Frage von stevengrey, 375

Angst vor Politik afd?

Hallo ich bin 16 und schwul und ich habe sehr dolle Angst und es belastet mich das dieser Gedanke da ist das wenn die afd an die Macht kommt die Bevölkerung sich gegen mich und andere schwule verschwört.dass die afd nicht akzeptiert das man so ist wie man ist und das man ein Problem damit hat. Ich habe wirklich Angst die Frage meine ich ernst😢😞

Antwort
von Fragant1995, 138

Also nach Expertenschätzungen wird die AFD höchstwahrscheinlich 3. stärkste Kraft im Bundestag. Hört sich erstmal blöd an ist aber gar nicht so schlimm. Denn wenn sie 3. Kraft ist kann sie zwar Themen ansprechen (z.B. Homosexualität), aber es wird schwer für sie diese Themen als Gesetzte durchsetzen oder bestimmte Gesetze gar abschaffen zu können. Das hängt damit zusammmen, dass sie dann weniger Bundesmandate (= so müssten die Parteimitglieder im Bundestag heißen) hat. Dann wird sie erst mal die anderen Parteien dazu bringen müssen auch die Hand zu heben und da diese nicht mit ihr kooperieren wollen kommen sie erst recht nicht durch. Die CDU ist der Homosexualität zwar auch nicht so aufgeschlossen, möchte aber dennoch die Toleranz gegenüber Homosexuellen beibehalten, wird also nur wenig die Hand heben. Die SPD ist ProHomo und wird die Hand wenn es gegen Homosexualität geht nicht einmal heben. Diese Partei würde ich sogar zutrauen das sie mit Gesetzten für Homosexualität dagegen hält. Die Linken gehen ganz stark gegen die AFD an und machen daher auf sozial und tolerant auch wenn sie es nicht immer sind und werden daher höchstens zur Hälfte die Hand heben. Die Grünen werden sich der SPD anschließen. D.h. das die AFD mit ihrem Schwulenhass ganz schön alleine dasteht und damit wird sie leben müssen. 

Antwort
von Skiptz, 170

Ich bin zwar nicht der beste in Pokitik aber das die Afd an die macht kommt halte ich für eher unwahrscheinlich. Natürlich sind deine Sorgen begründet jedoch würde ich mir darüber nicht den Kopf zerbrechen da es immerhin die Afd ist. Viele kennen die negativen Punkte der Afd diese richten sich nicht nur gegen Homosexuelle und Ausländer sowie Flüchtlinge sondern sind allgemein negativ für das Volk.

Antwort
von regex9, 192

Selbst wenn die AfD an die Macht kommen sollte, gibt es noch das Grundgesetz, dessen 1. Artikel bereits lautet:

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Dieser Artikel ist vor Änderung geschützt. Sollte jemand versuchen, daran herumzusägen, gäbe es genügend Leute, die sich dagegen wehren würden. Auch international würde man unser Land kritisch beschauen und zumindest versuchen, Einfluss auszuüben.

Kommentar von Crysali ,

Wenn ich mich richtig an meine Schulzeit erinnere, ist aber ein Problem, dass "Würde des Menschen" nicht näher definiert wird. Es liegt dann im Ermessen einer berechtigten Person, in einem juristischen Streitfall beispielsweise im Ermessen des Richters, diese Würde zu definieren und auszulegen.

Ich möchte eigentlich keine Opposition zu deinem Kommentar ergreifen, weil ich eigentlich deiner Meinung bin, aber wenn man die politische Entwicklung, wie sie in den Medien präsentiert wird, im Sinne von "Populismus auf dem Vormarsch", dann steigt die Gefahr, dass eben andere Länder sich nicht mehr einmischen und im schlimmsten Fall sogar zustimmen, denn besonders wenn es um Homosexualität geht, sind viele Länder, afrikanische und asiatische beispielsweise, noch sehr verschlossen, siehe Todesstrafe in bestimmten afrikanischen Ländern.

Doch, wie du sagst, ich bezweifle, dass die AfD in der Lage wäre, daran herumzusägen und alle nur dabei zuschauen. Wir sollten noch genug Menschen haben, die sich nicht vom Populismus mitreißen lassen und sich gegen menschenverachtende Maßnahmen in Deutschland stellen.

Kommentar von regex9 ,
  1. Wenn der 1. Art. zu schwammig ist, gibt es immer noch die Möglichkeit, sich an den Menschenrechten zu orientieren, die ebenso im Grundgesetz verankert sind.
  2. Afrikanische Länder sind eh zu weit weg und nicht wirklich relevant. Man hat dort mit anderen Problemen zu kämpfen. Die europäischen Länder wie Frankreich, Belgien, Österreich, Polen oder die Niederlande z.B. wären in der Pflicht. 
Kommentar von Crysali ,

Naja, wenn sie es wollen, werden sie einen Weg finden, sei es legal oder Grauzone. Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, eine Minderheit zu drangsalieren oder zu benachteiligen ( ein Beispiel, über das man sehr viel diskutieren kann, Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare).

In Zeiten der Globalisierung ist nichts wirklich weit weg. Ich bezweifel, dass wir es uns heutzutage leisten können, irgendeine Region der Welt bewusst zu ignorieren. Homosexualität ist nicht unbedingt das beste Beispiel, in dem genannten Fall wären natürlich unsere Nachbarländer in der Pflicht, aber auch andere Länder, seien sie noch so fern, haben ein ähnliches Problem, wie es hier geschehen könnte, das wollte ich damit aufzeigen.

