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Angstattacken - Panikattacken

gefragt von SheevraSheevra am 08.07.2009 um 2:04 Uhr

Ich leide seit einem Jahr an Panik/Angst - attacken. Habe nun auch schon mehrere Leute kennengelernt die das selbe Problem haben. und immer wieder berichten diese von "Todesangst"

Von heute auf morgen wird man aus seinem "alten" leben gerissen. Oftmals wird diese Angst mit dem Tod verbunden, bzw. diese Attacken entstehen aus der Todesangst. Nun würde mich das WARUM interessieren, wie kann ein kerngesunder Mensch plötzlich extreme Angst vor dem Tod haben ?

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Angst x 1.846 Tod x 1.546 psyche x 789

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heureka47
beantwortet von heureka47 am 8. Juli 2009 02:25
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Hilfreichste Antwort

Ich begleite seit ein paar Jahren einen jungen Mann, der oft mehrmals die Woche - meist abends - solche Attacken hat. Ich habe ihm geraten, sich mit der universellen Liebe zu verbinden und zu üben, die Lebens-Energie vermehrt / besser in sich fließen zu lassen. Er hat aufgrunddessen schon mehrmals geschafft, diese Angst zu "besiegen".

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Generell deute ich "Angst" als Mangel an Lebens-Energie / Liebe. Warum dieser Mangel vorhanden ist bzw. sich in solchen Attacken zeigt, sollte ein Psychotherapeut mir dir klären.

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Natürlich gibt es auch Medikamente / Psychopharmaka - aber die beheben NICHT die eigentliche Ursache! Es könnte nur dazu führen, daß du langfristig auf Medikamente angewiesen bleibst.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 8. Juli 2009 02:30

Schau vllt mal in meine GF-Tipps, zu finden über mein Profil, spez. zu "Streß", "Angst", "Liebe", "Glück(lichsein", "Lebens-Energie".

Kommentar von Af08269beea6360ba8bce575169abc3dsmallSheevra am 8. Juli 2009 02:40

Vielen Dank für Deine Antwort. Und ich muss sagen, generell fehlt es mir an Liebe. Ich denke das mir Liebe von der Familie fehlt. Seit meiner Arbeitslosigkeit bin ich meiner Familie ein Dorn im Auge und das lassen sie mich deutlich und sehr verletzend spüren. Einen Partner habe ich, und seit ich diese habe und weniger Zeit zuhause verbringe, geht es mir deutlich besser.

Kommentar von Af08269beea6360ba8bce575169abc3dsmallSheevra am 8. Juli 2009 02:48

edit: Mich selbst lieben - das ist für mich unvorstellbar. Nun habe ich mir vorgenommen an einem Selbstbewusstseins training teilzunehmen, davon besitze ich nämlich am allerwenigsten

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 8. Juli 2009 14:05

Selbst-Bewußtsein - auf der höheren Dimension der Bedeutung verstanden - ist das Bewußtsein des "Höheren Selbst" von Dir. Das Bewußtsein in dir, daß du - hinausgehend über deine körperlich-materielle Existenz auch noch eine geist-energetische Existenz bist. Ich nenne das auch Seele. Und die ist aus göttlicher "Substanz" und nach meinem Glauben und Weltbild unvergänglich, unsterblich.


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onebot
beantwortet von onebot am 8. Juli 2009 02:06
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psychische Probleme, die auf diesem Weg an die Oberfläche treten!? Sowas solltest du am besten in entsprechenden Foren mit betroffenen Personen bzw mit einem Arzt besprechen, eine tiefgründige Analyse des Problems wird dir hier wohl keiner bieten können.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 9. Juli 2009 13:21

HIER IST so ein "entsprechendes Forum".


GrueneFee
beantwortet von GrueneFee am 8. Juli 2009 02:07
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Die genauen Hintergründe, wirst du evtl. nur durch eine Therapie herausfinden.

Lass´ dich von deinem Hausarzt mal am besten an einen Psychotherapeuten (mit Schwerpunkt: Tiefenpsychologie) verweisen.


Biatch07
beantwortet von Biatch07 am 8. Juli 2009 02:08
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vielleicht durch einen plötzlichen Tod einer anderen Person.? Oftmals sieht man auch in den Medien viel über den Tod bzw plötzlichen Tod, dabei kriegt man plötzlich selber angst das es schnell mit einem enden könnte.Ich würde dir raten dich nicht in die Sache zu vertiefen bzw dich reinzusteigern denn dein Unterbewusstsein kriegt es mit. Ich hoffe das hat geholfen lg Yessy


HobbyPianistin
beantwortet von HobbyPianistin am 8. Juli 2009 02:06
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Das musst du einen Psychologen/Psychiater/Therapeuten fragen

Kommentar von stickerer15 am 8. Juli 2009 02:07

Du hast DR.Sommer vergessen...

