Frage von charlyy2821, 107

Angst vor Magen- Speiseröhrenkrebs?

Grüße liebe Community :-) Ich habe zzt. tierische Angst vor Magen- und Speiseröhrenkrebs. Jetzt habe ich neulich wegen Problemen der HWS ein MRT machen müssen. Lt. Arzt ohne Befund.

Jetzt stellt sich mir die Frage würde der Arzt auf dem MRT Veränderungen an der Speiseröhre sehen?

Freue mich über jede Antwort. Danke im Voraus

Antwort
von ASRvw, 78

Moin.

Jein. Ein MRT der HWs bildet nur den oberen Teil der Ösophagus mit ab. Zudem ist die Abbildung nur von eher geringer Präzision, weil für ein HWS-MRT in der Regel kein orales Kontrastmittel zum Einsatz kommt, was aber für eine detaillierte Abbildung der Speiseröhre erforderlich wäre.

Um die Speiseröhre vollständig begutachten zu können, erfordert es ein Thorax-MRT mit oralem Kontrastmittel. Allerdings ist die MRT generell kein primäres Mittel für die Diagnostik von gastro-ösophagealen Veränderungen. Verfahren der Wahl ist die ÖGD, also die klassische Magenspiegelung.

Die Frage ist: Warum beschleicht Dich diese Panik? Hast Du Symptome, die den Verdacht nahelegen? Wenn ja, sprich mit Deinem Arzt darüber.

Und selbst wenn entsprechende Symptome bestehen, mach Dir keine allzu große Panik deswegen. Wirklich eindeutige Symptome gibt es nicht. In den überaus meisten Fällen gehen die Symptome, die im schlimmsten Fall für einen Magen- oder Speiseröhrenkrebs sprechen könnten, von wesentlich harmloseren Erkrankungen wie einem NERD oder einer Gastritis aus.

Klarheit darüber bekommst Du letztlich aber, wenn Du diese mit Deinem Arzt besprichst und sie entsprechend von diesem abklären lässt.

HiH
ASRvw de André

Antwort
von Wannabesomeone, 85

Dafür ist der Arzt ja ausgebildet. Woher kommt deine Angst? Symptome können auch psychosomatische Gründe haben.

Kommentar von charlyy2821 ,

Ich poste dir einen anderen Text mal zum Verständnis - Grüße liebe Community..
Ich habe seit ca. 2. Monaten Probleme mit Sodbrennen. Was mich daran am meisten stört ist, dass das Sodbrennen bis in den Rücken schmerzt. Wenn ich Aufstoße dauert es ca. 2..3 Sekunden und es brennt im oberen Bereich des Rückens... schon mehr oder weniger Richtung Schulterblätter. Mein HA hat nach dem ich ihm die Beschwerden erläutert habe ein Ultraschall gemacht... Ohne Befund.. daraufhin hat er mir eine Überweisung zum Gastroenterologe gegeben.
In einem kurzen Gespräch meinte der Facharzt (ich war vor 6 Jahren schon einmal dort... bei der Magenspieglung wurde ein Refluxproblem festgestellt) das es wohl nicht am Reflux liegt sondern höchstwahrscheinlich eine Lebensmittelunverträglichkeit für die Probleme sorgt... habe jetzt ein Termin um meine Laktoseverträglichkeit zu prüfen..

Kennt das Problem jemand? Fühle mich irgendwie ein wenig missverstanden... bin auch ein kleiner Schisser und denke immer direkt ans Schlimmste.

Vielleicht wäre es noch gut zu Wissen...
30 Jahre - normaler Stuhlgang - täglich - sehr guter Appetit - keine Gewichtsabnahme, eher leichtes Übergewicht - Keine sonstigen Schmerzen...

-

Nun es ging bei dem MRT aber um die HWS... würde der Arzt das trotzdem erkennen?

Kommentar von ASRvw ,

Moin.

Ich kenne dieses Problem.

Ich schlage mich inzwischen seit vier Jahren mit einem NERD herum. In akuten Phasen, Schmerzen hinter dem Brustbein und hinauf in den Hals bis zum Kehlkopf. In heftigen, akuten Phasen, ein Gefühl als hätte man einen mit Nägeln gesprickten Tennisball verschluckt, der in der Speiseröhre hängen geblieben ist.

Die Schmerzen strahlen bis in die Schultern, dazu oft ein Brennen und ein Kloßgefühl im Hals. Wenn der Reflux akut wird, muss ich von allem und jedem Rülpsen, mehrere Sekunden lang.

Wurde lange Zeit als harmlos abgetan und eine Psychosomatik unterstellt, zumal Ultraschall, Blutbild und MRT ohne eindeutigen Befund blieben. Nach der zweiten Magenspiegelung hieß es nur, Magenschleimhautentzündung.

Erst der Wechsel des Arztes bracht Klarheit. Nach einer weiterem Magenspiegelung, einer Ösophagus Manometrie und pH-Metrie, bestätigte sich ein massiver Reflux mit beginnendem Short-Barrett-Ösophagus.

Habs mit derzeit 80mg Omeprazol, im Akutfall 160mg gut im Griff. In Kürze wird der Reflux operativ angegangen. Ich hoffe danach ist Ruhe. Allerdings werde ich wegen dem Short-Barrett wohl dauerhaft mit jährlichen Magenspiegelungen und einer jährlichen pH-Metrie leben müssen.

Aber egal. Hauptsache die Schmerzen bleiben weg.

ASRvw de André

Kommentar von Wannabesomeone ,

Ich kenne meine eigenen MRT Aufnahmen wegen meiner Migräne und die haben da auch den kompletten Kopf drauf. Also bei dir logischerweise auch den ganzen Hals. Der Arzt würde das erkennen. Bei mir wurde auch direkt danach Bescheid gesagt dass sie was gefunden haben. Zudem wurde bei dir ja schon eine Diagnose hinsichtlich deiner Reflux Probleme gestellt. Was kam denn bej der Lakto raus? Laktoseintollerant bin ich auch und kenne auch deine Symptome. Wenn die Ärzte dich schon 2 mal durchgecheckt haben halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass du Krebs hast. Hast du mit deinen Ärzten über deine Ängste gesprochen? Btw: Krebs ist fast immer Schmerzlos.

Kommentar von charlyy2821 ,

Es ist ja lediglich das Sodbrennen was stört und vor allem das Brennen im Schulterbereich... lt. den Aufnahmen sind aber auch diese Stelle auf einem MRT der HWS zu sehen.

Den Laktotest habe ich erst am 4.4. .... wobei ich mir das eigentlich nicht vorstellen kann.

Konsumiere so gut wie keine Laktoseprodukte

Kommentar von Wannabesomeone ,

natürlich können noch andere lebensmittelunverträglichkeiten dahinter stecken. Du kannst mal ausprobieren für ein paar Tage auf Gluten zu verzichten oder auf Obst. Sowas hat viele harmlose Ursachen.. und sich den Kopf zerbrechen stresst dich ja auch nur.

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