Angsterkrankung mit Zwangsdenken Depression Depersonalisation?

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4 Antworten

Ufff, das klingt kompliziert. Lass uns die Sache mal etwas ordnen.

  1. Du hast Panikattacken. Gegen das hilft Opripramol sehr gut. Mehr zu Opipramol hier: http://deprimed.de/opipramol/
  2. Du hast Depressionen. Die Symptome nach wissenschaftlichen Kriterien findest du hier:http://deprimed.de/depressionen/ Gegen Depressionen hilft Opipramol in der Regel weniger gut als gegen Angststörungen.
  3. Depressionen und Angststörungen treten sehr häufig gemeinsam auf (Komorbidität). Da biste kein Einzelfall.
  4. Das Gedankenkreisen ist ein typisches Symptom einer Depression. Man fixiert sich völlig auf die eigenen Beschwerden. Dies hat nicht viel mit Schizophrenie zu tun (Symptome einer Schizophrenie hier: http://www.leben-mit-schizophrenie.com/de/Schizophrenie-Symptome.php). Freudlosigkeit etc. sind ebenfalls typische Symptome einer Depression.
  5. Ein typisches Symptom einer Angststörung ist die Angst verrückt zu werden, also eine Psychose/Schizophrenie zu entwickeln. Dies hat mit lezterem wenig zu tun, sondern ist einfach die Angst.
  6. Depersonalisation und Derealisation sind der absolute Horror (leide selbst darunter). Sie sind ebenfalls häufige Symptome von Depressionen und vor allem von Angststörungen. Gegen Depersonalisation/Derealisation gibt es keine zugelassenen Medikamente. Im offlable use werden häufig Lamotrigin (http://deprimed.de/lamotrigin/) und Aripiprazol (http://deprimed.de/aripiprazol/) eingesetzt.

Habe ich das richtig interpretiert? Wenn ja stellt sich die Frage wie weiter?

Grundsätzlich kannst du es mit neuen Medikamenten versuchen. Z.B. Medikamente der SSNRI-Klasse (http://deprimed.de/ssri-ssnri-sndri-nari/) wie z.B. Venlafaxin oder Duloxetin wirken auch angstlösend, jedoch hemmen sie gleichzeitig die Aufnahme von Noradrenalin. Wäre vielleicht ein Versuch wert um gegen vor allem gegen die Depressionen vorzugehen.

Ansonsten mache unbedingt weiter mit der Psychotherapie! Bis eine richtige Psychotherapie wirkt vergehen oft Monate wenn nicht Jahre. Also unbedingt dranbleiben!

Ich habe das Gefühl, dass du einfach verzweifelt bist und dir deine Verzweiflung von der Seele schreiben wolltest. Falls ich die Frage falsch verstanden habe Formuliere Sie doch kurz und prägnant in der Kommentarfunktion.

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Kommentar von Laki86
28.08.2016, 11:12

Ich muss dazu sagen als das alles angefangen hat vor ca. 6 monaten . Habe ich Achtsamkeitsübungen gemacht . Ich hab es wohl falsch gemacht. Weil ich darauf geachtet habe das ich darauf achte . Und das Resultat war das ich meine Gedanken sehen und hören kann und das ständig. Also ich denke während ich denke so zu sagen . Ach ich kann es so schlecht erklären . Ich weiss nicht mehr weiter. 

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Hi Laki86 =)

Ich kenne jemanden, der ähnliche Symptome hat- leidet unter einer generalisierten Angststörung. Es hilft ihm immer sehr, sich krass abzulenken. Also... Viel Sport, extrem gruselige Filme, neue Hobbys. Du musst dir etwas suchen, was dich ablenkt, sodass du wenigstens eine Zeit lang nicht an deine Sorgen denken musst. Manchmal ist so etwas auch nur phasenweise. 

Hast du in  letzter Zeit Schlimmes durchgemacht. Daran kann es z.B. liegen.

Auf jeden Fall ist gut, dass du dir einen Psychater gesucht hast. Versuche ruhig, dich mit Selbstgesprächen o.ä. zu beruhigen, wenn du das momentan brauchst. Ich bin mir sicher, dass du das durchstehst. Um dir einen Anreiz zu geben: Geh doch öfter mal hier auf die Plattform und beantworte Fragen von anderen. Nur so als Ablenkung. 

Hauptsache, du suchst die weiterhin professionelle Hilfe und lässt dich nicht unterkriegen. Hier wird dir wahrscheinlich niemand sonderlich helfen können.

Alles, alles Gute - Lucy

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Was ist mit "alles im Kopf erklären" gemeint?

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Kommentar von Laki86
28.08.2016, 08:37

Ich habe zb. Ein stechen in der Brust. Dann beginnen innere Dialoge.  Das es nicht schlimm ist usw. Es ist so als ob ich jemanden davon erzähle in gedanken. Und dann bemerke ich das . Wie ein aussenstehender. Sehr schwer zu erklären. Aber ich kann es nicht sein lassen. Das macht mich so fertig.

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hör bitte auf zu googeln, das bringt so gut wie nix.

bleib bei der therapie und co. und rede, rede, rede.

das glaubt man kaum aber es hilft..außserdem dein nachdenken ist eigentlich...nicht ganz normal aber auch nicht schlimm,..ich würde sagen du machst dir zu viele sorgen..und shizophrenie ist es nicht denk ich mal.

und deine kindheit trägt womöglich viel dazu bei also rede darüber, es wird besser werden.

alles gute in zukunft

lg

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