Frage von thantophobia1, 60

Angstzustände vor Schlafengehen und Heulkrämpfe mitten in der Nacht?

Ich bin eigentlich kein ängstlicher Mensch, der auch selten schlecht drauf ist und heulen tue ich eigentlich auch nie. Aber abends ist es oft so, dass ich auf einmal (ganz unbegründet) Angst bekomme. Ich stelle mir (meistens dann, wenn ich gerade dabei bin, einzuschlafen) die unrealistischten Dinge vor, wie mich jemand umbringen könnte und schaffe es dann gar nicht mehr, richtig einzuschlafen. Manchmal liege ich einfach nur stundenlang wach, da ich die Gedanken nicht aus dem Kopf bekomme. Wenn ich dann endlich schlafe, passiert es oft, dass ich mitten in der Nacht weinend aufwache und mich nicht mehr daran erinnern kann, was ich geträumt habe, ich kann einfach nicht mehr aufhören zu heulen. Weiß jemand von euch, was mir fehlen könnte? Oder was ich machen sollte? Das Ganze lässt mich wirklich furchtbar an mir selbst zweifeln und ich fühle mich meistens echt wie eine 5-jährige, weshalb ich es sehr nett fände, wenn blöde Kommentare weggelassen werden.

Antwort
von Feldspatz, 32

Hi, ich hatte eine Phase in der mir das auch passiert ist. Ich war da grad etwas erschöpft und an der Grenze. Vielleicht solltest du mal runterfahren und dich wieder mal richtig erholen?

Es kann aber auch sein, dass alte Aengste auftauchen, die bearbeitet sein wollen. Dann holst du dir am besten für eine Weile Hilfe bei einem Psychologen/in. Kann sehr interessant und hilfreich sein. Es ist schwierig, das selber zu bearbeiten. Du weisst ja, dass die Ängste "komisch" sind, aber du weisst nicht, was deren Ursache ist.

Antwort
von MissViola, 21

Ich habe lange unter Panikattacken gelitten, meist direkt nach dem aufstehn in der Früh. Mir ging es besser indem ich mir Rituale geschaffen habe, auf die ich mich freue und mich immer darauf konzentriere. Ein warmes Bad vorm schlafen gehen oder eine halbe Stunde PC spielen z.B. Sodass du vielleicht nicht schon am Nachmittag ans schlafen gehen denkst und wie schlimm es werden könnte, sondern davor noch ein schönes Ritual für dich schaffst um positv gestimmt zu sein.

Oder versuche eine "Fantasiereise" wenn du schlafen gehst, versuche jeden Abend sie zu besuchen und deine Zeit bis zum Einschlafen in ihr zu leben. Stell dir richtig jedes Detail vor z.B. welche Farbe hat der Himmel, ist es kühl, gehst du spazieren, redest du mit jemanden, usw

Wenn du selber nichts daran verbessern kannst würde ich zum Artzt gehen! 

Viel Erfolg und alles Gute! :-)

Antwort
von Tim16796, 19

Hm ich kann dir beibringen wie du dich an deine Träume erinnern kannst und sie sogar steuern oder erzeugen kannst.

Hast du angst vor den träumen oder das in der Realität etwas passieren könnte?

Antwort
von stonitsch, 10

Hi thantophobia1,es könnte eine Depression plus eine Angsterkrankung dahinterstecken.Besonders das "Gedankenkreisen" und die Tränenergüsse weisen doch auf eine pathologische Verstimmung hin.Bitte auch einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie konsultieren.Es gibt da gute psychopharmakologische Therapien,die oft bis zum Wirkungsbeginn bis zu 3 Wochen genommen werden sollten.Gute Besserung und LG Sto

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