Antwort
von Solenostemon, 53

Die AFD fällt wenn  sie ihr Ziel erreicht haben, wie ein Kartenhaus in sich zusammen, wie bei den Brexit Leuten deren Hauptakteure aktuell zu den größten Befürwortern des Verbleibs von England in der EU zählen.

  

Antwort
von 1988Ritter, 84

Unabhängig dessen, dass es fraglich ist ob die AfD überhaupt in eine Machtposition kommt, denke ich wir haben weitaus größere Probleme als die Homosexualität.

Ich möchte aufgrund der von mir wahrgenommenen politischen Entwicklungen der letzten Jahre im kommenden Jahr die AfD wählen.

Die Homosexualität interessiert mich nicht. Soll jeder in seinen eigenen vier Wänden machen was er will.

Die politische Bezweifelung der AfD, dass eine Eheschließung und die Adoptionsmöglichkeit für Homosexuelle überprüft werden soll, teile ich. Dadurch wird der Homosexuelle aber in keinster Weise aggressiv behandelt, weshalb Deine Angst unbegründet ist. Homosexuelle müssen sich allenfalls auf Debatten einstellen.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Die Homosexualität interessiert mich nicht. Soll jeder in seinen eigenen vier Wänden machen was er will.

Und wenn sich Homosexuelle nun erdreisten, sich in der Öffentlichkeit zu küssen?

Die politische Bezweifelung der AfD, dass eine Eheschließung und die Adoptionsmöglichkeit für Homosexuelle überprüft werden soll, teile ich. Dadurch wird der Homosexuelle aber in keinster Weise aggressiv behandelt,

Nein, dadurch wird er nur diskriminiert und zu einem Menschen 2. Klasse degradiert.

Kommentar von 1988Ritter ,

Hier wird nicht diskreminiert.

Man wird auch nicht dadurch diskreminiert, wenn Andere etwas zur Sprache bringen, nur weil es einem nicht passt.

Gegen einen Kuss in der Öffentlichkeit ist ebenfalls nichts ein zu wenden, wobei das Provokative zur Schau stellen, was schon immer unerheblich des Geschlechts bedenklich gesehen wurde, muss nicht sein.

Wenn ich dann persönlich der Ansicht bin, dass eine Adoption eines Kindes, welches durch die "Eltern" immer geprägt wird, überdacht werden muss, dann stellt dies auch keinen Anlass zur Diskreminierung dar, sondern dient alleinig dem Interesse des Kindes.

Gleichsam ist es nach meiner Ansicht überprüfenswert, ob die Eheschliessung zwischen Homosexuellen mit Heterosexuellen gleich gesetzt werden kann. Dabei geht es auch wieder nicht um eine Diskreminierung, sondern eher um eine Übervorteilung aus steuerlichen Gesichtspunkten gegenüber Heterosexuellen, die auf natürlichem Weg eine Familie gründen können. Dies ist Homosexuellen biologisch verwehrt, wird aber steuerrechtlich nicht gewürdigt.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Hier wird nicht diskreminiert.

WTF? Natürlich ist das Diskriminierung (so wird das Wort übrigens korrekt geschrieben):

https://de.wikipedia.org/wiki/Diskriminierung

Wenn Homosexuelle nicht heiraten und keine Kinder adoptieren dürfen, werden sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt! Punkt!

Dabei geht es auch wieder nicht um eine Diskreminierung, sondern eher um eine Übervorteilung aus steuerlichen Gesichtspunkten gegenüber Heterosexuellen, die auf natürlichem Weg eine Familie gründen können.

Was ist denn das bitte für eine Doppelmoral? Seit wann ist es für Heterosexuelle Pflicht, durch die Eheschließung auch Kinder zu bekommen? Die können auch einfach die Steuervorteile kassieren! Gib doch einfach zu, dass du Homosexuellen nicht die gleichen Rechte einräumen willst. Und genau DAS IST DISKRIMINIERUNG! Meine Güte... -_-

Kommentar von thetee99 ,

Ich möchte aufgrund der von mir wahrgenommenen politischen Entwicklungen der letzten Jahre im kommenden Jahr die AfD wählen.

Gott sei Dank leben wir (noch) in einer liberalen Demokratie, in der diese Wahl zweifelsfrei möglich ist. Man sollte die AfD aber nicht nur wegen einem einzigen Wahlthema wählen, mit seiner Stimme wählt man auch den restlichen Rattenschwanz, wie bspw.: "Kinderquote im Grundgesetz" (http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/landespolitik-sachsen-anhalt/-geburtenbil...) ....jede (deutsche) Frau, soll dann wohl per Gesetz gezwungen sein, mind. 3 Kinder zu gebären, damit das "deutsche Volk" nicht ausstirbt... das ist zwar zur Zeit nur ein Vorschlag und auch nur von einem Ableger der Partei, offensichtlich aus Sachsen-Anhalt, aber sollte trotzdem als Beispiel für das Gedankengut der AfD herhalten können... also besser vorher informieren "WAS" man da wählt ;)

