Frage von Marina1945, 115

Angstzustände tod?

Ich habe diese Angst schon seit ich ca 6 bin....Mittlerweile bin ich 38 und seit ich vor 7 Wochen mit rtw ins kh kam wegen bluthochdruck ist die Angst vermehrt da....Sie frisst mich auf....Ich war bei einer Psychologin zweimal Therapie geht bald los....Was kann man noch gegen diese Angst machen?

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Antwort
von RobertMcGee, 18

Man kann sich intensiv mit dem Tod auseinandersetzen, Bücher darüber lesen und mit Anderen darüber reden. 

Hab neulich durch Zufall dieses Buch in die Hand bekommen, etwas ähnliches könnte dir vielleicht auch helfen https://www.socialnet.de/rezensionen/8848.php

Du könntest dich mit dem Bewusstsein als solches auseinandersetzen, eine Vorstellung davon bekommen wie es aufgebaut ist und nach welchen Regeln es funktioniert. Grade die Psychologie- und Philosophiezweige, die sich mit dem Bewusstsein auseinandersetzen sind dafür ideal. Das macht es leichter, den Tod zu verstehen und ihn irgendwann auch emotional zu akzeptieren, ebenso das Sterben.

Antwort
von huldave, 19

Lass dir von einem Psychiater ein Bedarfsmedikament verschreiben, dass du dann einnimmst, wenn du Angstpitzen hast. Ansonsten Therapie, sich einfach mal mit der Thematik auseinander setzen.
Selbsthilfegruppe sind auch nicht schlecht.
Alles Gute

Kommentar von huldave ,

So wie du das beschreibst, hast du eine Angststörung, die auch schon diagnostiziert wurde, deshalb die Therapie. Das ist behandelbar u D für dich wird dann das Leben auch leichter. Geh offen damit um, auch dir gegenüber, das ist eine Krankheit wie jede andere. und auch das ist in den Griff zu bekommen.

Antwort
von tigerlill, 37

Vlt einen stationären Aufenthalt. Wo du auf Menschen triffst die die gleichen Symptome,Erkrankung haben. Nimmst du sonst Medikamente?

Antwort
von michi57319, 49

Tief atmen und sich entspannen.

Hast du Angst vor dem Tod, oder Angst vor dem Sterben?

Kommentar von Marina1945 ,

Es ist wohl die Angst plötzlich nicht mehr da zu sein auch mein Kind alleine zu lassen....Ich konnte das früher nach kurzer Zeit wegschieben....Seit der Fahrt im rtw ist es sehr schlimm....Ich nehme seit 2 Wochen auch citalopram. Danke für deine Antwort und das Interesse michi 57319

Kommentar von michi57319 ,

Solche Erlebnisse sind einschneidend. Sie führen uns unsere eigene Endlichkeit vor Augen. Das verursacht Angst, das ist ganz natürlich, weil ja kaum einer von uns ohne Verantwortung für andere und Lebenswillen ist.

Kommentar von Marina1945 ,

Ja aber es schränkt mich sehr im Alltag ein......Es ist ein beklemmendes Gefühl...

Kommentar von michi57319 ,

Ich weiß Marina. Es ist schwer, einfach weiter zu machen, wenn dieses Gefühl ständig unterschwellig schwelt. Du hast aber so weit alles richtig gemacht und hast dir Hilfe geholt. Auch wenn das jetzt erst mal noch nicht akut das Problem löst, auf längere Sicht kann es das bestimmt. Glaube-Liebe-Hoffnung-Vertrauen, auf diesen Säulen sollte das Leben fußen. Fällt eine Säule weg, tragen immer noch die anderen.

Kommentar von Marina1945 ,

Vielen Dank....Es hilft ein bisschen mit anderen darüber zu "reden".

Kommentar von Marina1945 ,

Ob hypnose da helfen kann?

Kommentar von michi57319 ,

Sprüche wirken ja meist abgedroschen, bis man den Wert dahinter erkennt, wenn man in einer bestimmten Situation steckt.

"Geteiltes Leid ist halbes Leid" ist einer davon.

