Angst vor Pfändung wegen Schulden des Partners?

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6 Antworten

Auch ein Gerichtsvollzieher darf nicht so einfach in private Räume eindringen.

Lange bevor der "Heimservice" vom Gericht kommt, bestehen doch genügend Möglichkeiten, daß im Vorfeld abzubiegen.

Egal ob über Privatinsolvenz, oder eidesstattliche Versicherung, Ratenzahlung oder andere Einigungen.
Weder Gerichtsvollzieher noch Gläubiger wollen dem Schuldner was böses.

Wenn nicht gezahlt werden kann, dann ist das so. Aber dann sollte mit den Gläubigern, bzw. den entsprechenden Stellen kommuniziert werden.
Normalerweise finden sich dann auch Lösungen.

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Darf ein Gerichtsvollzieher in das Haus meiner Mutter kommen und ihre Sachen ( die wo sie es nicht nachweisen kann) pfänden? 

Ja. Der Gerichtsvollzieher darf alles pfänden, was sich im Gewahrsam des Schuldners (=Freund) befindet. Deine Mutter kann dann aber dagegen vorgehen und Herausgabe der Sache verlangen, die ihr Eigentum sind.

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Solange die beiden nicht verheiratet sind kann der Gerichtsvollzieher nichts von dem Partner pfänden. Sollte er es doch machen kann man einen Widerspruch dagegen fertig machen.

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Kommentar von joschi1989
03.11.2015, 23:38

Klar, aber wie ist es mit Dingen bei denen man nicht nachweisen kann wem es gehört, weil eben keine Rechnung oder ähnliches vorhanden ist?

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Kommentar von Shima89
03.11.2015, 23:41

Egal! So lange beide nicht verheiratet sind muss der Gerichtsvollzieher von ausgehen das es dem gehört der es sagt. Ausgenommen natürlich wenn ein Mann ankommt und meint die Perlenkette sei seine. Abgesehen davon pfänden Gerichtsvollzieher sehr selten. Es sind nicht die bösen Männer wie der TV sie darstellt. Die sind interessiert an einer Lösung für beide Seiten.

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Kommentar von mepeisen
04.11.2015, 11:01

Das ist einfach nur falsch, wie du es schreibst. Der GV kann grundsätzlich alles pfänden, was sich in Gewahrsam des Partners befindet, was also in der gemeinsamen Wohnung ist. Auf irgendwelche Sprüche, wem es gehört, muss der GV gar nichts geben.

Auch ein Widerspruch nützt exakt gar nichts.

Wenn man einen Beweis hat, dass beispielsweise der teure 10tsd € TV der Mutter gehört (Lieferschein), legt man ihm dem GV vor. Im Normalfall lässt der GV dann den TV stehen. Ganz einfach, weil er keinen Bock auf unnötige Arbeit und auch dem Gericht keine unnötigen Gerichtsverfahren zumuten will. Verpflichtend ist das für den GV aber nicht.

Wenn dann doch zu Unrecht gepfändet würde, ist das Rechtsmittel eine sogenannte Drittwiderspruchsklage, in der man eindeutig beweisen muss, dass es der Mutter gehört.

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Das sollte man eigentlich wissen ,es sind nicht die Schulden deiner Mutter ,folglich kann ihr auch nichts gepfändet werden ,ist ja ihr Eigentum.

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Sollte es pfänden wollen legst du 50 oder 100 Euro hin bezüglich der "Ratenzahlung" somit wird erstmal nichts gepfändet weil Geld geflossen ist.

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Kommentar von mepeisen
04.11.2015, 11:01

Der Gläubiger kann eine Ratenzahlung ausschließen und der GV kann andernfalls eine Ratenzahlung ablehnen, wenn die Ratenhöhe zu gering ist.

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Kommentar von Matzeee12345
04.11.2015, 11:31

Aber wenn. Geld auf den Tisch gelegt wird wird der zahlungswille dargestellt

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die pfändung muss sich auch lohnen. heißt nach den verwaltungsgebühren auch noch zum schuldenaubbau beitragen. eine normale haushaltsausstattung wird wohl keiner pfänden wollen.

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Kommentar von joschi1989
03.11.2015, 23:44

Habe aber zB gelesen, dass mehr als ein Fernsehen gepfändet wird. Wenn die aber beide meiner Mutter gehören?

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