Kommentar von suziesext10 ,

@1988Ritter  klare Worte, find ich. Das Problem 'Homosexualität' war gewesen, daß Staaten lange Jahre die sexuelle Orientierung seiner Bürger überwacht und sanktioniert haben, vor allem mittels Strafrecht, das 'widernatürliche Unzucht' (deutsch)  oder 'grobe Unanständigkeit' (britisch) strafrechtlich als Schwerverbrechen geahndet hatte (mit Zuchthaus). Nachdem Homosexualität in keinem westlichen Land mehr strafrechtlich verfolgt wird, ist, denke ich, das Problem gelöst. Es ist aber nicht Aufgabe des Staates, nunmehr umkehrt wiederum Homosexualtät in irgendeiner Weise aufzuwerten oder sich überhaupt drum zu kümmern. Schutz der Familie, auch finanziell, dient anderen Aufgaben, nämlich zu gewährleisten, daß junge Paare in sozial und finanziell sicheren Bedingungen Kinder haben können - denn das wird ja sogar von den Grünen immer als so katastrophal beklagt, der angebliche dramatische Geburtenrückgang. Aber das wird nicht gelöst, indem man kinderreiche Araber oder Afrikaner importiert, sondern indem man jungen deutschen Paaren hilft. Und zwar heterosexuellen Paaren.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Schutz der Familie, auch finanziell, dient anderen Aufgaben, nämlich zu gewährleisten, daß junge Paare in sozial und finanziell sicheren Bedingungen Kinder haben können

Diese Behauptung würde nur greifen, wenn die Änderung der Steuerklasse an Kinder gebunden wäre. Ehepaare können aber ganz problemlos kinderfrei bleiben und trotzdem Steuerklasse III und V wählen sowie alle übrigen Steuer- und Rentenvorteile genießen. Und schon ist dein "Argument" ad absurdum geführt.

Aber das wird nicht gelöst, indem man kinderreiche Araber oder Afrikaner importiert,

Du schreibst, als wären dunkelhäutige Menschen Gegenstände oder Waren für dich... -_-

Kommentar von latricolore ,

wir haben weitaus größere Probleme als die Homosexualität

Das ist hier aber keine allgemeine politische Diskussionsrunde, sondern der TE hat ganz bestimmte Ängste und eine entsprechende Frage gestellt.

Die Homosexualität interessiert mich nicht. 

Dann gibt's auch keinen Grund, hier zu schreiben.

Antwort
von ErbseNrOne, 119

Es gibt keinen Grund Angst zu haben weil man Schwul ist. Durch so einen politischen Wechsel würde sich für dich nichts ändern. Niemand kann dir das verbieten. 

Kommentar von stevengrey ,

Ja aber Leute die gegen schwule sind haben damit noch n ne Art Megafon 📢 womit sie noch verdeutlichen können wir schrecklich das ist das man Jungs als junge mag.

Kommentar von ErbseNrOne ,

Diese Leute gibt es auch jetzt schon, und es gibt keinen Grund davor Angst zu haben. Du musst diese Menschen nicht ernst nehmen, es spielt doch keine Rolle was sie denken. Lass dir das von niemandem schlecht reden, ignoriere es einfach. 

Kommentar von stevengrey ,

Man könnte keinen Job bekommen. Lehrer könnten einem hassen. Man bekommt schlechte Noten. Mitschüler denken dann man wäre assig. Dann hat man keine Freunde mehr. Man wird traurig man nimmt Drogen. Und wird dann zum Assi. Ob man will oder nicht wenn man schwul ist hat man sein ganzes Leben die A Karte gezogen. Man kann nicht verhindern das man eingeschränkt wird.

Kommentar von don2016 ,

lieber stevengrey...den Daumen hoch habe ich dir gegeben, um für unsere homosexuelle Liebe da zu sein; du brauchst wirklich keine Angst zu haben, daß diese AFDioten...hier bei uns ma das Sagen haben; so viel "verrückte" Wähler(prozentual), wie die Amis, die ihr "Trump"-eltier, gewählt haben, gibt es bei uns nicht...keene Bange...; ich habe schon öfter über diese Möchtegern-Partei geschrieben, schau es dir ma an; liebe Grüße aus Köln

Kommentar von stevengrey ,

Alles weil man liebt.

Kommentar von ErbseNrOne ,

Schau mal, wie sieht es denn jetzt aus. Wie sind deine Job Chancen derzeit, gibt es Lehrer die dich wegen deiner Sexualität hassen, bekommst du deshalb schlechtere Noten, wie denken deine Mitschüler jetzt über dich? Wenn die AFD nicht an die Macht kommt, würden die Antworten auf diese Fragen sich ändern, oder würden sie gleich bleiben? Sie würden natürlich gleich bleiben, denn diese Leute denken nicht schlimm über dich, und sie würden Ihre Meinung auch nicht ändern weil es einen politischen Wechsel gäbe. Deine Freunde/Mitmenschen oder Lehrer würden ihre Meinungen nicht ändern weil sich die Politik ändert. Sie würden weiterhin so von dir denken wie sie es jetzt tun. Und wenn dich jemand nicht so akzeptiert wie du bist, dann ist er es auch nicht wert von dir beachtet zu werden. Ignoriere die Geläster, und sei einfach du selbst :)

Antwort
von soissesPDF, 116

Bis zur AfD an der Macht ist es ein weiter Weg, falls sie jemals an die Macht kommen würde.
Du vergisst in Deiner Angst, dass es die Aufgabe der anderen Parteien ist eine Politik zu machen die Wählerzustimmung findet.

Wenn Globalisierungsverlierer die AfD wählen, ist das nicht einfach ein Unfall der Geschichte, sondern hat ernsthafte Ursachen.
Wenn Globalisierung und Neoliberalismus zur Wohlstandsverlusten führen, dann hat die bisherige Politik schlicht versagt.

