Frage von tyraristin2015, 59

Angsthund. Was tun?

Wir haben vor ein paar Monaten einen Hund (ca. 1 Jahr, männlich) bei uns aufgenommen. Es kam uns schon seltsam vor, als alle anderen Hunde an die Besitzer vergeben wurden nur unserer sich laut der Pflegerin nicht aus dem Gehege traute. Inzwischen hat er sich an uns gewöhnt und hat keine Angst mehr von mir, meiner Mutter und meinen Schwestern. Der Freund meiner Schwester ist fast immer bei uns aber unser Hund fürchtet sich trotzdem noch von ihm. Uns ist aufgefallen, dass er vor Männern noch mehr Panik hat als vor Frauen. Draußen will er einfach nur mehr weg, zieht an der Leine und versucht den Leuten auszuweichen. In der Wohnung bellt er einfach richtig laut, wenn andere Menschen bei der Tür reinkommen oder wenn er vor der Tür Stimmen hört. Wenn sie dann weiter ins Wohnzimmer kommen rennt er weg, versteckt sich und knurrt. Wir rechnen damit, dass er früher geschlagen wurde, weil er sobald ich etwas in der Hand halte er sich mir nicht mehr nähert. Wisst wir ob wir irgendetwas besonders beachten müssen, damit das besser wird und wenn ja was?

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 40

Ein Hund muß nicht unbedingt geschlagen werden, um so eine extreme Angst zu entwickeln. Es reicht, wenn er einfach in den ersten Monaten seines Lebens überhaupt nichts kennenlernt.

Aus eigener Erfahrung (eine Bekannte hatte so einen Hund) kann ich Euch nur raten, Euch einen Verhaltenstherapeuten zu suchen und mit ihm gemeinsam das Problem anzugehen.

Außerdem würde ich den Hund bei einem Tierarzt untersuchen und eine Blutuntersuchung machen zu lassen - vor allem auch die Schilddrüsen-Werte.

Wo habt Ihr den Hund denn her? Ist es Euer erster Hund?

Kommentar von tyraristin2015 ,

Wir haben regelmäßig auf der Seite eines Tierschutzvereines namens "Animal Care Austria" geschaut, bis wir nach ca. 1einhalb Jahren auf unseren jetzigen Hund gestoßen sind. Er kommt aus Ungarn. Es ist zwar mein erster Hund, aber meine Mutter hatte früher mal einen Hund und somit schon ein bisschen Erfahrung damit.

Kommentar von Berni74 ,

Und habt ihr den Tierschutzverein mal bezüglich dieser extremen Angst angesprochen? Vielleicht kennen die ja einen Verhaltenstherapeuten.

Antwort
von halloichbinleon, 37

Ich nehme auch an das ihm etwas schreckliches passiert ist und dies männer ausgeführt haben.
Ihr könnt versuchen ihm mit einem gegenstand immer etwas näher zu kommen und ihm danach soforr ein leckerli geben.
bei deinem freund:
versuchen sich ihm langsam zu nähern und lass mal ca. eine woche deinen freund um den hund kümmern also essen geben gassi gehen usw.dann nerkt der hund das er nicht böse ist.
hoffe ich habe dir geholfen
viek glück!

Antwort
von eggenberg1, 15

von welcher orga habt ihr  so einen traumatisierten hund bekommen??

es  ist unverantwortlich und gegen  jeden tierschutz  ein solch verängstigtes  traumatiesiertes tier an  doch unerfahrenen hände abzugeben .

ihr  könnt  euch viel mühe geben,aber ihr habt  sicherlich nicht  die erfahrung dem tier wirksam zu  helfen.

ihr  solltet euch an  das nächste tierheim wenden und dort nach einem trainer  fragen.,der euch bei  der erziehung des tieres behilflich ist .

Kommentar von Weisefrau ,

So ist das !  Als Hundeanfänger macht man es manchmal noch schlimmer und bestärkt den Hund in seiner Unsicherheit.

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