anleger auf die Entwicklung eines bestimmten Index setzt (z.B. den Dax).
Siehe hier z.B.: http://www.wertpapierdepot.net/zertifikate/indexzertifikate.html

Kommentar von Simple_avatar1smallGuzza am 9. Februar 2009 13:12

Sicher gibt es gute und schlechte, und vor allem komplizierte Zertifikate, aber was Niklaus hier schreibt, ist schon sehr pauschal und undifferenziert. Indexzertifikate sind weiß Gott nicht komplex und müssen auch nicht per se versteckte Kosten enthalten. Das i.d.R. bei bestimmten Zertifikatetypen die Dividenden vereinnahmt werden (wenn Aktien als Basiswerte herhalten) hat mit der Finanzierung der Strukturen zu tun. Es gibt auch unter Zertifikaten keine eierlegenden Wollmilchsäue... und mehr Rendite + mehr Sicherheit kostet nun mal Geld. Das ist nur ein Bruchteil möglicher Anmerkungen... also bitte, kein Derivate-Bashing und pauschale Fonds-sind-alle-besser-Aussagen...

Kommentar von MariusM am 16. Januar 2009 14:54

Eine Indexzertifikat z.B. auf den DAX mit unbegrenzter Laufzeit kannst du jederzeit kaufen und verkaufen (auch kleine monatliche Sparbeiträge sind möglich) - natürlich kannst du wie bei einem Fond Verluste machen, hast aber viel weniger Kosten (z.B. geringere Managementgebühren). Und die wenigsten Fonds schlagen einen Index wie den DAX.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 19. Januar 2009 15:16

Ein Indexzertifikat ist auch eine Inhaberschuldverschreibung http://de.wikipedia.org/wiki/Inhaberschuldverschreibung


Guzza
beantwortet von Guzza am 16. Januar 2009 11:00
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hängt immer davon ab, wie viel Risiko Du eingehen möchtest bzw. wie viel Rendite unterm Strich bleiben soll. Spielen steuerliche Aspekte für Dich eine Rolle? Mit welcher Rendite man rechnen kann bzw. auf welche man hoffen kann, hängt natürlich auch vom Fonds ab.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 16. Januar 2009 12:52
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Eine Fondspolice zur Altersversorgung mit ausreichend langer Laufzeit, würde ich immer ohne Garantie machen. Ein Fondspolice mit Garantie kann keine vernünftige Rendite erwirtschaften, weil die Garantiekosten diese Rendite größtenteils aufbrauchen.

Es gibt eine britische Versicherung als Fondspolice, die sichert das eingezahlte Kapital für lediglich 5% des Beitrages ab.


anonym
beantwortet von pretzi100 am 17. Januar 2009 10:39
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Schau mal unter dem folgenden Link beim mietersparstrumpf24 - Du wirst überrascht sein - vielleicht auch als Tipp für die anderen: http://www.mietersparstrumpf24.de/Inhalte/Finanzen/Kapitalanlagen-Download.php

Am besten, Du lädst Dir die PDF-Dokumente herunter
und studierst diese genau (damit Du keine voreiligen Schlüsse ziehst)! 6,35% Zinsen - halbjährliche Zinsausschüttung - ab 500,00 Euro - 1.-rangig besichert - jederzeit verfügbar... Dieses Produkt wird sogar als Mietkaution anerkannt! Viel Erfolg!


Frage beantworten

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.