Wenn sich eine Partei bildet die 15/20/25% Wählerstimmen erhält, gehört das zum demokratischen Prozess und sollte Anlass sein, der etablierten Parteien, zu überlegen, was sie falsch gemacht haben und fortgesetzt falsch machen.

In einer destabilisierten, sich verrohenden Gesellschaft wachsen ebenso Ängste, die in sich ein schlechter Ratgeber sind.

Die AfD wird verschwinden, wenn es wieder eine Politik für die Bürger gibt.
Dazu gehören Wohlstand, soziale Sicherheit und Armutsüberwindung.
Das genaue Gegenteil der Politik von CDU/SPD und Grünen.
Dafür gibt es keine Anzeichen und eben das befördert die AfD und sei es als starke Opposition.



Antwort
von rgamst, 14

Du musst Dir keine Sorgen machen. Die AFD wird niemals die Macht bekommen. Zudem ist in Deutschland Homosexualität erlaubt und keine AFD kann was dagegen machen. Lebe weiter Dein Leben wie Du es bis jetzt gemacht hast und mach Dir keine Sorgen wegen Idioten aus der AFD. Solche Parteien hat es schon immer gegeben. Und was haben die erreicht? nichts. Also bleib wie Du bist und mach Dioir keiine Sorgen

Antwort
von wilees, 111
Antwort
von rukkk, 146

Selbst wenn die AfD an die Macht kommen sollte, was recht unwahrscheinlich ist, wird sich die Bevölkerung nicht gegen dich wenden. Mir ist auch nicht ganz klar wie du darauf kommst. Die AfD hat sich niemals radikal gegenüber Homosexuellen geäußert. Die AfD ist gegen die gleichgeschlechtliche Heirat und gegen Kinderadoptionen von gleichgeschlechtlichen Paaren.

Kommentar von stevengrey ,

Hand grad gelesen das die das gesagt haben

Kommentar von stevengrey ,

Kopierter Artikel:

#KeineAlternativeFürDieZukunft • "Richtige Elefanten sind grau" • "Die AfD will, dass Kinder und Jugendliche, die anders sind als die Mehrheit, sich unnormal und minderwertig vorkommen. Sie will ihnen nicht das Gefühl geben, dass sie so, wie sie sind, akzeptiert werden und vollwertige Mitglieder der Gesellschaft sind. Homosexuelle sollen in dem Bewusstsein aufwachsen, dass ihre Andersartigkeit ein Problem ist. Die Schule soll ihnen keine positiven Rollenvorbilder vermitteln."

#EiE #EnoughIsEnough #StopHomophobia #lgbti #queer #Kinder #Jugendliche #Eltern #Gesellschaft #Zukunft #Leben #Deutschland

Kommentar von rukkk ,

Das ist sicher keine offizielle Quelle sondern hast du von Twitter, Youtube, Facebook oder ähnlichem.

Kommentar von rukkk ,

Ohne mir das durchgelesen zu haben, es handelt sich um einen Kommentar, damit lediglich um die Meinung des Verfassers. Lass dir von sowas keine Angst einjagen, solche Kommentare finden sich zu allem. Ich kann dir versichern, solange in Deutschland eine Demokratie besteht, gibt es keinen Grund Angst zu haben.

In vielen Punkten wird der AfD unrecht getan. Was viele nicht begreifen, das ist genau das was die AfD am meisten stärkt. Man sollte bei dem bleiben was man weiß und nachprüfen kann.

Kommentar von latricolore ,

Hättest du weiter gesucht, hättest du das Original gefunden:
http://www.afdfraktion-lsa.de/wp-content/uploads/2016/11/Fruehsexualisierung.pdf

Unten auf S. 1

Kommentar von rukkk ,

Der Text ist mir bekannt, nur wie man davon auf die geschilderten "Ängste" kommt, erschließt sich mir nicht.

Kommentar von latricolore ,

Ich bekomme es hier nicht reinkopiert - plöder Editor! - daher kurz:

... wenden wir uns ... gegen alle Versuche, andere Formen des Zusammenlebens und Sexualverhaltens gleichwertig neben Ehe und Familie zu stellen.

Ist deutlich.

Kommentar von rukkk ,

Deutlich ja, ob das diskriminierend ist - darüber könnte man sich streiten. Aber eine Verfolgung oder Ächtung ist aufgrund dessen schon arg weit hergeholt.

Kommentar von latricolore ,

Verfolgung nicht, Ächtung schon.

Kommentar von rukkk ,

Das ist natürlich alles auch eine interpretations- und definitions- Frage, wo Verfolgung/Ächtung anfängt.

Homosexualität ist derart anerkannt, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass eine demokratische Regierung -selbst wenn sie es wollte- diesen Prozess umkehren kann.

Dass man gegen eine Heirat ist kann ich verstehen, man darf auch nicht vergessen wo die Heirat herkommt und welcher Zweck ihr zu Grunde liegt.

Auch dass man gegen Adoption ist kann ich verstehen, nicht weil ich es den Homosexuellen nicht gönne, sondern weil ich eine Vielzahl an Problemen auf die Kinder zukommen sehe (z.b. Mobbing).

Kommentar von Garlond ,

Egal wie anerkannt Homosexualität ist, es gibt noch immer viele die in irgendeiner Form dagegen sind. Und so was kann in der Gesellschaft schnell kippen. Oder glaubst du das vor fast 100 Jahren, die Mehrheit der Deutschen gegen Juden war? Mitnichten, das wurde langsam und systematisch aufgebaut, bis zu dem Punkt wo es gefährlich wurde nicht mehr gegen Juden zu sein.

