Habe seit Kindheit eine Phobie vor Zahnärzten weil ich damals ( Anfang 70er Jahre) als Kind unheimlich schmerzhaft behandelt wurde. Jetzt wo ich 49 Jahre alt werde muß ich was tun weil unter anderem 1 Schneidezahn abgebrochen ist und das nicht gut aussieht. Habe vor nichts Angst außer vorm Zahnarzt. Wer kann mir Rat geben?
Antworten (12)
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ReisfeldReisfeld
Wichtig in Deinem Fall ist... nicht einfach nen Termin ausmachen und zitternd hingehen... sondern vorher erwähnen/betonen, dass man Angst hat und es ein ziemliches Problem wäre und man gerne erst nur zum Gespräch zum Zahnarzt kommen möchte bevor er "Hand anlegt"... natürlich müsste es einer jener guten verständnisvollen Zahnärzte sein, die Ängste von Patienten ernstnehmen und ihnen helfen wollen. Naja jedenfalls fände ich es falsch einfach nur so hinzugehen ohne mein Problem gesagt zu haben und dann ein weiteres Trauma erleben (vielleicht) was die Ängste zukünftig noch mehr schürt! Wenn Du einen verständnisvollen Zahnarzt hast wird der Dir sicher auch gut erklären was er machen wird und was auf Dich zukommt. (Find ich wichtig) Zudem: Bin immer der Meinung: Wenn man ein Problem eine Angst hat ist es keine Schande darüber zu reden! Sich des Problems/der Angst schämen wäre das dümmste was man sich selber antun kann! Geh hin... sprich mit dem Zahnarzt darüber und schau was er Dir anbieten kann um Dir zu helfen! Denn nur SO geht man ein Problem an, wenn man drüber spricht! :-)... nicht indem man es wegschiebt. Alles Gute für Dich! LG Reisfeld
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LizzyzuetLizzyzuet
Ich gehe auch nur äußerst ungern und wenn es gar nicht mehr anders geht zum Zahnarzt. Lass Dir wie oben schon erwähnt auf jeden Fall eine Spritze geben! Und was ich selbst erst seit letztem Mal weiß: Du kannst den Arzt auch bitten, vor der Spritze die Einstichstelle zu betäuben. Dann hält er Dir da erst einen Wattebausch mit irgendeinem Mittel dran und von der Spritze merkst Du dann kaum noch was.
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3Antwort von
Wieselchen1Wieselchen1
Verabrede dich mit einem verständnisvollen aber energischen Menschen, der dich am Tag des Termins mit dorthin nimmt. Sprich mit dem Zahnarzt und erkläre ihm dein Problem. Zeigt er Verständnis, lass dich behandeln. Wenn nicht, suche dir lieber einen anderen Zahnarzt.
Ich fühle mit dir, denn mir geht es genauso wie dir.
LG
Wieselchen
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Cassiopeia78Cassiopeia78
es gibt speziell ausgebildete zahnärzte für dentalphobie! kuck mal unter http://www.zahnarzt-angst-hilfe.de
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QetanQetan
Viele Zahnärzte haben sich inzwischen auf Angstpatienten eingestellt. Sie bieten Behandlungen unter Hypnose, Sedierung oder Vollnarkose an. Du siehst also, die Angst zum Zahnarzt zu gehen ist unbegründet, Dir wird geholfen werden. Kopf hoch!!!
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2Antwort von
SwissladySwisslady
Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit Zahnärzten gemacht. Heutzutage sind die auch psychologisch geschult. Zudem kannst du für alle Behandlungen eine Betäubung verlangen, dann bist du schmerzfrei.
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1Antwort von
starkeraugust Ich, Klaus, empfinde selbst nochmal Deine und meine skurilen Vorstellungen vom Zahnarzt und dachte immer an schmerzende Schleifgeräusche. Man, hatte ich Schiss, aber irgendwann bin ich rein und habe mir eine kostenlose Geschichte über meine durchleuchteten Beißerchen abgeholt. In Erwartung der noch grauenhafteren Zahnschmerzen, die unweigerlich eingetreten wären, habe ich mir nach zwei Wochen ein Herz gefasst und bin zur Behandlung hin. Ich habe mir alles, aber auch wirklich alles machen lassen, Narkose inkl. Nix Geräusch, nix Patientenschrei, nix Hilfeschrei von Arzt - es war so was von Ruhe in der Praxis, dass ich vor der Behandlung machmal eingenickt bin. Heute - MEIN Zahnarzt - großes Vertrauen - super Arbeit - KEINE Probleme - das war vor 3 Jahren!! Die Zeit ist weg wie nix. Heute nur noch Zahnschau, 3 Min. dann muss ich wieder nach Hause - also hol Dir erst mal Deine Geschichte ab ...
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liloew Ich hatte auch Zahnarztangst, so dass ich über 10 Jahre nicht hingegangen bin, auch nicht bei Schmerzen. Irgendwann muss jeder mal hin, nämlich wenn die Schmerzen so groß sind, dass selbst "den Schmerz wegschlafen" nicht mehr hilft. Ich wollte meine Zähne schließlich in Vollnarkose behandeln lassen, wurde aber zu einer psychologischen Therapie von der Krankenkasse gezwungen (wurde auch von ihr voll übernommen --> DAK). Mithilfe der Psychologin habe ich mich nach nur wenigen Stunden getraut mit ihr hinzugehen und habe die Angst größtenteils überwunden (Wer geht schon gern und völlig angstfrei zum Zahnarzt????)
Also notfalls Vollnarkose und danach Therapie für kommende Fälle, wär mein Tip.
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TonicaTonica
Überwinde Dich, geh hin... Ist nicht soooo schlimm. L.G.
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Cassiopeia78Cassiopeia78 hat nix mit überwindung zu tun...
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FrankoNeroFrankoNero
NLP (neurolinguistische Programmierung). Hilft gegen jede gelernte Phobie. Und zwar schnell. Hab damit die Platzangst meiner ex-Schwiegemutter wegbekommen. Innerhalb einer Sitzung. :)
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smilefactory Hallo Klaus, den ersten Schritt hast Du schon gemacht. Hilfe suchen und Dich weiter informieren. Du bist mit dein Problem nicht alleine. Es gibt Tausende von Menschen die unter Zahnbehandlungsangst, genauer gesagt Oralophobie leiden. Zum Glück gibt es mittlerweile auch geschulte Zahnärzte mit einer psychotherapeutischen Ausbildung und viel Erfahrung in Umgang mit Angstpatienten. Vielleicht findest Du hier einer in deine Nähe: http://www.zahnbehandlung-angst.de unter Spezialisten. Diese Zahnärzte haben alle eine Zusatzqualifikation.
Ist leichter als gesagt, hab die Hosen voll wenn ich nur daran denke, bin ansonsten kein ängstlicher Typ, im Gegenteil wirke eigentlich auf andere Menschen anders.
Frag mich mal....
Wenn niemand den Termin für mich organisiert und dann mitkommt, dann rufe ich nicht an und im Terminfall laufe ich wie paralysiert an der Praxis vorbei, um erst zu Hause zu merken, dass ich den Termin wieder mal nicht wahrgenommen habe rotwerd
LG
Wieselchen