Frage von ladybump, 49

Angstzustände beim Meditieren?

Hallo :) Ich meditiere seit einiger Zeit mit Hilfe einer App und habe bis vor einer Woche auch nur positive Erfahrungen damit gemacht. Aber seit einigen Tagen ist es so, dass ich mich beim Meditieren kein bisschen entspannen kann, mich sogar noch stärker an/verspanne als vor der Meditation. Ausgelöst wird es dadurch, wenn ich versuche tief zu atmen und mich auf meine Körpermitte konzentrieren will. Dann steigt Angst in mir auf und ich will mich jedes Mal am liebsten zu einer Kugel zusammenrollen, so unangenehm ist es mir. Es hilft auch nichts, wenn ich versuche "sanft" mit dem Gefühl umzugehen und es "einfach nur zu betrachten". Ich würde echt gerne wieder unbeschwert meditieren können. Vielen Dank schon mal im Voraus :)

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Angst, 16

Hallo Ladybump,

das kommt vor, wenn etwas in Dir bisher keinen Raum hatte. Dein Inneres spürt nun, dass Du Dich entspannt hast und meint, es sei an der Zeit, sich zu zeigen, damit Du Dich dem widmen kannst. Passiert auch z. B. bei Autogenem Training und anderen Entspannungstechniken, dass sich plötzlich etwas bemerkbar macht und man z. B. anfängt, plötzlich und unerwartet zu weinen, wenn sich etwas in einem löst.

Wenn Du es ignorierst, wird es sich an anderer Stelle bemerkbar machen, frei nach dem Motto: "Und die Seele sagte zum Körper: geh du voraus, auf mich hört unser Mensch nicht." Und das kann zu Krankheiten führen.

Deshalb halte ich es für besser, sich dem zu stellen, auch wenn es erstmal unangenehm ist. Gehe bitte wieder in die Meditation und wenn das Gefühl auftaucht, begrüße es und frage es, was es Dir mitteilen möchte. Mache dies so lange, bis eine Antwort kommt. Dann kannst Du entsprechend damit umgehen und hast es auf Dauer gelöst. Danach kannst Du wieder unbeschwert meditieren ohne Gefahr zu laufen, etwas 'verdrängt' oder 'verschleppt' zu haben.

Alles Liebe und Gute für Dich

Buddhishi

PS: Wenn Du es nicht allein hinkriegst, buche mal eine Stunde bei einem erfahrenen/r Dozenten/in für Entspannungstechniken.

Kommentar von Buddhishi ,

Ich habe noch etwas vergessen: falls die App mit Text/Musik läuft, meditiere lieber ohne sie, da man nie weiß, ob die nicht mit Subliminals unterlegt sind.

Antwort
von Atoris, 4

Wieder? Unbeschwert wieder meditieren?

Also machst du das schon länger?

Ich würde sagen das es eher so ist das du versuchst es wieder einmal und wieder zu versuchen?

Also eine Meditation führt zu den verschiedensten Erkennungen wenn es erfolgreich ausgeführt wird.

Erfolgreich wird diese bei vielen erst im fortnehmenden Alter gelingen.

Warum? Weil der Körper schwächer wird.

Der Geist der vom Körper geschützt ist. Ist eine eigene Substanz.

Wohl möglich auch die einzige Die, aus der du bestehst.

Welche regeln sich dein Körper auseinanderzusetzen hat und unter welchen fiktiven Eigenschaften dieser steht kommt auf dein eingesaugtes Weltbild an.

Eingesaugte Einflüsse von außerhalb durch Augen Ohren Ernährung etc und der Funktion die es unterliegt. 

Es ist ein schwieriges Thema vor allem in der heutigen Zeit wo immer mehr Menschen davon zugeneigt sind da Sie durch das Netz lernen können.

Also dein Körper ist ein kompliziertes Organ. Deine Geistigen Einflüsse sind ausschlaggebend welche Erfolge du in der festen Welt erzielst. 

Ein Geist und der feste Körper sind notwendig für das Leben hier.

Man erkennt das beides was anderes ist wenn man es zum beispiel bei einer selbst herbeigeführten Schlafparalyse erfährt. 

Viele Interpretationen führen einen in die Irrwege und man gibt auf und lernt sich niemals selber richtig kennen.

Eine App oder Medien bezogene Anleitungen dürfen niemals 100% ausgeführte zu nachahmende Wege bieten. Sondern lediglich zur Erklärung der Funktion des eigenen Körpers. 