Wie leicht die meisten von uns beeinflussbar sind, zeigt sich sehr gut in dem "Blue eye, brown eye" Experiment von Jane Elliott (einfach mal bei youtube suchen)

Ehe und Heirat kommt nicht aus der Kirche, wenn du das mit "herkommen" meinst. Es war ursprünglich nichts weiter als ein Vertrag. Die Kirche hat das nur für sich vereinnahmt und es ist fraglich, warum dieser Vertrag nicht allgemeingültig sein soll .
(Dazu einfach mal die Herkunft der Worte Ehe und Heirat suchen)

Und zu deinem letzten Punkt, sollte man nicht eher daran arbeiten, dass man die Mobber anklagt und nicht die Mobbingopfer?
Wenn wir alles danach ausrichten, dass niemand mehr zu straftaten verleitet wird, was bleibt uns dann noch? Man kann doch nicht sagen, wir tragen jetzt keine roten Jacken mehr, weil es Menschen gibt, die rote Jacken nicht mögen und aggressiv darauf reagieren. Oder Frauen tragen jetzt alle nur noch Burka, weil es Männer gibt, die ihre Triebe nicht zügeln können. Warum sollten also Kinder auf gleichgeschlechtliche Eltern verzichten, nur weil es Leute gibt, denen Homosexualität als etwas schlechtes verkauft wird und sie dann zu Übergriffen neigen.
Sinnvoller wäre doch dafür zu sorgen, dass es allgemein als normal angesehen wird und es nicht mehr zu mobbin kommt.

Im übrigen widersprichst du dir an dieser Stelle selbst:
Homosexualität ist derart anerkannt...
und weil ich eine Vielzahl an Problemen auf die Kinder zukommen sehe

Wenn es so anerkannt wäre, müssten wir uns um Mobbing gar keine Gedanken machen.

Kinder tun nur das was man ihnen vorlebt. Solange Kindern nicht die großen Unterschiede beigebracht werden, sehen sie keine Unterschiede zu anderen Kindern.
Kindern ist zum Beispiel auch egal, ob ein anderes Kind schwarz, weiß oder karriert ist.
Erst die Wertevermittlung durch die Umwelt führen hier zu Vorurteilen.

Kommentar von rukkk ,

Größtenteils gebe ich dir Recht, deine Argumentation ist weitgehend schlüssig. Homosexualität ist anerkannt, und das zurecht. Mit den Kindern ist das ein anderes Thema, das hat nichts mit Anerkennung zu tun. Im Vordergrund muss das Wohl des Kindes stehen. Ein Kind, da bin ich mir relativ sicher, hat in einem Umfeld mit Vater und Mutter bessere Chancen sich vollständig zu entfalten.

Kommentar von Crysali ,

Die Aussage, ein Kind würde sich anders entwickeln, womöglich zum Schlechteren, wenn es von gleichgeschlechtlichen Paaren aufgezogen wird, deshalb hat es ein Kind mit Vater und Mutter besser, ist ziemlich penetrant überzeugend.

Es gibt sehr viele Beispiele für Familien, Patchwork und Ähnliches, in denen Kinder außerhalb des "Vater, Mutter und Kind"-Schema aufwachsen und dennoch durchschnittlich sind, was die Entwicklung angeht. Außerdem braucht ein gleichgeschlechtliches Paar immer noch einen Menschen des anderen Geschlechts und es ist eher die Seltenheit, dass dieses biologische Elternteil bewusst ausgeschlossen wird.

Wer einfach die Aussage hinstellt "Homosexuelle Paare würden das Wohl des Kindes gefährden", der sollte das auch begründen können und nicht wie unsere Kanzlerin, Frau Merkel, aus einem persönlichen Gefühl ( gibt da ein, für Homosexuelle, ziemlich krasses Interview auf YouTube, einfach "Angela Merkel Homosexuelle Ehe" oder ähnlich mal bei YouTube suchen) einfach sagen, den Kindern würde es schlechter gehen, denn der stellt seine eigenen Gefühle und Werte über die eines anderen Menschen und sollte sich weder liberal, demokratisch noch sonst wie nennen.

Kommentar von rukkk ,

Solange mindestens ein Elternteil dabei finde ich das auch weitgehend in Ordnung, das ist eine ganz andere Situation als wenn ein gleichgeschlechtliches Paar ein fremdes Kind adoptieren will, es aber keine Notwendikeit dafür gibt. Sobald repräsentative Langzeitstudien existieren die widerlegen sollten dass es einen Unterschied für die Kinder in der Entwicklung macht hätte ich auch da nichts dagegen.

Das ist meine perönliche Meinung und hat natürlich keinen Anspruch auf Richtigkeit.

Kommentar von Crysali ,

Ich habe nochmal über alles nachgedacht und finde es eigentlich recht amüsant, dass heterosexuelle Beziehungen mit Kindern akzeptiert werden, gleichgeschlechtliche Beziehungen aber vorgehalten wird, da könnten schwerwiegende Probleme auftreten. Ich würde einfach mal behaupten, dass es in beiden Beziehungsarten die gleichen Probleme gibt.

Natürlich ist nicht auszuschließen, dass es bei homosexuellen Paaren zu Problemen jeglicher Art kommen kann, dass liegt dann aber an den Individuen, nicht an der Tatsache, dass da zwei gleiche Geschlechter sind.

