Frage von Luardya, 50

Angst vor Nachbarshund aus dem selben Block. Wie soll ich damit umgehen?

Vor einigien Monaten haben sich unsere Nachbarn einen Husky geholt. Da war er noch ziemlich klein. Wild, aber klein. Ich bin dann zu ihm hin um ihn zu streicheln und habe halt, wie es normal ist, erstmal meine Hand hingehalten, damit er dran schnuppern konnte.

Er fing dann an zu bellen und mir in die Beine zu beissen. Das tat ja nicht weh, weil er, wie erwähnt, klein war und ich ja Kleider anhatte. Ausserdem war mir bewusst, dass das für ihn vielleicht einfach nur ein Spiel war.

Nun ja, Mittlerweile geht er mir bis zur Hüfte, wenn er nicht schon grösser geworden ist und ich sehe immer nur die Tochter mit ihm draussen, die schon fast kleiner ist und ihn kaum zurückhalten mag.

Vor ca. 3 Wochen habe ich vor der Haustüre auf eine Freundin gewartet und der Hund wollte mich ständig anspringen und hat gebellt und ist wirklich wild um sich gesprungen. Sie hat ihn grade so noch zurückhalten können aber mittlerweile bin ich so weit, dass ich mich nach der Arbeit kaum nach Hause traue, weil sie ja mit ihm draussen sein könnte.

Ich hab das Gefühl, dass das deren 1. Hund ist und sie einfach keine Ahnung von Hundeerziehung haben. Ich meine, die habe ich auch nicht, aber deshalb schaff ich mir ja auch keinen an.

Ihr Hund ist schon ein wenig aggressiv, gehorcht nicht, und ich denke, er kennt auch sonst keine Grenzen.

Ich habe ihn seit der letzten Begegnung vor diesen 3 Wochen nicht mehr gesehen, aber habe trotzdem immer Angst, ihm zu begegnen. Auch das kleine Mädchen hab ich nicht mehr gesehen. Ich hoffe mal nicht, dass sie von ihm aufgefuttert wurde.

Kann mir vielleicht ein Hundekenner irgendwelche Tipps geben, wie ich mich verhalten soll? Wie ich meine Furcht verliere? Davor hatte ich echt selten Angst vor fremden Hunden.

Bin euch sehr dankbar.

Antwort
von Weisefrau, 30

Hallo, das ist ein Fall von Falsche Rasse bei Falscher Familie! Da ist schon alles gelaufen und nichts mehr zu Retten.

Melde das der Hausverwaltung, dem Ortnungsamt ,dem Vetärinär am besten allen auf Einmal. Der Hund muss aus der Familie raus, es geht um das Tier.

Einen Husky kann man nicht erziehen wie einen Schäferhund. Das ist leider vielen Menschen nicht klar.

Antwort
von GaiJin, 45

Heya Luardya,

da ist (fast) alles zu spät!

Bei dem Alter wird es SEHR schwer den Hund seine "schlechten Angwohnheiten" abzugewöhnen!

Im Grunde hätte die Besitzerin, als er noch Welpe war, schon damit beginnen müssen den Hund zu erziehen!

Jetzt ist "Hopfen und Malz" verloren bzw. würde eine Umerziehung SEHR viel Engagement, Geduld und Einsatz der Besitzerin bedeuten! WENN Sie sich denn überhaupt daraif einläst bzw. es einsieht...

Weiß das Hundebestizer da gerne mal ´nen Tunnelblick haben, nachdem Motto. "DER tut nichts, der will nur spielen...!"

Hatte/habe seit frühster Kindheit mit Hunden zu tun und habe schon einige "übernommen", die ´ne obskure Vergangenheit hatten, aber man muss halt so ehrlich sein und sich selber eingestehen, wenn man mit dem Hund nicht klar kommt...

Habe deswegen auch schon Hunde (wieder) abgegeben...

`kay, bin K E I N  Übermensch, der immer und alles richtig macht, aber immerhin besitze ich SO viel Selbsterkenntnis, das ich merke wenn etwas droht aus dem Ruder zu laufen!

Die Lütte (Kleine) mit DIESEN Hund alleine draussen?

Mache jetzt mal etwas, was ich (eigentlich) als letztes ansehe, egal warum...

Du solltest evtl. mal versuchen mit Deiner Nachbarin zu reden, aber versuche Emotionen heraus zu halten und wenn alle Stricke reißen bzw. die sich kein Stük rührt, gibt/bleibt Dir wohl "nur" der Weg über´s Jugendamt!  :-(

Wie auch immer:

Viel Glück!

Antwort
von katuschka90, 43

Was aus deinen Text raus lese kann ich echt kopf schüttern!!
Einen Husky in einer Wohnung zu halten geht nach meiner Meinung gar nicht da der Hund sich nicht austobben kann und ihm nicht gerecht werden dazu kann diese aufgestaute Energy zu aggresionen werde!

