Frage von Tajoo, 232

Anhörung Bußgeld Bescheid wegen Unfall was tun?

Hallo, ich hatte am 25.06.2016 einen Unfall mit meinem PKW ( Smart fortwo!!), es kamen keine anderen zu schaden.(ich bin seit dem 10.05.2016 18 Jahre alt). Der Unfall ereignete sich aufgrund von Aquaplaning auf der Autobahn, erlaubt waren 120 ich bin schätzungsweise 95 gefahren eine Zeugin welche in einiger Entfernung hinter mir fuhr sagte ich sei ca. 80 KMh gefahren. Mein Smart drehte sich und ich prallte gegen die Mittelleitplanke. Ich fuhr davor auf der rechten spur und mich überholten noch mehrere Fahrzeuge welche deutlich schneller als ich unterwegs waren. Die Autobahn hatte an der Stelle eine leichte Senkung. Ich bekam am 1.08.2016 die Anhörung zu dem Bußgeldbescheid , welcher noch nicht ausgefüllt ist . Die Zeugen Aussage der Dame hinter mir war der Polizei noch nicht bekannte sie hatte sich privat mit mir in Verbindung gesetzt. Da ich in der Probezeit bin und mich das ganze einen Punkt kostet ist die Frage was ich jetzt machen kann..

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von TheGrow, Community-Experte für Recht, 49

Hallo Tajoo,

wenn ich richtig liege, lautet der Tatvorwurf wie folgt:

Sie fuhren in Anbetracht der besonderen örtlichen Straßen- oder Verkehrsverhältnisse mit nicht angepasster Geschwindigkeit. Es kam zum Unfall.

Das Du Deine Geschwindigkeit nicht den Straßenverhältnissen angepasst hast, dürfte wohl unstrittig sein, denn sonst währe nicht zum Unfall gekommen.

Allerdings handelt nur derjenige Ordnungswidrig, der vorsätzlich oder fahrlässig mit nicht angepasster Geschwindigkeit gefahren ist.

Fahrlässig handelt, wer eine pflichtwidrige Vernachlässigung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt unter gleichzeitiger Vorhersehbarkeit der Tatbestandsverwirklichung begeht.

Und hier könntest Du in dem Anhörungsbogen ansetzen. Du müsstest im Endeffekt darlegen, dass es keinen Grund für Dich gab, davon auszugehen, dass Dein Smart bereits bei 80 km/h aufschwimmt und den Kontakt zur Fahrbahn verliert, geschweige denn dass es für Dich vorherzusehen war, dass es zum aufschwimmen des Fahrzeuges kommt. Einer Gründe warum es für Dich keinen Anhaltspunkt für Aquaplaning gab, ist zudem der dass Dich zahlreiche andere Fahrzeuge mit erheblich höherer Geschwindigkeit überholt haben und ganz offensichtlich nicht mit dem Aquaplaning Probleme hatten.

An Deiner Stelle würde ich zudem in Erwägung ziehen, die Begründung nicht selbst zu verfassen, sondern einen Rechtsanwalt damit betrauen, der weiß, welche Begründungen anerkannt und welche eben nicht anerkannt war.

Wenn ich mich nicht irre, kostet ein Anwalt für das Aufsetzen solch eines Schriftstückes keine 100,00 Euro.

Der Bußgeldbescheid der auf Dich zukommen würde, sieht laut bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog wie folgt aus:

********************************************************************* 

Tatbestandsnummer: 103602

Tatvorwurf; Sie fuhren in Anbetracht der besonderen örtlichen Straßen- oder Verkehrsverhältnisse mit nicht angepasster Geschwindigkeit.  Es kam zum Unfall.

Ordnungswidrigkeit gem.:  § 3 Abs. 1, § 1 Abs. 2, § 49 StVO; § 24 StVG; 8.1 BKat;  § 3 Abs. 3 BKatV; § 19 OWiG 

Bußgeld: 145,00 Euro plus 28,50 Euro an Verwaltungsgebühren

Punkte: 1

Fahrverbot: Nein

A - Verstoß

*********************************************************************

Der A - Verstoß hätte für Dich zur Folge:

  • dass sich die Probezeit um zwei Jahre verlängert und
  • dass ein kostenpflichtiges (bis 400 €) Aufbauseminar angeordnet wird.

Ich denke, in Anbetracht der doch recht erheblichen möglichen Folgen, währe das Geld für einen Anwalt gut angelegt.

Schöne Grüße
TheGrow

Kommentar von Tajoo ,

Hallo, erstmal danke für die Klasse Antwort !