Das ist ebenso meine persönliche Meinung, die keinen Anspruch an Richtigkeit hat, dennoch habe ich den Vorbehalt, dass Gegner von ..., ich beschränke es jetzt mal auf "Gleichgeschlechtliches Paar mit Kindern", ohne auf mögliche Formen einzugehen, einfach nicht wissen, ob das funktionieren kann, möglicherweise sogar ein falsches Bild von Homosexualität haben. Das möchte ich dir an dieser Stelle nicht unterstellen, aber du würdest dich wundern, wwas für ein falsches Bild viele Menschen von Homosexualität haben, nämlich ein vorbelastetes Bild voller Vorurteile. Das sind ganz normale Menschen, die, wie jeder Mensch, auch Probleme haben. Man braucht keine Langzeitstudien, um das zu beweisen.

Kommentar von stevengrey ,

Die traditionelle Familie soll Vorbild bleiben. Sie gehört zum Kern der deutschen Leitkultur.
Die traditionelle Familie

Hört sich schon so hitlerlike an

Kommentar von latricolore ,

Übertreib nicht!

Das hat nichts mit Hitler zu tun.

Kommentar von stevengrey ,

Find ich nicht

Kommentar von latricolore ,

Es gab Deutsche auch schon vor Hitler. Und Familien waren die letzten Jahrhunderte immer Mami, Papi, Kind.

Aber wenn du eh schon eine vorgefertigte Meinung hast, brauchst du auch nicht zu fragen.

Kommentar von stevengrey ,

Weil es andersrum immer verboten war. Ist keine vorgefertigte ist mir in den Sinn gekommen.

Kommentar von stevengrey ,

Damals war man ja psychisch krank wenn man schwul war

Kommentar von Directions ,

Was ihr mit eurem Mobbing habt, i h hatte nen Mitschüler mit dem war ich in der Grundschule und der hatte 2 Mütter, hat die anderen ned interressiert. Und als wir Gemeinsam aud ner weiterführenden Schule waren, und dieses das erfahren haben, hat es dieses auch nicht interressiert

Kommentar von rukkk ,

Auch wenn du sagst das ändert nichts, ich geh davon aus dass eine der Damen die Mutter war und nicht zwei fremde Frauen. Auf die Thematik Mobbing hat das weniger Einfluss, aber auf die Psyche des Kindes schon.

Kommentar von Garlond ,

Inwiefern hat das Einfluss auf die Psyche des Kindes? Es gibt keine Studie von unabhängiger Stelle dazu, die besagt, dass Kinder aus Regenbogenfamilien psychisch gestört wären.
Wenn du diese Meinung doch vertrittst, dann musst du doch dafür auch einen Grund haben?

Kommentar von rukkk ,

Ich sage nicht dass das zwangsläufig der Fall ist, aber die Gefahr erachte ich als gegeben. Wenn ein Kind von sich den Wunsch äußert, in einer Familie mit gleichgeschlechtlichen Eltern aufzuwachsen, spricht auch nichts dagegen. Ich kann keinen Sinn darin erkennen, wenn keine Notwendigkeit besteht, beispielsweise durch zu wenige Bewerbungen für ein Adoptivkind, die Kinder in gleichgeschlechtliche Beziehungen zu geben. Alle Forderungen danach kommen von Erwachsenen, in der Regel selbst homosexuell, von einem Kind ist mir solch eine Forderung nicht bekannt, und falls doch welche existieren sollten, handelt es sich mit Sicherheit um absolute Ausnahmen.

Kommentar von Crysali ,

Der Begriff "Gefahr" stört mich. Ich finde "Möglichkeit" passt besser. Es gibt in allen Arten von Partnerschaften die Möglichkeit, dass ein Kind schaden nimmt. Das ist aber bei gleichgeschlechtlichen Paaren nicht weniger wahrscheinlich als bei heterosexuellen Paaren, in heterosexuellen Partnerschaften kann der Schaden genauso groß. Es hängt von den Individuen ab, nicht von der Homosexualität. Man würde ja unterstellen, Homosexuelle würden nicht so ticken und gesund sein wie Heterosexuelle.

Kommentar von ceevee ,

Die AfD hat sich niemals radikal gegenüber Homosexuellen geäußert.

Oooh... wen du wüsstest.

Kay Nerstheimer: "Schwule sind eine degenerierte Spezies, es hat schon einen Sinn, dass sie sich nicht vermehren".

http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/homo-hass-in-der-afd-berlin-afd-a...

Andreas Gehlmann: "Homosexuelle ins Gefängnis".

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-und-homosexuelle-aufregung-im-land...

Andre Poggenburg: "Homosexualität steht mit Kindesmissbrauch auf einer Stufe"

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/landespolitik/olivia-jones-anzeige-gegen-poggen...

Beatrix von Storch ist Gründerin des homophoben Aktionsbündnisses "Demo für alle".

Und selbst die NPD hat einen Homosexuellen-Arbeitskreis. Ein paar Quoten-Schwule zum Vorzeigen finden sich anscheinend in allen Richtungen, das macht die AfD aber nicht weniger homophob.

Kommentar von rukkk ,

Das sind Einzelaussagen von einzelnen Mitgliedern und keine offizielle Haltung der AfD. Einzelne Verfehlungen lassen sich in allen Parteien finden. z.b. SPD-Edathy

Kommentar von ceevee ,

Der kleine Unterschied ist, dass Edathy nach seinen Verfehlungen bei der SPD rausgeflogen ist. Bei der AfD hingegen sieht man es mit solchen Verfehlungen anscheinend nicht so eng.