Die Praktiken müssen also auf deine Art stattfinden. Wenn du dich zusammengegrault fühlst dann war die Art und Weiße der Meditation erfolglos. 

Denn du erlebst jede Nacht eine die im Schlafzustand deine völlige Entspannung herbeiführt und eine Regeneration deines Körpers bewilligt.

Also versuche es nicht zu erzwingen. Gib dir dafür Zeit.

Am besten alle 3 Tage ein versuch. Du findest über Meditationen in Google unter "Schlafparalyse herbeiführen/einleiten; oder Astrale reißen" Sehr gezielte Übungen die über die Meditation gehen. 

Schau dir Meditationsvideos von Uwe Borchners in Youtube. Fang nochmal von vorne an. 

Bei weiteren Fragen einfach gerne melden! 

Gruß

Antwort
von Sandy200, 11

Ich weiß nur, wenn man im Trance Zustand ist, können Gefühle aufkommen die du nicht willst. Man geratet sozusagen in Selbsthypnose und wenn du dabei Meditation Musik hörst die für dein Unterbewusstsein als negativ Eigestuft wird, dass du dann Angst bekommst. 

Es kann aber auch sein, dass du nicht wirklich entspannt genug warst und noch in Gedanken versunken warst.

Ich kenne mich nicht wirklich gut damit aus. Es ist nur eine Vermutung. :)

LG

Sandy

Antwort
von Louisianaa, 16

Versuche vielleicht deine Meditations-Stellung zu ändern. Oder lege eine Pause ein mit dem meditieren.

Antwort
von purushajan, 3

diese gefühle entstehen durch die vorherige entspannung in der meditation, denn durch entspannung lösen sich verspannungen im nervensystem auf, die durch zu starke erlebnisse in der vergangenheit entstanden sind. was du am besten machen kannst:

spüre in deinen körper hinein und suche die stelle, aus der die angst aufsteigt. irgendwo in deinem nervensystem ist diese verspannung gespeichert, die sich jetzt auflöst und in angst ausdrückt. also muss es in deinem körper eine stelle geben, die sich anders anfühlt als sonst, vielleicht ein schmerz oder druckgefühl, vielleicht ein stechen oder kribbeln oder pulsen, oder auch ein besonders starker bewegungsimpuls, dass du dich plötzlich schütteln oder kratzen oder deine sitzposition ändern oder aufstehen willst oder etwas ähnliches.

wenn du diese stelle gefunden hast, lass deine aufmerksamkeit darauf ruhen und beobachte, wie sich dadurch das körperliche gefühl und auch die angst langsam verändern. das ist die einfachste methode, mit solchen negativen gefühlen umzugehen, die während der meditation auftreten.

also wie schon von anderen vorgeschlagen: nicht ausweichen, sondern mit bewusstsein aufarbeiten, bis sich das gefühl in luft aufgelöst hat.

es kann sein, dass das nicht in einer einzigen meditation abgeschlossen ist, je nachdem, wie tief die verspannung saß und wie lange sie braucht, um sich zu lösen. aber mehr als einige sitzungen wirst du damit nicht belästigt werden, wenn du regelmäßig weiter meditierst und dann die körperstelle fühlst, in der die streslössung stattfindet.

das dümmste wäre, jetzt vor angst einfach die meditation vollkommen abzubrechen, denn dann kann sich das gefühl nicht bis zum völligen verschwinden auflösen und kann dir immer wieder neue angst einjagen, die dich daran hindert, mit der meditation weiterzumachen und immer tiefere bereiche deines unterbewusstseins zu erforschen.


Antwort
von FrankCZa, 14

Wie alt bist du denn? Meditation ist sehr gefährlich wenn du nicht weißt was du tust...

Kommentar von ladybump ,

17

Kommentar von FrankCZa ,

hmm okay, dann versuche einfach zwischendrin ein bisschen joggen zu gehen oder was anderes körperlich anstrengendes zu machen um die energie rauszulassen.

Wenn du dann körperlich erschöpft bist solltest du wieder meditieren können weil du dich dann ganz automatisch entspannst.

Kommentar von ladybump ,

Okay vielen Dank. Ich werds ausprobieren :)

Antwort
von lmperiaI, 16

Roll dich wie eine Kugel zusammen & lass es raus oder be dumb like Ladybump ohh yeah it came like one of Stone Colds stunn's. Got a gun ~ Imma killer and the feelings man i dont get haunt - Ok sry lww

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