Meine Anhörung zum Bußgeldbescheid sieht wie von dir beschrieben aus --allerdings ohne die Information über das Bußgeld oder die Punkte ?!--. Ich werde nun auch den Schritt zu einem Anwalt machen da es das Geld auf alle Fälle Wert zu sein scheint. 

Gruß Tajoo

Kommentar von TheGrow ,

Im Anhörungsbogen werden nie die möglichen Folgen angeführt und das aus einfachen Grund.

Bei der Angabe der Höhe des Bußgeldes handelt es sich um den sogenannten Regelsatz, der bei fahrlässiger Begehung zu verhängen ist. Von diesem Regelsatz kann je nachdem wie Du Dich im Anhörungsbogen äußerst abgewichen werden.

Bei Vorsätzlicher Tatbegehung ist der Regelsatz des Bußgeldes zu verdoppeln. Würdest Du Dich z.B. im Anhörungsbogen dahingehend äußern, dass Du absichtlich so schnell gefahren bist und Du das Risiko bewusst in Kauf genommen hast, dass was passiert, würde das Bußgeld nicht 145,00 Euro, sondern doppelt so viel, nämlich 290,00 Euro betragen.

Andersrum, kann das Bußgeld auch gemindert werden, wenn die Höhe des Bußgeldes aufgrund Deiner wirtschaftlichen Lage/finanziellen Situation eine besondere Härte darstellen würde.

Aber wie der Name Regelsatz schon sagt, wird in der Regel das Bußgeld in der Höhe des im bundeseinheitlichen Tatbestandkataloges angeführten Regelsatzes festgesetzt.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Recht, 76

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen beziehen sich IMMER auf die zulässige HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT.

Das heißt noch lange nicht, dass du immer so schnell fahren darfst. Offensichtlich war deine Geschwindigkeit nicht der Witterungslage angepasst. 

Alleine die Tatsache, dass es zum Unfall kam, zeigt ja, dass du zu schnell warst.

Da nützt auch die laienhafte Aussage einer Zeugin nichts.

Kommentar von Tajoo ,

Mal als frage komme ich aus der Sache irgendwie raus ohne Punkt ?

Kommentar von DerHans ,

Das kann dir hier niemand sagen. Auch wenn du meinst, es wäre niemand geschädigt worden, wirst du dich wundern, was es kostet, die Leitplanke wieder zu richten.

Kommentar von Tajoo ,

So übrigens bin raus aus der Sache 35 Euro verwarngeld

Antwort
von DerDudude, 54

Wie genau lautet die Anschuldigung? Das sollte irgendwo in den Unterlagen, die dir geschickt wurden, vermerkt sein.

Wenn du einen Punkt kassierst innerhalb der Probezeit wirst du automatisch dazu aufgefordert in den nächsten X Monaten einem Aufbauseminar beizuwohnen, was je nach Fahrschule 300-500€ kostet, da du ansonsten deinen Führerschein abgeben musst.

Wenn du das Bußgeld bezahlst, gestehst du deine Schuld damit einhergehend ein und musst, wie erwähnt, das Aufbauseminar besuchen.

Demnach solltest du deine Eltern (Ich gehe davon aus, dass du noch bei deinen Eltern mitversichert bist in allen Belangen) bitten, dass sie mal in den Versicherungsunterlagen schauen sollen, ob eine (Verkehrs-) Rechtschutzversicherung teil der enthaltenen Leistungen sind.

Wenn dies der Fall ist, empfehle ich die Unterlagen einem Anwalt für Verkehrsrecht zu übergeben, um einen eventuell gerechtfertigten Widerspruch einzulegen. Das immer mit dem Hintergedanken, dass du ansonsten deine Schuld mit der Zahlung des Bußgeldes eingestehst und im Anschluss keine Möglichkeit mehr hast, das Aufbauseminar abzuwenden.

Wenn du keinen Rechtsschutz hast (Schau aber unbedingt in den Versicherungsunterlagen nach!), dann sollte man abwägen, ob sich ein Einschalten der Rechtsunterstützung lohnt, da Anwälte schnell teuer werden und es sich u.U. für 300-500€ nicht lohnt. Nebeneffekt beim Aufbauseminar: Probezeitverlängerung um 2 Jahre.

Die Sache mit dem Rechtsschutz empfehle ich aus dem Grund, da es mir kurz nach meinem 18. ebenfalls so ging, dass ich einen, nicht ganz selbstverschuldeten Unfall hatte, aber das Bußgeld einfach bezahlt habe, um "die Sache aus der Welt zu haben" und die Polizisten am Unfallort meinten, "es würde nichts weiter passieren".