Reden, schreiben, sich mitteilen, macht das Herz etwas leichter. Weil man spüren kann, daß man nicht alleine ist und daß es Menschen gibt, die mitfühlend bis helfend da sind.

Einfach nur da zu sein habe ich schon viele Male in meinem Leben als sehr hilfreich und helfend empfunden. Es gibt Halt, wo man sich haltlos und verloren fühlt.

Wenn wir teilen, muß es nicht immer das Gute sein. Auch das Schlechte darf geteilt werden, damit es erträglich wird. Es finden sich immer Menschen, die auch das Schlechte mittragen können.

Ich wünsche dir eine gute Nacht. Schlaf gut und träum nur Schönes.

Wir haben uns überschnitten. Daher noch ein Nachsatz:

Versuche es zunächst einmal damit, dir ganz bewußt klar zu machen, woher diese Ängste rühren.


Kommentar von Marina1945 ,

Danke ich wünsche dir auch eine gute Nacht.  Ich denke ich weiß woher es kommt. Danke nochmal 

Antwort
von princecoffee, 33

.......dir darüber im klaren sein, dass du bereits seit 32 jahren in angst vor dem sterben lebst. wäre mal so langsam an der zeit dich damit abzufinden, dass du lebst..

und bluthochdruck....naja...ein volksleiden. besonders dann, wenn man deutlich übergewichtig ist.....biste das? dann wird es an der zeit sein, was dagegen zu unternehmen. ansonsten solltest du deine gedanken über'n tod, in gedanken zu chronischen erkrankungen wandeln..

Antwort
von JustMe43, 10

hey

ich glaube du hast panik attacken..zumindest so wie du es beschreibst...

du hast die angst schon ewig....und die fahrt ins kkh hat wahrscheinlich jetzt noch diese "todesangst" ausgelöst...ich weis nicht...aber hast du ständig und immer angst...oder hast du auch angstfreie phasen??

Kommentar von Marina1945 ,

Meist kommt es abends

Kommentar von JustMe43 ,

also wenn du ruhe hast....versuch dich von vornherein abzulenken...ich habs ne weile mit "ist mir egal dann sterb ich eben "geschafft...bis es wieder heftiger wurde mittlerweile bin ich relativ gut auf Medikamente eingestellt die nicht in meinen alltag eingreifen...selbst ein schlafanstoßend und durchschlaf mittel habe ich jetzt....setzt dich mit einem Psychiater zusammen...geh hin  lass dich nich abwimmeln warte eben...zeig das es dir ernst ist....dann wird dir auch geholfen....so war es bei mir zumindest

Antwort
von Kosova27, 38

Du hast vor dem Tod Angst? Kannst du sagen warum? Weil du denkst danach ist nichts mehr sprich du existierst nicht ?

Kommentar von Marina1945 ,

Die Angst weg zu sein....Kann man schwer beschreiben

Antwort
von Arlon, 19

Der Tod ist unausweichlich. Man muß wissen, dass er irgendwann eintreten wird, aber sich ständig darüber Gedanken zu machen ist sinnlos. Jetzt lebst du. Irgendwann stirbst du. Das ist der Lauf der Dinge. Ob du davor Angst hast oder nicht, spielt gar keine Rolle. Irgendwann habe ich mal gelesen: Mit dem Tod habe ich nichts zutun. Solange ich hier bin kommt er nicht, und wenn er kommt, bin ich nicht mehr hier.

Kommentar von Marina1945 ,

Ich versuche ja nicht daran zu denken die Angst kommt plötzlich

Kommentar von Arlon ,

Wie gesagt. Es ist egal, ob du dein Leben in Angst verbringst oder nicht. Er wird kommen. Probiers doch mal mit Lorazepam. Das hilft bei generalisierter Angst besser als Citalopram.

Kommentar von Marina1945 ,

Der psychiater will Dienstag mit mir klären ob wir das citalopram weiter versuchen oder was anderes. Nehme es auch erst 2 Wochen 

Antwort
von comhb3mpqy, 7

Darf ich fragen, ob Sie an ein Leben nach dem Tod glauben? Denn wenn Sie das tun, wovor haben Sie dann angst? Ich kann Ihnen Gründe geben, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben, wenn Sie möchten.

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