Frage von Isdochsuper, 59

Angst vor Tieren (Hunde + Katzen)?

Mir ist es irgendwie immer unangenehm, mich in der Nähe von Hunden oder Katzen aufzuhalten, bei Hunden ist eher schlimmer. Es ist nicht so, dass ich panische Angst hätte, aber ich mache z.B. auf der Straße einen Bogen um Hunde und ich bin nicht so einer, der rumlaufende Katzen anlocken will um sie zu streicheln. Ich bin auch bei Gästen mit Hunden/Katzen sehr zurückhaltend und vorsichtig und würde sie niemals streicheln.

Ich hatte nie Haustiere und daher war ich nie ein sonderlicher Freund von Haustieren...

Ist das normal so oder sollte ich etwas ändern bzw. wie kann ich etwas ändern?

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 18

Die Frage nach "normal" stellt sich, wie ich finde, in diesem Fall nicht.

Der Duden beschreibt "normal" als

so geartet, wie es sich die allgemeine Meinung als das Übliche, Richtige vorstellt

Bei Unsicherheit oder Angst gegenüber Tieren gibt es jedoch keine allgemeine Meinung. Es gibt Leute, die haben Angst, andere nicht und wieder andere fühlen sich zu allen Tieren hingezogen.

Ob Du daran etwas ändern solltest, hängt einzig und allein davon ab, ob Du Dich wohl fühlst, so wie es ist, oder ob Du Dich in Deiner Lebensqualität dadurch eingeschränkt fühlst (zum Beispiel, weil Du den Drang verspürst, die Straßenseite wechseln zu müssen, wenn ein Hund kommt).

Ist der momentane Zustand für Dich nicht ok, dann gehe es an und tu etwas gegen Deine Angst. Tipps dazu hast Du hier ja schon einige bekommen.

Ich wünsche Dir, daß Du den für Dich richtigen Weg finden wirst!

Expertenantwort
von maxi6, Community-Experte für Katzen, 18

Eigentlich muss Du Dich deswegen nicht ändern. Ich habe zwar jede Menge Katzen, würde aber auch niemals fremde Hunde oder Katzen einfach so anlocken oder gar anfassen, denn man weiss nie, wie sie reagieren.

Also mach Dir deswegen keine grossen Sorgen. Nen Hund kannst Du streicheln, wenn der Besitzer Dir sagt, dass es ok ist, ansonsten lass es.

Katzen sind da ein wenig eigensinniger und lassen sich lange nicht von jedem anfassen oder streicheln und da ist Dein Verhalten vollkommen in Ordnung.

Antwort
von sandyhill, 28

Ich denle das ist normal, du hast einfach "Respekt" vor diesen Tieren. Ich zum Beispiel hatte früher einfsch nichts mit Katzen am Hut, dann ist uns eine zugelaufen und nachdem sie alt geworden war und gestorben ist haben wir uns eine neue geholt weio ich nicht mehr ohne katze konnte. Außerdem habe ich noch einen Hund.
Also entweder du machst eine Therapie(was ich nicht für nötig halte) oder du fängst langsam an dich den Tieren zu nähern, sprich du beschäftigst dich mit ihnen.
Bei Katzen zb :
• kraulen, streicheln
• ein Spielzeig werfen
Oder auch einfach nur mal in der Nähe sitzen
Das alles natürlich erstmal über einen kurzen Zeitraum der dann immer länger wird.
Bei Hunden würde ich dir empfehlen dich Hunden anzunähern, die eher ruhig sind, da viele bei fordernden und aktiven Hunden schnell eingeschüchtert sind.
Du kannst den Hund erstmal streicheln, mit ihm spazieren gehen usw damit du dich daran gewöhnst.
Ich hoffe ich konnte dir helfen.
LG