Denn ein Husky braucht wie jeder Hund konsiquenze Erziehung, Taglichen auslauft von mindestens 10 km oder mehr !!
Dazu wurde der erste fehler schon kleinauf gemacht den egal ob welpe oder groß beissen sollte abgewöhnrn bzw gar nicht zulassen!!

Dazu kann im notfall bzw wenn was wäre der mit Hund gassi geht nicht mal den Hund festhalten und da finde ich das die Eltern verantwortlos sind.

Was du machen bzw dich verhalten kannst ist
das du den Hund ignoriert (überhaupt nicht ansehen) und nicht zulässt das er dich anspringt aber des wichtigste ist das du eine selbstbewusste und aufrechte körperhaltung hast und du nicht zulässt angst zu haben oder verunsichert lässt denn des spürt der hund zufort, denentsprechend handelt bzw verhält er sich zu dir.

Des des einzige was ich dir dazu sagen kann als Dobermann-besitzerin 😊

Antwort
von adventuredog, 45

Wenn der Hund dich belästigt, sogar mehrfach und du Angst vor diesem Hund und seinen offensichtlich unkundigen Haltern hast, dann melde es der Wohnungsverwaltung. 

Ein (einzelner) Husky in einem Mietshausblock grenzt schon an Tierquälerei. Artgerechte Haltung ist was anderes.

Hast du Angst vor dem Hund und keiner tut was, dann wende dich an das Ordnungsamt deiner Stadt. Hunde die in gefahrdrohender Weise Menschen anspringen sind beim falschen Halter. 

Antwort
von Huter55, 39

Hunde sind von Grund auf nicht bösartig. Hunde werden meist nur bösartig, wenn sie abgerichtet werden (d.h. mit Absicht aggressiv gemacht werden) oder einfach nur eine schlimme Vergangenheit bzw. schlimme Erlebnisse hatten. Du solltest keine Angst vor diesem Hund haben. Das er dich anspringen will und dabei bellt heißt auf keinen Fall das er dich Attackieren möchte sondern einfach nur keine "Manieren" beigebracht bekommen hat. Sprich der Hund wurde wahrscheinlich im Endeffekt einfach nicht richtig erzogen, was aber noch lange kein Grund ist angst vor ihm haben zu müssen. Sollte er dich mal anspringen oder dich anbellen, dann solltest du nicht panisch werden sondern einfach cool bleiben und weiter gehen. Ich habe selbst einen Hund und selbst schon vorher Hunde gehabt und kann aus Erfahrung sagen, das solche Hunde meist nur Aufmerksamkeit suchen. Doch sollte er laut Knurren, dann wollen Hunde oft damit zum Ausdruck bringen, das er dich bzw. in deinem Verhalten Gefahr sieht und bereit ist sich zu verteidigen bzw. anzugreifen. Dies ist aber hier nicht der Fall.

Antwort
von Rackii, 41

Sprich mit den Besitzern und teile ihnen mit, was geschehen ist und dass die Tochter den Hund kaum zurückhalten konnte.

Antwort
von Jocker62, 48

Sollte der Hund noch in der Erziehung sein,dann hilf dabei! So baust ,auch Du eine Verbindung mit Ihm auf.Wenn der Hund Dich bedrängt,wende Dich von Ihm ab,wenn Du Dich mit ihm beschäftigst zeige ihm wo die Grenzen sind. Nicht mit Schmerzen zufügen sondern mit einem energischen Ton.

Antwort
von Annalove26, 41

1. Kauf dir auch einen hund

2. sprich mit den Besitzern

3. wenn r dir wehtut kannst du ihn anzeigen

4. renne auf keinem fll, bleib immer ruhig

5. es gibt so einen duft der für Menschen gut riecht und Hunde hassen ihn du könntest es mal probieren aber da kommt dir kein Hund mehr nahe

6. gib ihn mal ein leckerli

7. Du schaust um welche Uhrzeiten er draussen ist und vermeidest diese

8. immer wenn du rausgehst wirfst duihm einen stock oder etwas das ihn ablenkt zu und gehst schnell weg

9.du sagst den besttzern das du allergisch bist und der Hund mindesens 20 meter abstand halten muss

10.du überwindest deine Angst

11. du schaust so hundetricks filme zb. für Hunde uninteressant sein

Mache diese Sachen NICHT;

wenn du eine katze hast, geh nicht mit hren haaren an dn kleider raus(auch wenn du einen kleinen Hund hast)

geh nicht schwarz bekleidet raus

verstecke dein gesicht nicht

schaue den Hund nicht n die augen

bewege dihc nicht schnell

sprich nicht zu laut

benutze keinen Deo den man von 5 meter abstand riecht

bedrohe ihre Besitzer auf GA KEINEN FALL!!!

ich hoffe ich konnte dir helfen

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