Beides entpuppte sich dann als falsch und einen Monat nach dem Bezahlen des Bußgeldes kam dann die Aufforderung zum Aufbauseminar ins Haus geflattert. Laut eines befreundeten Anwalts konnte ich ab dem Moment aber nichts mehr ändern, weil ich meine Schuld mit dem Bezahlen bereits eingestanden hatte.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Bei einem Verkehrsunfall bei dem eine Leitplanke beschädigt wurde verhindert auch kein Anwalt den Punkt... Fakt ist: Die Geschwindigkeit war nicht angepasst. Wäre sie angepasst gewesen hätte es keinen Unfall gegeben.

Kommentar von Tajoo ,

Selbst ohne Anwalt bin ich mit einem verwarngeld davon gekommen ;)

Kommentar von DerDudude ,

Sehr schön. Glückwunsch. :)

Antwort
von henzy71, 77

du kannst den Bogen ausfüllen, musst du aber nicht. Vor allem dann nicht, wenn du den Verstoß zugibst und du kannst leider nicht anders als es zuzugeben. Du bist nicht den Wetterbedingungen angemessen gefahren - dein Aquaplaning hat dich überführt. Daher "schuldig im Sinne der Anklage"

Das einzige was du jetzt machen kannst ist abwarten und Tee trinken.

Gruß

Henzy

Antwort
von Chefelektriker, 102

Du mußt der Witterung angepasst fahren, da sind in Deinem Fall auch 95kmh zu schnell gewesen, egal wieviel erlaubt war.Den Wisch ausfüllen hinschicken und hoffen, das Du kein Fahrverbot bekommst.

Antwort
von berieger, 74

Am besten du bist ehrlich und schilderst alles so wie es dir vorkam, nicht wie es Andere dir einreden. Wenn du wegen Aquaplaning die Kontrolle über dein FZG verloren hast ist das dein Fahrfehler nicht von Anderen, oder dem Regen oder der Autobahn. Füge nichts hinzu aber lasse auch nichts weg, denn wenn da Zeugen sind die das anders darstellen dann stehst du als Lügner da. Es kann sein dass es vors Gericht geht. Das solltest du aber unbedingt vermeiden zumal es nur Sachschaden gab. Wenn du also mit ner Geldstrafe wegkommst ist dass das kleinere Übel und akzeptiere das. Wenn du Glück hast lassen sie dir deinen FS, wenn nicht dauert es eben länger. Mein guter Rat.

Antwort
von Dotter1981, 88

Tut mir leid dir das zu sagen, aber du kannst nicht dem Wetter angemessen gefahren sein. Sonst wäre nichts passiert. Sind die Reifen in Ordnung, oder könnten die die Ursache gewesen sein?

Kommentar von Tajoo ,

Reifen waren ok lag halt am Fahrzeug aufgrund des Gewichtes und der Reifengröße 

Kommentar von user8787 ,

Wenn du das weißt, warum hast du deine Fahrweise nicht darauf abgestimmt? 

Diese Frage könnte aufkommen....

Kommentar von Dotter1981 ,

Stimmte der Luftdruck in den Reifen?

Kommentar von RubberDuck1972 ,

Ganz einfach: Der Fragesteller blieb aus Vorsicht deutlich unter der erlaubten Geschwindigkeit und hielt die gefahrene Geschwindigkeit für angemessen. :)

Kommentar von Messkreisfehler ,

Und selbst dann ist es ein Verstoss gegen § 3 StvO

§ 3
Geschwindigkeit

(1) Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird....

Kommentar von Antitroll1234 ,

Der Fragesteller blieb aus Vorsicht deutlich unter der erlaubten Geschwindigkeit und hielt die gefahrene Geschwindigkeit für angemessen.

Die mag er ja für angemessen gehalten haben, war die Geschwindigkeit aber nicht für den Fragesteller und dessen Fahrzeug.

Irgendwie ignorierst Du ganz tapfer das ein Unfall dadurch passiert ist.

Antwort
von Medienbaer, 104

So komisch das klingt: Zur Polizei gehen und dort fragen! Die kennen sich mit Bußgeldbescheiden am besten aus.

Antwort
von Messkreisfehler, 101

Auch die Aussage der hinter dir gefahrenen Frau wird dich vor dem Punkt nicht bewahren.