Antwort
von Boxerfrau, 16

Nicht jeder Mensch muss Tiere lieben oder jedes Tier toll finden. Auch Menschen die Tiere haben, haben vor anderen Tieren angst oder fühlen sich nicht wohl in ihrer Nähe. Ich denke das ganze ist auch eine Gewohnheitssache. Ich bin mit Hunden, Pferden und Hasen aufgewachsen und für mich ist der Umgang mit ihnen völligst selbstverständlich, mach mir da keine Gedanken darüber das i was passieren könnte. Dahin gegen würde ich mich in der Gegenwart einer Schlange oder Giftspinne sicherlich nicht Wohl fühlen. Und würde eine Schlange nicht in die Hand nehmen oder ruhig bleiben wenn sie auf mich zu kommen würde. Für andere Menschen ist das ganz normal und sie fühlen sich wohl mit ihrer Schlange. Gut nun trifft man nicht all zu oft auf Schlangen, auf einen Hund hingegen Täglich. :-) ich denke du solltest eventuell in so fern daran arbeiten das du keine Panik bekommst nur weil dir ein Hund begegnet. Du musst kein Fan von Hund und Katze werden, aber vielleicht bekommst du es hin das du damit klar kommst, das diese Tiere eben häufig gehalten werden und sie dir im Normalfall nichts tun. Es ist halt gerade bei Hunden so das sie das ziemlich schnell merken, wenn jemand Angst hat und dann erst recht in die Nähe gehen.

Antwort
von Vio2000, 6

Wenn du natürlich nie Kontakt hattest, dann weißt du vielleicht einfach nicht wie du ihnen begegnen sollst. Wie andere schon gesagt haben. Informier dich einfach und dann versuch das einfach mal einzusetzen. Du hast bis jetzt ja keine schlechten Erfahrungen. Denke das beste ist einfach eine Konfrontationsterapie. Überwinde dich und suche zum Beispiel bei zb. alten Labradoren oder so den Kontakt. Die sind ruhig und denke ich für ersten Kontakt geeignet. :) Oder wenn Freunde von dir ruhige und gut erzogene Tiere haben, kannst du auch mal mit denen den kontankt suchen. Einfach ruhig die Hand offen hinhalten und schnüffeln lassen. Und nicht wenn sie diese berühren auf einmal wegziehen, Nervosität überträgt sich auf die tiere.

Antwort
von Lilly11Y, 8

Das ist normal, der eine hat gerne Kontakt zu Tieren, der andere eben nicht.  Es müssen ja nicht alle Menschen grße Tierliebhaber sein.

Wenn es für dich in Ordnung ist, dann laß es so. Wenn nicht, dann informier dich erst einmal über das Verhalten von Tieren und such z. B. bei dem Haustier von Freunden langsam den Kontakt. 

Sag deinen Freunden oder Bekannten, die ein Tier haben wie es ist, dann helfen sie dir dabei.

L. G. Lilly

Antwort
von eXymm, 25

Würde mich langsam herantasten und bei der "netten Katze von nebenan" anfangen.
Kannst du bestimmt überwinden und wenn einer deiner Freunde eine Katze hat fang da an und wage dich danach erst an Hunde.
Viel Spaß beim streicheln ;)

Kommentar von Berni74 ,

Dann sollte man die Katze aber unbedingt kennen, und sie sollte wirklich "nett" sein. Gerade Katzen reagieren häufig unberechenbarer als Hunde, wenn sie plötzlich keine Lust mehr auf Streicheleinheiten haben.

Kommentar von eXymm ,

Ja halt die Katze von bekannten oder so.

Kommentar von eXymm ,

Ich habe selbst 2 Katzen und beide sind sehr zutraulich und lassen sich gerne streicheln. Wenn sich dein Freund mit Katzen auskennt kann er die Körpersprache wahrscheinlich deuten und wird dir sagen wann die Katze nichtmehr gestört werden möchte. Zudem sind die meisten Hunde die ich kenne eher Stürmerisch und laufen aufgeregt durch die Wohnung. Daher würde ich Katzen zum heranwagen bevorzugen.

Antwort
von Taupfote, 3

Hallo Isdochsuper!

Hast du auch vor Nagern Angst?

Ich kann leider nicht mitreden was "Angst vor Tieren" angeht, ich habe noch nie ein ganzes Jahr ohne Tiere ausgehalten.

"Normal" gibt es in Sachen wie Angst 😓 nicht, jeder folgt seinem eigenem Instinkt. Die einen lieben Tiere, die anderen hassen sie.

Es ist völlig in Ordnung so und macht dich zu dem Menschen, der du bist.

Wenn du nichts daran ändern möchtest, ist das Okay.

Es gibt allerdings auch Kurse die dich daran gewöhnen.

Z.B. gibt es auch Kurse um die Angst vor Spinnen zu überwinden.

Das gibts auch für Hunde, Katzen, etc.

Aber so bist du nunmal, und daran MUSS sich NICHTS ändern.

Sei einfach du und folge Herz,Seele und Instinkt.

Liebe Grüße!

Antwort
von Herpor, 15

Das sollte weder für die Hunde und Katzen noch für dich ein Problem darstellen.

Außer du bist Pflegerin in einem Tierheim.


Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten