Frage von 1Alini2, 34

Ist mein Verdacht berechtigt, dass ich Brustkrebs haben könnte, oder bilde ich mir da was ein?

Hab iwie dauernd gesundheitliche Probleme. Naja also ich bilde sie mir ein.

Also ich habe mal nachgeschaut und festgestellt, dass es so eine Krankheit gibt, (Psychischer Natur) wo sich jemand ständig einbildet krank zu sein, irgendwie gehöre ich dazu. 

Also ich habe die ganze Zeit vor Krebs, ich untersuche mich ständig selbst und die kleinsten Dinge jagen mir große Angst ein. Zur Zeit fixiere ich mich auf Brustkrebs. 

Ich bin 18 Jahre alt, vor ca. 1 - 2 Monaten ist ein rötlicher Streifen auf meiner linken Brust aufgetaucht, der keinerlei Schmerzen verursacht aber er ist eben da und ca 3 cm lang. 

Sieht iwie gar nicht aus wie ein Dehnungsstreifen. Naja das schlimmste ist, dass mir mal meine Brustwarze 2 Wochen lang höllisch gejuckt hat. 

Danach ging das wieder, ich taste mich wie verrückt ab, kann aber keinerlei Knoten feststellen. 

Jetzt habe ich in der linken Brust dauernd so ein Ziehen, welches bis in die Achselhöhle geht. Wenn ich dahin fasse tut es nicht wirklich weh, aber tut halt mehr weh als wie wenn ich den selben Bereich auf der rechten Seite berühre. 

Hab auch dauernd so ein komisches Gefühl in der linken Brust. Natürlich würden jetzt viele sagen geh zum Arzt blabla aber das Ding ist, dass ich noch nie beim Frauenarzt war und ich eigentlich auch nicht hin will. 

Hab unglaubliche Angst vor Ärzten generell und besonders vor Gynäkologen. Ich will meine Intimsphäre privat lassen und ich kann mir unter keinen Umständen vorstellen, mich irgendwo berühren zu lassen, wie dumm sich das auch anhören mag, ich werde mich nicht dazu zwingen können auch nur über meine intimen Probleme zu sprechen. 

Meine eigentliche Frage ist, ist mein Verdacht berechtigt, dass ich Brustkrebs haben könnte, oder bilde ich mir da was ein.

Antwort
von Allyluna, 34

Wahrscheinlich bildest Du Dir etwas ein - Brustkrebs in Deinem Alter ist extrem selten. 

Aber Du solltest dringend etwas gegen Deine Angst vor Ärzten unternehmen. Wo kommt die denn her? Gab es da einen konkreten Vorfall? Und wie kommst Du darauf, dass dadurch Deine Privatsphäre verletzt wird? Alles, was im Behandlungszimmer passiert, bleibt auch dort. Da wird doch nichts irgendwie "Öffentlich". Aber gut - offensichtlich bist Du noch nicht weit genug für einen Besuch beim Frauenarzt. Muss ja wohl auch noch nicht sein... Aber die anderen Ärzte wie Allgemeinmediziner, Zahnarzt? Die sind ja nun doch relativ regelmäßig notwendig....

Kommentar von 1Alini2 ,

Ich kann eben nicht über intime Dinge reden , nicjt mal mit meiner Mutter oder meiner besten Freundin , da ist so eine Schwelle in meinem Kopf die ich nicht übertreten kann. es macht mich selber wahnsinnig , es gab soweit ich mich erinnern kann keinen konkreten Vorfall. ich komm auf die sache mit der Privatsphäre weil mir all diese Probleme total peinlich sind und ich einfaxh nicht darüber reden kann ganz zu schweigen vom anfassen. es ist eben was privates was ich nicjt mit anderen teilen kann iwie

Kommentar von 1Alini2 ,

achja und bei anderen Ärzten ist es weniger das Problem , also mag zwar zum beispiel den Zahnarzt auxh nicjt aber ich kann darüber sprechen wenn ich Zahnschmerzen hab oderso

Kommentar von Allyluna ,

Es bleibt ja auch privat! Und vom "Anfassen" musst Du erstmal wegkommen. Das passiert ja nur, wenn Du es wirklich willst. Also, die gesamte Untersuchung an sich. Normalerweise bieten Frauenärzte sogenannte Jugendsprechstunden an. Da wird erstmal nur geredet. Du kannst von Dir erzählen - oder, wenn Du das nicht magst, eben auch einfach Fragen stellen. Und wenn Dir der Arzt/die Ärztin nicht passt, gehst Du einfach zu einem anderen, bis Du den gefunden hast, dem Du Dein Vertrauen schenkst. 

