Frage von Sheldon, 27

Anklage zu Akten gelegt, nun doch Vorladung?

Hallo, es geht um folgendes, wir hatten unser Haus mit Hilfe eines Maklers verkauft, wenige Tage vor der Verjährungsfrist wurden wir verklagt, das wir Mängel verheimlicht hätten, was wir definitiv nicht getan haben!!! Wir konnten das auch alles wiederlegen, nach über 1 Jahr kam dann nichts mehr, hatten beim Gericht nachgefragt und es wurde uns gesagt das zu den Akten gelegt wurde. Kurz später erhielten wir von den Rechtsanwalt wieder ein Schreiben das wir innerhalb einer Frist die Mängel beseitigen sollen ansonsten verklagt werden. Da das Gericht uns sagte das der Fall zu den Akten gelegt wurden, dachten wir es wäre endlich vorbei. Nun haben wir eine Vorladung bekommen.

Wenn das Gericht nicht feststellen kann das hier arglistig getäuscht wurde und auch ein Gutachter dies nicht belegen konnte und der Fall eigentlich abgeschlossen ist. Müsste es dann nicht verjährt sein. Es kann doch nicht sein, das Jahr für Jahr immer wieder ein Schreiben von den Anwälten kommt. Die Hausübergabe ist nun schon über 2 Jahre her, es zehrt doch sehr an der Gesundheit der ganzen Familie so ein Prozess, irgendwann muss doch mal Schluss sein.

Nun haben wir Angst das wir trotz Unschuld bei der Aussage vor Gericht scheitern könnten, wenn wir nicht die richtigen Worte finden und der Ankläger ein unter Druck setzt. Ein Vertretung durch einen Rechtsanwalt ist für den Fall nicht vorgesehen, steht noch da.

Kann es sein das es einfach der nächste Schritt des Gerichts ist den sie gehen müssen, wenn sie von den Rechtsanwälten vom Ankläger erneut beauftragt werden zu klagen? Und sie nur von beiden Parteien einzeln, nochmal direkt anhören wollen und weisen dann die Klage ab wenn der Kläger es nicht eindeutig beweisen kann?

Antwort
von skyfly71, 12

Ich vermute, dass Du hier den strafrechtlichen Teil und den zivilrechtlichen Teil dieser Angelegenheit durcheinanderwürfelst und denkst, es wäre ein und dieselbe Sache. .Ist es aber nicht. Das eine ist ein Strafverfahren wegen Betruges. Und auch wenn dieses abgeschlossen wurde, kann der Käufer trotzdem noch auf dem zivilrechtlichen Wege Schadenersatz geltend machen. Denn nicht jedes "behumpsen" ist auch gleich eine Straftat. Trotzdem macht man sich schadenersatzpflichtig.

Um Dir individuelle und qualifizierte Antworten geben zu können, müsste man schon sehr viel genauer wissen, was da gelaufen ist.

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