Kommentar von rukkk ,

Naja, es ist auch ein kleiner Unterschied ob man eine unangebrachte Äußerung von sich gibt, oder ob man nachweisslich finanziell die Kinderpornoindustrie unterstützt.

Außerdem ist es äußerst schwierig jemanden aus einer Partei auszuschließen wenn er nicht strafrechtlich relevant in Erscheinung getreten ist. Der Partei-Austritt wird regelmäßig einzelnen Mitgliedern nahegelegt.

Kommentar von Crysali ,

Dennoch sind diese Mitglieder Teil der Partei und beeinflussen deren Stimmung und Haltung. Du kannst ja nicht einfach sagen "Dessen Meinung passt uns gerade nicht, also trennen wir das von uns ab". Die Mitglieder sind trotzdem in der Partei und ein Teil dieser.

Hat schon seine Gründe, dass die AfD keine Medien zu ihrem Parteitag zulässt, weil sich dann zeigen würde, wie sie selbst sogar andeuten, dass Parteimitglieder Meinungen zeigen würden, die die Afd in einem schlechten Licht zeigen würde, aber nur weil man diese Meinungen nicht öffentlich zeigt, heißt das nicht, dass sie einfach Puff! machen und verschwinden. Sie sind immer noch da.

Kommentar von rukkk ,

Dem widerspreche ich nicht, aber untaugliche Meinungen sind in allen Parteien vertreten.

Im Wahlprogramm finde ich keine Haltung die ich als homophob bezeichnen würde.

Kommentar von ceevee ,

Das liegt daran, dass ein Wahlprogramm nett klingen muss, wenn man als Partei gewählt werden möchte. Wenn sie dort offen Homophobie propagieren würden, dann könnten sie die AfD auch gleich direkt auflösen. Im NPD-Parteiprogramm findest du auch keine offenen Aufrufe zu Ausländerfeindlichkeit, ist die NPD also gar nicht ausländerfeindlich? Entscheidend sind in der Tat die Aussagen der Mitglieder.

Irgendwie wirkt es aber so, als wenn du die AfD schon längst heilig gesprochen hast und keine Kritik an ihr zulässt. Man könnte als Argument im Prinzip alles mögliche anbringen, du nimmst eh nix an und findest immer einen Grund, warum die AfD doch nicht so schlimm ist... 

Kommentar von rukkk ,

Hehe, die Schlussfolgerung kann ich dir gar nicht übel nehmen, aber nein, ich habe die AfD nicht heilig gesprochen. Ich finde nur dass das ganze Bashing schon übertrieben ist. Alleine die Fragestellung zielt schon in die Richtung.

Das ist wie mit der Trump-Wahl. In allen Medien wird er verteufelt, sich lustig gemacht, er hätte eh keine Chance. Alle drängen sich in den Vordergrund (Till Schweiger: Wenn Trump Präsident wird, dann gebe ich meinen US-Pass ab...). Dann gewinnt er die (demokratische) Wahl, plötzlich rudern alle zurück, viele die öffentlich gelästert haben müssen sich öffentlich entschuldigen, Schweiger behält seinen Pass...

Zu denken dass die AfD, sollte sie tatsächlich gewählt werden, alle homosexullen und Bürger ohne stimmigen Ahnennachweis des Landes verweisen wollte und könnte ist einfach nur übertrieben.

Kommentar von don2016 ,

@rukk...dennoch bist du zu sehr auf diese AFDioten eingeschossen; ich zitiere es zum zgsten Male; ich habe einfach kein Interesse mehr, mich wiederholt über solch einen Möchtegern-Partei-Verein zu intensiv auszulassen; man könnte es in meinen Antworten und auch Kommentaren nachlesen; die Protestwähler, die die AFDitoen (noch) wählen; frage ich zugleich auch: vergleicht bitte mal das Programm - dieses "Vereins"- mit den Lügen, den widersprüchlichen Angaben, die Spitzenpolitiker von denen von sich geben; auch da habe ich schon einiges zitiert;

TATSACHE ist zu Parteien, die kommen und wieder gehen, das waren und sind u.a.  die:

-   Repblikaner     sind verschwunden

-   Piraten      sind fast verschwunden

-   AFDioten  sind bald verschwunden

...fast, da meine ich mit in die Bedeutungslosigkeit ca. 5 % +/-...

...bald, es dauert immer seine Zeit, bis die Wähler erkannt haben, was für Chaoten sie gewählt haben...

...und damit meine ich in 1. Linie die Protestwähler; es ist ja nicht zu leugnen, daß die etablierten Parteien auch ma Denkzettel kriegen sollen, aufgrund ihrer Fehler, teils falschen Politik; aber das darf der Wähler nicht damit versuchen, daß er ernsthaft solche unfähigen "Politiker", wie diese AFDioten, wiederholt wählt...

Kommentar von ceevee ,

Ich finde nur dass das ganze Bashing schon übertrieben ist. 

Das Bashing kann zwei Ursachen haben:

a.) Die Medien wollen die AfD tatsächlich übermäßig kritisieren

b.) An der Kritik ist tatsächlich was dran, die AfD ist doch nicht so toll.

