Anhörung Jobcenter was reinschreiben?

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3 Antworten

Mit "20% abziehen" meinst du wohl "20 % als anrechnungsfreien Betrag".

Das ist nun mal so - bevor du Sozialleistungen in Anspruch nimmst, bist du verpflichtet, alle deine Einkommen zur Bedarfsdeckung heranzuziehen. Nur wenn das nicht reicht, erhält man ergänzend ALG II.

Du hast also ca 400 € Bafög, davon werden dir 80% angerechnet, also 320 € sowie das Kindergeld in Höhe von 188 €.

Damit hast du nach der Rechenweise des Jobcenters ein Einkommen von 520 € (+ den Freibetrag von 80€). 

Dein Bedarf besteht aus deiner Regelleistung (altersabhängig) und 1/3 der Miete.

Wenn du mehr Einkommen hast, als du für deinen Bedarf benötigst, dann wird der Teil des Kindergeldes, den du nicht "benötigst", deinen Eltern zugerechnet. Nicht dein Bafög oder dein Verdienst, aber das Kindergeld teilweise oder vollständig.

Außerdem hat das Amt noch nie deine Versicherungen bezahlt - außer Krankenversicherung.

Wenn du über deine Ausbildungseinrichtung nicht versichert bist, dann musst du mal über eine Familienversicherung nachdenken - die ist kostenlos.

Ich habe eher den Eindruck, deine Eltern haben früher mit ihrem bisschen Einkommen dich teilweise mitversorgt. Und dir dein Bafög gelassen.

Jetzt macht sich bei deinen Eltern bemerkbar,das du mehr Bafög bekommst.

Schon mal darüber nachgedacht, dass du zumindest dein Drittel Miete und einen Anteil Telefon oder auf jeden Fall Strom  an deine Eltern gibst?

Davon geht man bei der ALG II Berechnung aus - dass Kinder mit Einkommen ihre Kosten selbst decken.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

bei meinem Schreiben vom dd.mm.yyyy hatte ich Ihnen meinen BAföG-Bescheid angehängt. Dieser wurde wohl leider übersehen.Mein Vater ist Rentner und meine Mutter bezieht ALG II, weswegen es ihnen finanziell unmöglich ist, mich in puncto Fahrkarte, Versicherung, Miete etc. zu unterstützen. 

Ich hoffe, Sie prüfen meinen Sachverhalt erneut und wir können uns einigen. Gerne sende ich Ihnen alle gewünschten Unterlagen zu.

Mit freundlichen Grüßen,

Könnte dir das vielleicht weiterhelfen??

Liebe Grüße, Annika

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Also nochmal ganz: 

Ich mache eine schulische Ausbildung und die Schule kostet Geld. Mein Vater ist Rentner und meine Mutter alg2 Empfängerin. Früher habe ich 216€ BAföG bekommen und davon wurden vom Jobcenter 20% abgezogen, jedoch haben sie meinen miet- und heizungsanteil und meine Versicherung übernommen. Also früher hatte ich mehr als jetzt. Jetzt bekomme ich zwar 397€ BAföG, davon werden auch 20% abgezogen und dazu bezahlen sie nicht mehr meine kosten,also miete,heizung und Versicherung. Außerdem ziehen sie auch was von meinen eltern ab, weil ja eine Bedarfsgemeinschaft sind. Das heißt trotz der BAföG Erhöhung, habe ich jetzt weniger als vorher, aber das kann doch nicht stimmen oder? Habe ich denn auf irgendwas Anspruch? Mietzuschuss oder sonst was? oder liegen die beim Jobcenter falsch? Außerdem habe ich jetzt ein anhörungsbrief bekommen wo drin steht, das ich die letzten Monate Leistungen bekommen habe, wozu ich nicht berechtigt wäre und das ich das wissen müsste und denen nicht bescheid gesagt habe das ich mehr BAföG bekomme, obwohl ich denen den BAföG bescheid zugeschickt habe. Keine Ahnung was ich jetzt in die Anhörung rein schreibe. Man kann ankreuzen "Sachverhalt trifft zu" oder "möchte mich nicht äußern" oder " ich möchte mich äußern" ich weiß aber nicht was ich da rein schreiben soll. Soll ich schreiben " ich habe ihnen mein BAföG bescheid zu geschickt und es ihnen somit mitgeteilt. "Und dann will ich rein schreiben, das ich jetzt Fahrkarte, Schulgeld, Miete ,Versicherung usw zahlen müsste, und das zu viel ist, weil ich ja jetzt weniger habe als vorher, aber ich weiß nicht, wie ich das gut formulieren könnte

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