Fakt ist, wenn Du Angst vor so einer echt besch*** Krankheit hast, wirst Du früher oder später um einen Arztbesuch nicht herumkommen. Und sollte (was ich nicht glaube) sich der Verdacht tatsächlich bestätigen, ist Deine Angst oder Dein Unwohlsein beim Arztbesuch Dein kleinstes Problem. 

Du musst Dir immer vor Augen halten: Diese Ärzte sehen Fälle wie Dich JEDEN Tag, jahrelang, jahrzehntelang. Es gibt nichts, was sie nicht schon gesehen oder gehört hätten. Sie kennen Frauen, die haben überhaupt keine Probleme damit, sich untersuchen zu lassen und sie kennen Frauen, die das auf keinen Fall machen wollen (und alle Abstufungen dazwischen) - und für alle Fälle gibt es einen Lösungsweg. Lass Dich darauf ein, schrittweise. Es tut nicht weh, niemand erfährt etwas und Du musst nichts zulassen, was Du nicht willst. Und bestenfalls schüttelst Du hinterher den Kopf über Dich selbst. Denn im Leben gibt es tatsächlich Dinge, vor denen man Angst haben sollte - ein Frauenarztbesuch gehört nicht dazu. Falls Du magst, nimm Dir zur moralischen Unterstützung Deine Freundin mit - sie muss ja nicht mit ins Behandlungszimmer.

Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute! 

Antwort
von Dickerchen123, 33

Hei

du meinst, dass du eine Hypochonderin bist? Das kann sein. Es ist dir aber damit nicht gedient wenn du solche Dinge, die dich beunruhigen nicht abklären läßt. So wie du es beschreibst halte ich BK für eher nicht wahrscheinlich, aber ich bin kein Arzt und kann nicht mit Sicherheit sagen, dass es keiner ist. Also, egal ob Privatsphäre oder nicht. Dein Leben sollte es dir wert sein.

Gegen deine Einbildung solltest du dringend was unternehmen. Das kann dir dein Leben ganz schön schwer machen. Eine geeignete Therapie könnte dir dabei helfen.

Alles Gute

LG

Antwort
von Duke1967, 21

Ob es Einbildung ist oder nicht, kann nur durch eine fachärztliche Untersuchung gesichert beantwortet werden. Da Du aber sehr offensichtlich psychosomatische Probleme hast, solltest Du erst einmal unbedingt einen Durchgangsarzt für Psycho-Therapie aufsuchen und Deine Situation schildern. Du brauchst ganz, ganz dringend Hilfe. Das ist nicht böse gemeint, auch ich habe schon Psychotherapie machen müssen, da ich es allein nicht hinbekommen habe. Bitte lass Dir helfen, damit Du Dein Leben in allen Belangen genießen und Dein selbst auferlegtes Gefängnis verlassen kannst. Im übrigen gibt es Studien die belegen, dass dauernde negative Gedanken wie z.B. an Krebs, diesen dann auch tatsächlich auslösen können. Lass nicht zu, dass Du Dich selbst kaputt machst, bitte!!!! Alles Gute. LG

Antwort
von Fragensammler, 27

Wenn du dir das weiter einbildest, ist es nicht unrealistisch, dass du das später mal wirklich bekommst. Hört sich als Außenstehender jetzt eher harmlos an.. Geh bitte zum Psychiater.

Antwort
von Karina512, 23

Geh doch zur Vorsorgeuntersuchung, kann nie schaden 

Kommentar von basketplayer17 ,

falls sie diese krankheit hat die sie meint wird das zum arzt gehen auch nicht helfen sie wird nach einer zeit wieder denken das sie was hat

Antwort
von BlackArrow96, 26

Deine Brüste wachsen, ganz einfach

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