Im Falle der AfD wird es eine Mischung aus beiden sein, allerdings verhindert ein Blick durch die rosarote Brille a la "Die AfD steht doch eh in der Opferrolle", dass man sich wirklich kritisch mit ihr auseinandersetzt und möglicherweise feststellen könnte, dass Teile der AfD doch nicht so toll sind.

Muslime, die hier geboren sind und seit 3 oder mehr Generationen hier leben, bekommen in Zeiten wie diesen verstärkt Alltagsrassismus ab. Und auch das ist ein Verdienst der AfD bzw. einiger Aussagen ihrer Mitglieder. Warum sollte es sich bei den Homosexuellen anders verhalten, wenn man Höcke, Petry, Gauland und Co. noch mehr Macht und Stimme gibt?

Kommentar von schnoerpfel ,
  • Muslime sind keine Rasse, sondern Anhänger einer verkorksten Religion/Ideologie, die uns nichts Gutes will und uns auch nichts Gutes bringt. Es gibt auch arabische und türkische, pakistanische oder somalische Christen und Anhänger anderer Religionen. Der Rassismusbegriff dürfte hier also kaum greifen, da Herkunft und biologische Merkmale keine Rolle spielen.
  • ich stimme zwar zu, dass durch die AFD das Klima aufgeheizter ist als vorher, allerdings sind Islamkritik und die Warnung vor der Gefahr einer Islamisierung deutlich älter und wurden u.a. von den Medien betrieben, die heute die AFD kritisieren (Spiegel und Co. ganz vorne mit dabei, wenn es darum ging, mit dem Finger auf den Islam zu zeigen).
  • Es finden sich (ironischerweise) Muslime in der AFD.
Kommentar von ceevee ,

Der Rassismusbegriff dürfte hier also kaum greifen, da Herkunft und biologische Merkmale keine Rolle spielen.

Der Rassismusbegriff wird wie folgt definiert:

"Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen"

https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus#Rassismusdefinition\_nach\_Albert\_Memmi

Und ob der Rassismusbegriff da greift. Dein Gewissen ist doch nicht rein...

allerdings sind Islamkritik und die Warnung vor der Gefahr einer Islamisierung deutlich älter

Das kannst du vergessen. Vor etwa 10 Jahren hatte ich muslimische Mitbewohner und kenn deren Vor- und vor allem Nachteile ganz gut. Damals war Islamfeindlichkeit in den Medien überhaupt kein Thema, nur die übelsten Kacknazis haben damals Aussagen gemacht, die heute salonfähig sind.

sondern Anhänger einer verkorksten Religion/Ideologie, die uns nichts Gutes will und uns auch nichts Gutes bringt.

Du hast doch sicherlich eine Dönerbude in deiner Nähe, die du möglicherweise sogar besuchst. Die Mitarbeiter dort sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Muslime. Erzähl mal, was diese Mitarbeiter dir bisher konkret Böses angetan haben. Oder sind die etwa völlig harmlos? Gefährlich sind nicht die Muslime, gefährlich sind die "Ich bin kein Rassist, aber..."-Rassisten.

Es finden sich (ironischerweise) Muslime in der AFD.

Dann kannst du doch sicherlich (unironischerweise) mal ein paar Namen nennen. Frauke kann das nicht

https://www.youtube.com/watch?v=GsSZMOW16-I

Kommentar von schnoerpfel ,

Rassismus greift hier nicht. Ansonsten müsste man Muslime als die übleren Rassisten einstufen, denn die machen oft Unterschiede zwischen den Menschen, wollen sogar häufig nur innerhalb der Familie heiraten (Du darfst gerne nach Inzest und Missbildungen innerhalb des muslimischen Kulturkreises googlen, auch dazu gibt es Daten), damit ja kein "schlechter" Fremdeinfluss sich in ihren Reihen breitmacht.

Man kann Menschen aufgrund ihrer Ideologie und Dogmen ablehnen, ganz egal, ob politisch oder religiös (der Islam vereint oft beides), ganz egal, ob die sich Zeugen Jehovas oder Hanbaliten nennen. Zum Rassisten macht Dich das noch lange nicht. Da gehört schon ein wenig mehr dazu.

Damals war Islamfeindlichkeit in den Medien überhaupt kein Thema

Islamfeindlichkeit ist so alt wie der Islam selbst. Politiker, Historiker, Philosophen, selbst Leute wie Karl Marx, äußerten sich negativ zum Islam. Arthur Schopenhauer bezeichnete den Islam als die "traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus" (womit er vermutlich sogar recht hatte).

In den Medien darf der Islam spätestens seit dem 11. September 2001 eine Schelte nach der anderen einstecken. Du solltest mal die Ausgaben des Spiegels seit dieser Zeit überprüfen.

Oder sind die etwa völlig harmlos?

Muslime sind in der Minderheit harmlos. Ich habe selbst muslimische Mitbewohner im Eingang. Sobald sie ganze Stadtteile bewohnen, wird es eng für Dich. Dann beginnt der Ab- und Ausgrenzungsprozess und die Installation muslimischer Regeln und Gesetzlichkeiten. Das kannst Du von Brüssel bis Malmö, von Marxloh bis Marseille beobachten. Oder komme einfach in meinen Stadtteil, dessen Veränderung ich seit 2003 mit Schaudern beobachte.

Kein Kulturkreis macht so viele Probleme wie der muslimische. Dazu gibt es anerkannte Studien, die sogar belegen, dass etwa 50% bis 60% der Muslime ihre Religion über Gesetz und Demokratie stellen, auch die sogenannten "moderaten".

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community