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 8. Juli 2009 02:08

Weil Dr.Sommer sich ja auch so mit "Panikattacken" bezüglich "Todesangst" beschäftigt,...


anonym
beantwortet von Antipas am 8. Juli 2009 15:53
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das du Angst vor dem Tod hast ist eigentlich eine ganz normale Sache, die meisten Menschen haben keine weil sie diese Perspektive das sie sterben müssen verdrängen, wenn man es aber zuläßt darüber nachzudenken bekommt man Angst weil es ein Problem gibt das noch nicht geklärt ist......, falls du mehr wissen möchtest melde dich


anonym
beantwortet von bjoerni75 am 8. Juli 2009 08:36
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die frage, welche du stellst möchte ich an dieser stelle mal so beantworten: warum bekommt ein kerngesunder mensch auf einmal eine erkältung oder bricht sich ein bein? weil einfach jeder krank werden kann! die psyche macht hier keine ausnahme- das problem ist nur, dass psychische krankheiten oftmals noch tabuisiert werden. schnelle und professionelle hilfe ist hier sehr wichtig. suche einen psychiater/neurologen auf, der dich medikamentös versorgt (siehe meinen kommentar oben) und einen psychologischen psychotherapeut, welcher dir mit einer speziell auf dich zugeschnittenen therapie hilft. sage dir vorallem eines, um dich immer wieder zu beruhigen: angst ist nur ein gefühlt und angst ist das gegenteil von vertrauen- das ist das grundlegende problem aber an angst ist noch niemand gestorben auch wenn man in der panikattacke selber glaubt man würde jeden moment sterben oder umkippen. schau dich doch mal hier um: www.angstnetz.de. diese community ist sehr hilfreich und du wirst viele finden, die genauso leiden wie du. alles gute, björn

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 9. Juli 2009 13:20

@ bjoerni: Du schreibst: "Angst ist das Gegenteil von Vertrauen". Das geht sehr in die richtige Richtung aus meiner Sicht. Vertrauen ist eine Fähigkeit, die auf der universellen Energie, auf LIEBE, gründet. Wo keine Liebe fließt, kann kein Vertrauen wachsen, keine Zuversicht und keine der weiteren guten Eigenschaften / Fähigkeiten, die man noch dazu benennen könnte. Deshalb ist das beste Mittel gegen Angst und ihre "Spießgesellen", sich der universellen Liebe zuzuwenden, das eigene Bewußtsein auf das universelle Bewußtsein auszurichten und sich der guten (Lebens-)Energie zu öffnen und hinzugeben. LIEBE HEILT!

Kommentar von bjoerni75 am 10. Juli 2009 10:40

der gedanke klingt gut... aber urvertrauen wieder zu erlernen ist sehr, sehr schwer. natürlich liegt die liebe allem zu grunde. paradox ist nur, dass sie eben auch sehr schnell in hass, verzweiflung und angst umschlagen kann.


Rudi2009
beantwortet von Rudi2009 am 8. Juli 2009 02:15
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Persönliche Erfahrung als Aussenstehender: Geh zum Doc. der kann helfen, auch in einweisung in eine Klinik. Das hilft mit Depression umzugehen!!!


Michabie
beantwortet von Michabie am 8. Juli 2009 02:09
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das ist meist dadurch bedingt, dass der Körper nicht in der Lage ist, gewisse Hormone wieder zu "blocken", sprich ein Problem welches am besten mit Psychopharmaka zu lösen ist

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 8. Juli 2009 02:26

Psychopharmaka "lösen" keine Probleme, sie übertünchen sie im Grunde nur und engen die Handlungsoptionen der Betroffenen ein!

Kommentar von bjoerni75 am 8. Juli 2009 08:28

das stimmt einfach nicht; jedesmal, wenn du eine panikattacke bekommst, wirst du traumatisiert- in dieser situation werden neue neuronale verknüpfungen geschaffen, welche ohne medikamentöse begleitung nicht oder nur sehr, sehr langwierig durchbrochen werden können. d.h., es ist wichtig, möglichst schnell aus einer solchen situation herauszukommen und da helfen in erster linie nun mal nur bestimmte angslöser. da diese medikamente aber auf lange sicht süchtig machen können ist es genauso wichtig eine begleitende therapie zu machen.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 9. Juli 2009 13:14

@ bjoerni75: Dein Kommentar "das stimmt einfach nicht" ist unangebracht! Meine Aussage ist durchaus zutreffend. Allerdings ist aus meiner Sicht auch zutreffend, was du über erneute Traumatisierungen sagst. Mit meinem Kommentar meinte ich, daß Psychopharmaka keine URSÄCHLICHEN Probleme lösen, sie ersetzen keine psychotherapeutische Arbeit an den Ursachen.

Kommentar von bjoerni75 am 10. Juli 2009 10:37

sorry- sollte kein angriff sein- vielleicht reagiere ich bei diesem thema etwas lebhaft, weil ich durch diese hölle 2 jahre meines lebens gegangen bin.


anonym
beantwortet von gary0733 am 8. Juli 2009 02:07
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Vielleicht, weil keiner Lust hat, zu sterben? Aber ist halb so schlimm, wenn man sich die Bettdecke übern Kopp zieht.


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