Frage von franzi51, 42

Angsterkrankung wird schlimmer,was hat euch geholfen?

Hallo.

Meine letzten Fragen verraten es leider schon,ich habe schlimme Angst vor Krankheiten.

Aktuell ist es Lungenkrebs(Donnerstag war es noch Copd) Heute wieder beim Arzt und er meinte es gebe trotz beschwerden(Auswurf und häufiges Räuspern)keinen Grund um an sowas zu denken. Vorallem weil ich gerade aufhöre zu Rauchen,kann es der Grund sein warum es schlimmer wird. 2014 wurde meine Lunge geröngt,da war alles ok.Am 22.3 wurde mir Blut vom Neurologen genommen(Angst vor Ms,Als oder Hirntumor) Heute war die Auswertung beim Hausarzt,auch da alles ok.Allerdings macht mir das wieder sorgen,da ich vor paar Tagen sehr starkes Vibrieren in meiner Wade hatte wenn ich meinen Kopf zur Brust gebeugt habe und es somit von keinen Mangel kommen kann,da keiner vorliegt. Muskelzucken habe ich mitlerweile am ganzen Körper,das zu jeder Tageszeit. Donnerstag wurde ein Lungenfunktionstest gemacht,der war genauso gut wie bei Nichtrauchern. Beim abhorschen der Lunge war auch nichts auffällig. Ich möchte umbedingt nochmal zum Röntgen,mein Hausarzt meinte aber es gäbe keinen Grund.

Ich höre im Moment auf mit Rauchen(Rauche seit ich 11 bin,da ich es vorgelebt bekommen habe) Dafür das ich gerne und viel geraucht habe,klappt es ganz gut.Ab und an packt es mich,dann Rauch ich eine R1,nicht optimal aber besser wie vorher.Das ich meiner Lunge nichts gutes gegeben habe,weiss ich nun mittlerweile auch. Morgen ist mein anderer Hausarzt da(sind zwei in einer Praxis)der kennt mich und schickt mich sicher zum Röntgen(weil er weiss das beruhigt mich) Aber ist das mein Leben?Immer Angst,nie Glücklich sein. Ich bin Mama von zwei wunderschönen Söhnen und sollte mir über sowas keine Gedanken machen.Aber gerade Lungenkrebs ist eine tödliche Krankheit die schnell zuende geht. Ich mein ich muss keine 100 werden,mit 70 Jahren bin ich auch ganz zufrieden.Hab gelebt,meine Enkel gesehen(falls meine Jungs Kinder wollen).Aber mit 28 Jahren sterben ist nicht toll,vorallem wenn meine Kinder niemanden haben. Woher die Angst kommt weiss ich nicht.Allerdings habe ich schon mit 12 Jahren erlebt,wie mein 2 Jähriger Cousin fast an Darmkrebs gestorben wàre.Heute ist er gesund und munter,aber die Bilder bleiben in meinen Kopf.

2007 als meiner Tochter verstarb,da wollte ich sterben,aber seit ich meine Söhne habe,möchte ich Leben und glücklich sein.Nur geht das mit dieser verdammten Angst nicht. Kann sowas wieder besser werden,oder ist das meine Zukunft? Was macht ihr um da raus zu kommen,was nehmt ihr für Medikamente?

Antwort
von LadyXpreS, 12

Hi,

ich kann es nachvollziehen - deine Ängste. Ich habe auch schon viel erlebt. Meine Tochter ist auch gestorben und ich habe jetzt noch eine Tochter und einen Sohn. Man lebt in ständiger Angst, was alles passieren kann. Doch man muss positiv denken, sehen .. du lebst für deine Söhne und wenn du glücklich bist - sind es deine Söhne noch umso mehr :-) ... ich war schon mal im Keller, dass ich damals Antidepressiva nahm - ein Jahr lang. Aber ich kann sagen diese Tabletten sind nicht schön. Man ist ständig müde - man nimmt zu ... man kann sich kaum noch aufraffen ... doch eigenständig sagte ich - jetzt ist Schluss und raffte mich auf. Ich klemmte die A....backen zusammen und setzte die Tabletten langsam ab ... & ich gewann wieder Freude ... Freude am Leben.

