Frage von strownblood, 42

Angst vor Selbstgespräche?

Hallo Leute,

ich weiß, dass es mehrere Fälle von dem was ich fragen möchte, hier auf der Seite zu finden gibt, denn noch ist meine Sache etwas anders. Also.. Immer wenn ich alleine bin, führe ich Selbstgespräche und das laut, als würde ich mit einer Person im Raum reden. Rede sonst nicht sehr viel mit der Familie, Freunde usw. , da ich eher der ruhige Typ bin. Meistens sind es Sachen, die mich an Freunden, Familienmitglieder oder auf der Erde stören. Ich analysiere die Situation, sage mir, wie falsch die Situation begangen wurde, versuche eine Lösung zu finden oder wie ich es machen würde. Zum Beispiel: Ein Freund hat einem anderen Freund was verschwiegen. Ich: Er hat es getan, wieso/weshalb? Er tut nicht das richtige, weil A dies und das und B und und und. Ich würde es so und so machen, weil ich dann nichts zu befürchten hätte und das so richtig wäre. Ich analysiere die Sache komplett aber das ganze alleine mit mir selbst und das laut. Manchmal auch vor dem Spiegel. Kann man dadurch krank werden? Ich meine, ich tue das auch nicht bewusst. Es passiert und wenn es mir auffällt, sage ich mir, dass ich verrückt werde. Denken wäre ja ok, aber normal in den Raum zu sprechen ohne jemandem.. komisch...

Danke im Voraus

Antwort
von DesbaTop, 24

Da du es nur machst, wenn du alleine bsit bist du auch nicht verrückt^^

Du denkst halt laut. Was ist schon dabei? Mache ich auch manchmal.

Hin und wieder kann man Sachen einfach besser verstehen wenn man sie tatsächlich hört.

Antwort
von Lupili, 24

Ich denke das größte Problem ist an der Sache, das du dich damit verrückt machst, verrückt zu werden.

Es gibt fast keinen Menschen der noch NIE ein Selbstgespräch geführt hat. Das passiert meist unterbewusst und ist nicht weiter tragisch.

Fraglich wird es dann, wenn man sich imaginäre Menschen einbildet, und die irgendwann mehr Bedeutung haben als das reale Leben.

Kommentar von strownblood ,

Ok, soweit nun auch nicht ( zum Glück).

Antwort
von Bonanca1302, 16

Also entweder sind wir beide verrückt oder keiner von uns ;)

Ich persönlich führe auch sehr oft Selbstgespräche, selbst in der Öffentlichkeit manchmal (dort aber auch eher leiser).

Ich finde es einfach angenehmer meine richtige Stimme zu hören als lediglich meine Gedankenstimme. Außerdem macht das bei mir den Kopf deutlich freier:

Ein Gedanke den ich nur denke behalte ich deutlich länger im Kopf als ein Gedanke den ich laut ausspreche. Ich kann mit dem Gedanken sozusagen "abschließen", da ich mich durch das Aussprechen der Gedanken selbst in meiner Denkweise überprüfen kann ob ich Fehler gemacht habe. Die fallen in Gedanken seltener auf.

In meinen Augen also voll normal.
Vllt bin ich allerdings nur genauso gestört, dann hats aber bisher noch niemanden anderes gestört :D

Kommentar von strownblood ,

Genau! Es hilft, fühlt sich halt manchmal nicht normal an. :)

Kommentar von Bonanca1302 ,

Jeder hat seine eigenen "ticks" die ihm helfen.

Die einen betreiben Sport weil sie sich sonst unausgeglichen fühlen, andere brauchen abends feste Rituale um einzuschlafen.

Selbstgespräche sind in meinen Augen genau sowas, was man einfach macht um sich selbst iwie "auszugleichen". Nur eher gedanklich als körperlich :)

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