Frage von AfterLove, 33

Angstzustände im Schlaf?

Hallo, also mein Vater hat vor 2 Jahren eine Frau kennen gelernt, mit zwei Töchtern. Eine jetzt 10 und eine jetzt 7 Jährige. Sie haben eine längere Zeit bei uns gelebt. Nach circa einem Jahr haben sich unsere Eltern dann wieder getrennt, aber sind Freunde geblieben. Ihre Mutter liebt meinen Vater noch immer und wünscht sich das wir wieder eine Familie sind. Bei den Kindern ist die Meinung zwiespältig. Einer seits möchten sie es, aber auf der anderen Seite vermissen sie ihren leiblichen Vater. Sie wohnen jetzt auf der selben Straße wie wir und wir sehen uns täglich. Seit kurzem haben bei der kleinen allerdings seltsame Träume angefangen. Manchmal läuft sie im Schlaf durchs Haus und sucht und ruft nach ihrer Mutter. Selbst wenn diese dann vor ihr steht sucht sie weiter. Sie hat Albträume, redet im schlaf oder schlägt sogar um sich. Wenn sie aber bei uns übernachtet ist alles gut und sie schlägt ruhig und tief. Manchmal nennt sie auch mich ihre Mutter und ihre eigentliche Mutter Oma. Was könnten die Ursache dieser Albträume sein und wie können wir ihr helfen? Für antworten bedanke ich mich jetzt schon mal :)

Antwort
von LebenIstLernen, 1

Hallo AfterLove

ich denke, dass ich mit ziemlicher Sicherheit sagen kann, dass die Kleine sich nach der heilen Welt zurücksehnt, die sie ja eine Zeit lang hatte. Mit 7 Jahren (sie ist doch 7, oder?) befindet sie sich psychisch in einem sehr kritischen Alter und braucht viel mentale Stabilität und Sicherheit von außen.

Das Schlafwandeln und Suchen ist ihr unterbewusster Ausdruck für ihre Verlorenheit. Sie will zurück. Da sie bei euch gut schläft, wird sie sich bei euch mehr zu Hause fühlen als in ihrem eigenen zu Hause. Sie fühlt sich sicher und beschützt.

Wichtig ist, dass ihr ihr zeigt, dass ihr für sie da seid und zwar ALLE. Unterbewusst scheint sie ihre Mutter nicht mehr als die Ihrige anzuerkennen. Sie braucht jetzt ganz viel Liebe und Zuneigung, gemeinsame Ausflüge.Wenn eure Eltern nicht wieder zusammen kommen wollen, dann solltet ihr nicht so viel zusammen Unternehmen, sondern öfter getrennt in den Familien. Ansonsten wird sie immer wieder mit der "guten alten Zeit" Konftrontiert. Ein wenig Abstand ist da besser. Ansonsten (aber nur wenn es übermaß annimmt) solltet ihr vielleicht einen Kinderpsychologen aufsuchen. Der kann euch sicher sehr gut helfen.

Ich hoffe, ich konnte wenigstens die ein wenig helfen.

LG

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