Die Ängste vor Krankheiten - auch ich bin da leicht verfänglich .. aber man kann sich selbst in was reinsteigern, wo nichts ist. Deine Blutwerte sind in Ordnung !!!! - Sei froh ... denke immer - es gibt Menschen denen es viel schlimmer geht ... die wirklich krank sind ... du nicht !!! Lebe im Jetzt & nicht im Irgendwann einmal oder im Vielleicht. Deine Söhne brauchen dich & auch ich hatte oft den Tod vor meinen Augen oder in meinem Leben ... aber genieße jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, Sekunde. Dieses Leben lebst nur du & es ist zu kurz um sich solche Sorgen zu machen. Nehme alles mit, was du mitnehmen kannst :-)    Lg.

Antwort
von silberwind58, 18

Hallo,Du hast nicht nur Angst vor Krankheiten,Du hast auch Zukunftsängste! Die Angst,Dir könnte was zustossen und Deine Konder sind unversorgt. Die Angst hat ,glaube ich jede Mutter. Vor allem,wenn man Alleinerziehend ist und keine Familie mehr hat. Du solltest dich mal in eine Therapie begeben,wo Du alles,wirklich alles ausreden kannst,das ist ja schon erleichternd! Ich hab auch ein paar Jahre diese Angste gehabt und von meinem Arzt  Xynor verschrieben bekommen. Die hab ich nur dann genommen,wenn der Tag mal wieder zum heulen war! Die haben sehr geholfen und heute bin ich,auch mit Therapie,glücklich und im reinen mit mir und meiner Lebenssituation.

Antwort
von oyno564, 13

Hör auf immer in Deinen Körper rein zuhorchen!!!   Lenk Dich ab , nehm Dir Zeit für Deine Hobbys. Unternehm was mit Freunde oder Deinen Kinder. Renn nicht für jede Kleinigkeit zum Arzt.

Alles Gute!

Antwort
von Raider49, 1

Du hast eine schlimme Angsterkrankung. Wenn dein Arzt dir da nicht helfen will schick mir mal eine Freundschaftsanfrage.

LG. und vorerst gute Besserung

Raider

Antwort
von Knide, 17

Warst du schonmal bei einem Psychologen?

Ich würde dir einen 'Neustart' raten. Alles von null. Neue kleidung, neue Zahnbürste neues Deo etc (mag doof klingen aber hilft).

Mehr Sport etc also einfach mal das Leben umwerfen.

Das kann unglaublich gut tun. So könntest du die Angst in deinem 'alten Leben' lassen.

Kommentar von franzi51 ,

Ja und hab auch heute wieder eine Überweißung bekommen. Zum Sport meld ich mich jetzt an,da ja behauptet wird das man durch den Entzug von Nikotin dick werden würde.

Kommentar von Knide ,

klingt doch nach einem Anfang

Antwort
von Mignon3, 12

Du mußt dich ganz dringend in psychologische Behandlung begeben, um deine Hypochondrie loszuwerden. Alleine wirst du es nicht schaffen.

Offenbar hast du eine Familie. Lenke dich ab, unternimm etwas mit deinen Kindern, spiele mit ihnen. Dann vergißt du, ständig und völlig unnötigerweise in deinen Körper hineinzuhören. Dann könntest du auch nicht mehr ständig irgendwelche Hirngespinste über Krankheiten entwickeln.

Sei ein Vorbild für deine Söhne und gib ihnen nicht den Eindruck, dass sie einen kranken Vater (oder bist du die Mutter?)  hätten. Das ängstigt Kinder, macht sie unglücklich und sie können dadurch psychische Schäden für ihr zukünftiges Leben erleiden. Übertrage also deine Angstzustände nicht auf deine Kinder!

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