Scheiß auf den Psychotherapeut. Das sieht nämlich ca. so aus "Mh, ja, mh, also du hast Angst? Ja, nimm mal die Tabletten, ok?"
"Ja.. also dann erzähl doch mal."
"Ja, interessant, ja, mh, mh, ja dann überleg dir doch mal einen Lösungsansatz."
Ein Therapeut wird dir nichts anderes raten als dich langsam Menschen anzuvertrauen. Das fängt sicherlich nicht mit deiner Sozialphobie an, aber sollte da vllt. irgendwann aufhören. Magst du jmd. aus deiner Klasse, Stufe, Arbeit? Kannst du mit ihm vllt. über die Spiele, welche du spielst reden? Ein gemeinsamer Themenkreis bietet von Anfang an eine sehr gut Grundlage, auf welche man nach und nach aufbauen kann. Sich mal treffen, Lan-Partys oder ähnliches. Den eigenen Horizont erweitern. Macht er einen besonderen Sport? Komm mal mit und versuch es doch auch mal. Du magst ein Mädchen? Sprich mit ihr über die letzten Klausur oder ähnliches. Du kannst, solltest und musst dir gut zureden. Du kannst das, ich glaube an dich.
Solltest du langsam einen guten, starken, sozialen Kontakt aufgebaut haben, kannst du dich diesem langsam anvertrauen. "Teste" es aus. Erzähle ihm/ihr kleine Sachen, welche dein Vertrauen benötigen. Schaffen sie es bei diesen Dingen schon nicht dein Vertrauen zu erwerben, solltest du ihnen wohl nicht mehr erzählen und es bei "Bekanntschaft" belassen. Das heutige Zeitalter ist ein merkwürdiges was Freundschaft anbelangt: Immer mehr läuft über soziale Netzwerke wie Facebook usw., aber erneut: Ich glaube an dich. Versuch dich etwas zu öffnen. Wirkst du verschlossen auf andere? Dann solltest du daran arbeiten. Schau dich z.B. selber im Spiegel an, wie wirkt dein Gesichtsausdruck usw. auf dich? Wirken deine "Zielpersonen" verschlossen? Vllt. solltest du dir andere suchen.
Natürlich, wenn das alles nicht hilft bleibt dir immernoch der Psychotherapeut und Tabletten, Sitzungen und Gespräche.
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