Wenn Du auf Grund von Aquaplaning einen Unfall baust geht die Polizei logischerweise davon aus, dass deine Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen nicht angepasst war. Wärst Du langsamer gefahren wäre es nicht zu Aquaplaning gekommen.

Da bringt dir auch die Aussage, dass andere Fahrzeuge schneller waren nichts.

Kommentar von RubberDuck1972 ,

Woher soll ein Fahranfänger denn die Geschwindigkeit kennen, bei der sein Auto ausbricht? - Besonders bei so einer kleinen Schleuder, wie dem Smart? - Gibt es Empfehlungen vom Hersteller?

Ein guter (Fach-) Anwalt kann den Fragesteller sicher da raus boxen, selbst wenn es bissel Geld kostet. Besonders mit der Zeugin, deren Auto ja auch nicht die Leitplanke geküsst hat.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Unwissenheit hat noch nie vor Strafe geschützt.

Kein noch so guter Anwalt boxt einen bei einer so klaren Sachlage raus.

Kommentar von RubberDuck1972 ,

Warum redest du von einer "klaren Sachlage"? - Aus der Frage geht noch nichtmal hervor, wann und wo das passiert ist und du erlaubst dir schon ein Urteil.

Warst du dabei? Kennst du die Straßenverhältnisse zum Zeitpunkt den Unfalls?

Kommentar von Messkreisfehler ,

Die Straßenverhältnisse sind vollkommen irrelevant. Fakt ist: Bei angepasster Geschwindigkeit wäre kein Aquaplaning aufgetreten. Das ist gängige Rechtsprechung.

Kommentar von RubberDuck1972 ,

Quelle der Rechtsprechung (Gerichtsurteile)?

Wenn die Straßenverhältnisse irrelevant wären, gäbe es solche Begrifflichkeiten wie "angepasste Geschwindigkeit" nicht.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Alleine die Wetterlage, Verkehrsaufkommen, Unfallstellen, etc begründen den Begriff der "nicht angepasste Geschwindigkeit", Urteile findest massenhaft innerhalb weniger Sekunden selbst...

Kommentar von RubberDuck1972 ,

Wenn ich nach einer Quellenangabe frage, heißt das nicht, dass ich danach suchen will. Du musst deine Behauptungen beweisen, sonst sind sie nichts wert.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Nö, warum sollte ich die Wahrheit beweisen? Im Umkehrschluss könnte ich ja genau so gut Belege von dir fordern. Was ich liefere sind zudem keine "Behauptungen" sondern Fakten die allgemein bekannt sind. Nur weil irgendjeman Unsinn von sich gibt muss derjenige der die Fakten nennt noch lange keine "Beweise" für seine Fakten nennen. Es ist aber schon erstaunlich, dass hier so ziemlich jeder anderer Meinung bist als Du. Fährst Du auch auf der Autbahn und denkst bei der Radiodurchsage "Achtung auf der Autobahn kommt ihnen ein Geisterfahrer entgegen" - "Einer? Hunderte!"?

Kommentar von RubberDuck1972 ,

Ohne Quellenangabe ist es nur Blabla. Ich lass mich ja gerne eines besseren belehren. - Aber jeder ist ein Einzelfall. 

Über die, die mit einem Anwalt und der richtigen Argumentation um einen Punkt, Bußgeld oder Fahrverbot herum gekommen sind, findet man im WWW nichts, das wird auch wenig publiziert.

Hier wird dem Fragesteller geraten, einfach alles über sich ergehen zu lassen; das ist nicht in jedem Fall richtig.

Kommentar von DerHans ,

@ Gummiente

was verstehst du denn unter Aquaplaning. das kommt nun mal bei einer Regenwetterlage in Frage. Wenn die Geschwindigkeit angepasst gewesen wäre, hätte es keinen Unfall gegeben.

Kommentar von RubberDuck1972 ,

Für mich zu pauschal.

Wie würdest du argumentieren, wenn´s dich betreffen würde?

Kommentar von Antitroll1234 ,

Wie würdest du argumentieren, wenn´s dich betreffen würde?

Gar nicht, was willst Du argumentieren wenn Du wegen Aquaplaning die Kontrolle über dein Fahrzeug verlierst ?

Da wäre ich heilfroh wenn niemand anderer durch mich verletzt wurde und ich letztendlich mit dem Schrecken davon komme.

Fehler passieren jedem, das Wichtigste ist das man aus den Fehlern lernt.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Vollkommen unerheblich ob es für dich zu pauschal ist oder nicht, das ist die Rechtslage.

Wie ich argumentieren würde? Den Verstoss zugeben, Bußgeld bezahlen und gut ist.

Kommentar von Antitroll1234 ,

- Aus der Frage geht noch nichtmal hervor, wann und wo das passiert ist und du erlaubst dir schon ein Urteil.

Die Uhrzeit spielt keine Rolle und wo es passiert ist steht in der Frage: Auf der Autobahn

Kennst du die Straßenverhältnisse zum Zeitpunkt den Unfalls?

Lt. Fragesteller Aquaplaning daher wird es wohl nass gewesen sein, dazu die für den Fragesteller unangepasste Geschwindigkeit welche dazu führte das das Fahrzeug ausbrach.

Da spielt es auch keine Rolle wenn andere Fahrzeuge aufgrund ihrer Eigenschaft schneller fahren können ohne auszubrechen als der Fragesteller.

Kommentar von DerHans ,

Genau deswegen zahlen Fahranfänger ja auch höhere Versicherungsprämien.

Ich hätte überhaupt nichts dagegen, wenn für diesen Personenkreis die Motorisierung begrenzt würde.

Kommentar von Tajoo ,

Wie komm ich drum rum ist die wichtigste Frage 

Kommentar von Antitroll1234 ,

Drum rum wirst Du gar nicht kommen.

Es ist ein Unfall aufgrund nichtangepasster Geschwindigkeit geschehen und deine Personalien sind bekannt.

Informiere deine Kfz-Haftpflicht wenn noch nicht geschehen denn Kosten werden wahrscheinlich auf dich zukommen bezgl. der Leitplanke.

Kommentar von Tajoo ,

Und die Kosten für die Leitplanke geht es nicht es geht um den Punkt und dem aufbauseminar 

Kommentar von Messkreisfehler ,

Der Punkt ist so sicher wie das Amen in der Kirche.




§ 3
Geschwindigkeit



(1) Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das
Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere
den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den
persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung
anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen
weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn
nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Es darf nur so
schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke
gehalten werden kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort
entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so
langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der
übersehbaren Strecke gehalten werden kann.







Gegen den Paragraphen hast Du klar verstossen.


Kommentar von Antitroll1234 ,

Ja schon klar das es dir darum auch geht, aber auch da kommst Du nicht drum herum.

Sei froh das nichts weiter passiert ist, gerade auf der Autobahn gehen solche Unfälle schnell tödlich aus.

Wichtigste ist, dass Du daraus lernst und in Zukunft Respekt vor diesen Wetterverhältnissen hast.

Kommentar von RubberDuck1972 ,

Und ich hätte nichts dagegen, wenn Autofahrer - wie in Amiland - alle zwei Jahre auf ihre Fahrtüchtigkeit untersucht werden würden. - Dann würden weniger Rentner in Schaufenster und durch Menschenmengen brettern.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Grade eben schiebst Du den Unfall noch auf fehlende Erfahrung weil der Fragant Fahranfänger ist und jetzt willste schon Leute mit rund 50 Jahren Fahrpraxis an den Pranger stellen, bisschen widersprüchlich....

Kommentar von RubberDuck1972 ,

Ich wünschte, dass jeder Autofahrer/Verkehrsteilnehmer unbesehen des Alters regelmäßig auf Fahrtüchtigkeit untersucht wird. Aber bei dir habe ich wohl den wunden Punkt getroffen.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Nö, absolut nicht. Deine Aussage war nur widersprüchlich.

Kommentar von Antitroll1234 ,

Und ich hätte nichts dagegen, wenn Autofahrer - wie in Amiland - alle zwei Jahre auf ihre Fahrtüchtigkeit untersucht werden würden

...da hätte ich auch nichts dagegen, aber grundsätzlich jeder Fahrerlaubnisbesitzer jeden Alters.

Aber ändert ja alles nichts an der hier gestellten Frage ;-)

Antwort
von BenniXYZ, 28

Also natürlich kamen andere zu Schaden. Wer soll die Leitplanke reparieren? Hoffentlich hast du das deiner KFZ Haftpflichtversicherung gemeldet. Weil ja die Polizei Bescheid weiß. Um den Punkt wirst du nicht drum rum kommen.

Antwort
von RubberDuck1972, 96

Was wird dir vorgeworfen (das steht im Bescheid)?

Kommentar von Tajoo ,

Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit - Nässe 

Kommentar von RubberDuck1972 ,

Rede mal mit der Zeugin, ob sie für dich aussagen würde und geh zum Rechtsanwalt.

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